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Zusammenarbeit Heinlein mit dem deutschen Staat oder Geheimdiensten

GenitivSeinVater hat dies geteilt, 8 Monaten her
veröffentlicht

Hallo,

aus dem Artikel: https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2015-01/bnd-nsa-metadaten-ueberwachung/seite-2

"Wie die Akten belegen, will der BND fast 700.000 Euro investieren, um eine spezielle Datenbank-Software namens Hana zu installieren. Hergestellt wird sie vom deutschen Software-Konzern SAP."

In den USA sind solche Partnerschaften üblich, z.B. von Google mit dem NSA.

Ich habe kein Problem damit, dass Unternehmen ihre Email Dienste o.Ä. an den Staat verkaufen (wie ihr z.B. in Thüringen).

Womit ich eher ein Problem hätte, wäre eine Partnerschaft im Sinne von Consulting bspw. für die (Mail-) Server des BND.

Gibt es irgendeine Unternehmensrichtlinie von Heinlein (dem gesamten Firmenkonstrukt), dass es nicht mit deutschen oder anderen Geheimdiensten zusammenarbeitet?

Kommentare (1)

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Hallo Niemand, meine Frage an Sie schon mal die Transparenzberichte gelesen und sich schon mal Gedanken gemacht ?

Unsere Bundeskanzlerin oder der Datenschutzbeauftragte ist wohl die richtige Person für Ihre Bedenken.

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Ich habe die Transparenzberichte gelesen, ja. Letzteres mag richtig sein.

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Wenn es um die Manipulationsmacht von Geheimdiensten geht, kann man in dieser Doku recht gut lernen, wie so etwas gemacht wird.

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/operation-rubikon--100.html

Bei der Operation Rubikon wurden durch die schweizer Crypto AG gezinkte Kryptomaschinen ausgeliefert. Dort war also eine Hintertür eingebaut, welches nur schwer erkennbar war. Crypto AG war international tätig und eine Art Monopolist. (vielleicht so wie Microsoft heute)


Die Crypto AG gehörte CIA und BND, was verschleiert wurde. Viele Mitarbeiter wussten nicht, dass die Maschinen manipuliert sind und wurden so auf Dienstreisen hohen Gefahren (durch gegnerische Geheimdienste) ausgesetzt.

Um wieder auf das Thema zurück zu kommen.

Ganz ausschließen kann man sowas nie, aber ich glaube kaum, dass sich Peer für sowas hergeben würde.

Da muss man sich nur seine Geschichte anschauen.

Ob ein Geheimdienst hintenrum Backdoors einbaut steht aber auf einem anderen Blatt. Das wird man nie ganz ausschließen können.

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Mir geht es nicht um irgendwelche Backdoors sondern darum, ob Heinlein Aufträge von Geheimdiensten entgegennimmt. Ist aber letztlich eine Sache der Politik...

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... wenn man Geheimdienste in ihren Befugnissen einschränken möchte.

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