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Digitale Kopie der Deutschen Post

Stephan hat dies geteilt, 4 Monaten her
vorgeschlagen

Die Deutsche Post bietet in Zusammenarbeit mit GMX und Web.de den Service "Digitale Kopie" an, bei dem man postalische Briefe vorab als PDF erhält.

https://www.heise.de/news/GMX-und-Web-de-lassen-Nutzer-in-ihre-Post-Briefsendungen-schauen-5995914.html

Anscheinend kann das auch auf andere E-Mail-Anbieter ausgedehnt werden. Wäre das auch eine Option für mailbox.org?

Kommentare (2)

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Ich lege wert auf Datenschutz, meine Daten gehören mir. Wozu soll das gut sein ?

Es hat vermutlich keinen rechtlichen Hintergrund, allso was soll ich damit, führt evt. dazu Porto bezahlen und keiner

macht etwas, die Post - DHL stecken sich die Taschen voll.

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Ist ja okay, wenn Du dafür keine Verwendung hast. Aber ich erhalte regelmäßig noch wichtige Briefe per Post, die ich erst umständlich digitalisieren muss. Diese Arbeit würde dann wegfallen.

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@doncarlos: Es wird ja niemand dazu gezwungen, das zu machen.

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Dropscan kostet 12,90€ pro Monat und ich muss einen weiteren Anbieter in den Prozess einbinden. Irgendwie sehe ich den Vorteil nicht.

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Der andere Service ist auch nichts anderes als dass das Unternehmen eine PDF schickt. Mitnichten öffnet die Post kostenlos Briefe und scannt diese. Einfach beim Anbieter auf elektronische Briefe per PDF umstellen. In der Regel bieten das schon sehr viele Anbieter an.

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Hat ja niemand behauptet, dass die Post Briefe öffnet und scannt.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, worüber wir hier diskutieren. Wenn MBO das unterstützen würde, müsste ich vermutlich weniger selbst scannen, da nicht alle Firmen PDFs bieten. Wo genau ist das Problem?

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Für mich ist das durchaus aus interessant. Und ja, es soll doch jeder selbst entscheiden, ob der das will oder eben auch nicht.

Interessant finde ich, dass die Post die Briefe eben nicht öffnet und scannt, sondern beim Briefversender die digitale Kopie des Briefinhalts anfordert. Das bedeutet natürlich, dass man nicht für jeden Brief die Kopie erhalten kann/ wird.

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Ich würde das ebenfalls sehr begrüßen, wenn die Briefankündigung und die digitale Kopie bei Mailbox.org verfügbar würden.

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Wie kann es denn sein das die ihre Nutzer in meine Briefsendungen schauen lassen? Die Darstellung zäumt den Gaul von hinten auf. Umständlicher geht es ja wohl nicht. Die Email Anbieter lassen da gar nichts zu, die machen lediglich ihren Job und stellen Emails zu. Kernelement liegt bei der Post, mal Licht an was passiert. Die Post scannt den Empfänger und Absender und fordert dann vom Absender ein PDF an? Wer es glaubt... Der E-Brief geht digital an die Post, die PDF ist daher schon längst bei der Post. Da wird sich doch kein Absender die Mühe machen etwas "hinterher" zu schicken. https://www.deutschepost.de/de/e/epost/geschaeftskunden/produkte.html

Ich finde nicht das sich mailbox.org mit sowas belasten sollte. Als Kunde sage ich dem Absender selbst "ich will digitale Kopie an my@mail". Absender schickt dann, mailbox.org liefert aus, klare Line, einfach, KISS-Prinzip und gut.

Dann muss auch kein dritter (hier die Post) meine Email Adresse erfahren und verarbeiten.

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Wer hat denn behauptet, dass da nachträglich PDFs angefordert werden? Die Post soll mir bitte nur die Dokumente, die sie eh schon digital erhält, vorab per E-Mail zukommen lassen. Kenntnis von den Dokumenten hat sie ja so oder so.

Und tu doch bitte nicht so, als sei das Problem mit einer Bitte per E-Mail an den Absender getan. Viele Firmen, gerade alteingesessene Versicherungsunternehmen, versenden ausschließlich per Post. Und den Kram müsste ich dann im besten Fall nicht selbst einscannen.

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"ausschliesslich per Post", "eh schon digital erhält", merkst Du Deinen Logikfehler? Liest Du die Links auf die Du Dich beziehst selbst?: "[Unternehmen] müssen eine sichere Schnittstelle nutzen, um die Dokumente als PDF hochzuladen". Ja, wenn sich genügend Kunden beim einem Unternehmen beschweren das Sie zu Drittanbietern gezwungen werden um eine sowieso bestehende PDF Datei per Mail zu erhalten, also eine heutezutage eigentlich selbstverständliche Dienstleistung zu bekommen, dann sehe ich da gute Chancen das eine einfache Bitte etwas bewirkt. Zumal der doppelte Versand auf dem elektronischen und Papierweg doppelte Resourcen verbraucht. Sowohl in der Infrastruktur, als auch bei meiner Zeit den Kram doppelt in die Hand zu nehmen. Den Zeitvorteil den Du siehst gibt es nicht, denn die Dienstleitung funktioniert nicht, wenn nur der Brief an die Post übergeben wird. Du könntest uns mal verraten um welchen Aufwand es bei Dir geht, also Volumen und Inhalt, denn gerade bei Versicherungen sehe ich keine Notwendigkeit Briefe schon zwei Tage vor der Ankunft zu lesen, oder diese digital aufzubewahren. Dank Corona Miste ich gerade meine Ordnersammlung aus, 5 Ordner mit Lastschriftbenachrichtigungen und Kontoauszügen, sauber abgeheftet und seit 25 Jahren nie wieder angesehen. Auch digital ist das Datenmüll.

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Wenn ich "per Post" schreibe, meine ich natürlich alles, was über den Dienstleister "Deutsche Post" läuft, also auch die als digitale Version eingereichten Briefe. Für mich machte die Art der Einsendung nur bisher keinen Unterschied, was sich mit der o.g. Dienstleistung ändern würde.

Der Zeitvorteil ist dann gegeben, wenn das absendende Unternehmen eine digitale Version an die Post übergibt. Um nichts anderes geht es in diesem gesamten Thread. Das Volumen meiner privaten Korrespondenz geht Dich mal überhaupt nichts an und ist auch für die Diskussion unerheblich: Jeder einzelne Brief, den ich nicht scannen muss, entlastet meine Freizeit. Zumal die Qualität deutlich besser sein dürfte, wenn der Umweg über Ausdruck und Scan entfällt. Von der besseren Durchsuchbarkeit reden wir da noch gar nicht. Das Anwerfen meines Scanners dürfte zudem eine deutlich schlechtere Umweltbilanz haben als der Versand einer E-Mail.


Dass Du die Notwendigkeit nicht siehst, Versicherungsscheine oder Rentenbescheinigungen digital aufzubewahren, wundert mich. Was machst Du denn bei einem Wohnungsbrand? Auch wenn man in dem Fall erst einmal andere Sorgen hat, ist es für mich eine beruhigende Gewissheit, dass ich meine über Jahrzehnte gesammelten Unterlagen aus einem entfernten Backup wiederherstelllen kann.

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So sprechen wir also nur von Dokumenten, welche ein Unternehmen bereits digital als PDF vorliegen hat. Unsere Haltung ist halt unterschiedlich, ich erwarte das mir das Unternehmen die digitale Version direkt zuschickt und nicht über eine Weiterleitung an einen Dritten. Ersteres ist bei der Mehrheit meiner Vertragspartner inzwischen der Standard.


Selbst die DRV, welche auf den Briefen der Renteninformation keine Telefonnummer oder Email Adresse im Briefkopf stehen hat, hat unter drv-bund.de einen Email Server laufen und hätte damit die Möglichkeit mir ein PDF direkt zuzuschicken.


Wenn Dir der Zeitvorteil so wichtig ist, dann kannst Du Dir alle Briefe von der Post digital zustellen lassen. Die Dienstleistung nennt sich E-POSTSCAN.

Ich kann leider keinen Vorteil erkennen einen Versicherungsschein oder eine Rentenbescheinigung zwei Tage vorher digital zu erhalten. Zeitkritische Dokumente verschickt man nicht per Brief, die gehen per Kurier raus. Für Einladungen zu Eigentümerversammlungen, sei es nun WEG oder AG, gibt es gesetzliche Einladungsfristen, da reden wir von Wochen. Meine Bank hat eine Preiserhöhung 10 Wochen vorher angekündigt.


Des Weiteren musst Du keinen einzigen Brief scannen. Du WILLST nur jeden Brief scannen, obwohl Dir Deine Freizeit eigentlich wichtiger ist. Du hast also Deine eigene Abwägung der Wertigkeit bereits vorgenommen. Scannen = wichtiger als Freizeit.

Versicherungscheine oder Rentenbescheinigungen bekomme ich einmal im Jahr. Obwohl ich nie eine Rentenbescheinigung eingereicht habe, stehen alle bescheinigten Beiträge trotzdem auf der Rentenklärung. Wo wohl spioniert wurde um die richtigen Daten in die Erklärung zu bekommen? Wenn es da Probleme gäbe, ist fraglich welche rechtliche Relevanz Scans haben. Mit einer Bildbearbeitungssoftware und einem talentierten Grafiker lässt sich jeder Scan zurecht basteln.


Wenn Du Zahlungen nachweisen willst sind Kontoauszüge der zentrale Sammelort, da stehen alle Deine Zahlungen drin. Wenn Du unbedingt eine schnelle Suche haben willst empfehle ich eine Tabellenkalkulation. Dort sind Zahlungen schneller eingetragen als eingescannt, da monatliche Zahlungen copy&paste plus "Datum neu" sind. Das benötigte Speichervolumen ist um ein vielfaches kleiner und lässt sich ganz gut weiter für Statistiken verwenden, zB die Entwicklung Deiner persönlichen Stromkosten.

Es geht Dir in erster Linie um Beruhigung. Ich habe auch mal genau wie Du gedacht und alles aufgehoben. Wir sind oder vermutlich waren mal Geschwister im Geiste. Heute beunruhigt es mich mehr, wenn sich in ein bestehendes Vertragsverhältnis ein dritter Vertragspartner einmischt.

Was meine Dokumente angeht bin ich jetzt in einer Phase zu hinterfragen ob ich das Dokument wirklich brauche, also welchen nutzen mir ein Scan bringt und ob die Inhalte des Scans nicht auf anderen Wegen verfügbar sind. Den Rentennachweis könnte ich auch über die elektronische Lohnsteuerkarte erbringen, die geht nämlich direkt digital vom Arbeitgeber ans Finanzamt, ganz ohne das ein dritter die Chance bekommt die zu scannen. Sogar mein Rentenkonto könnte ich inzwischen online abfragen, die Daten werden direkt von meinem Vertragspartner bereit gestellt. Die ganze Welt stellt schrittweise auf digital um, Du willst Deine Briefe digital haben, dann mach dem Absender Druck den Kram direkt an Deine Email zu schicken, dann kannst Du die PDF sogar sofort bei Dir ausdrucken und hast damit auch einen Brief nochmal zwei Tage früher.

Dann wäre noch folgendes zu bedenken: Papier brennt ziemlich gut; also je weniger Papier Du in der Wohnung hast, um so geringer ist die Brandgefahr.

Da sehe ich noch potential für ein neues Post Produkt, die NO-POST. Für monatliche 2 Euro werden alle zum Ausdruck beauftragten E-POST Sendungen unterdrückt und nicht mehr in Papier zugestellt.


Wenn Du also digitale Dokumente als gültigen Ersatz für abgebrannte Dokumente siehst, dann ist die "kein Papier-Brief, PDF direkt vom Vertragspartner" Deine Doppelgewinn-Lösung.

Eigentlich sogar dreifach, den Gewinn für ein zweites Unternehmen musst Du auch nicht mehr zahlen.

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Der E-POSTSCAN kostet 25€ pro Monat, während die zu Beginn genannte Dienstleistung kostenlos ist. Dass ich die Dokumente früher erhalte ist nett, aber überhaupt kein Kriterium für die Nützlichkeit des Dienstes.

Ich verstehe ja, dass Du den Dienst aus diversen Gründen nicht nutzen möchtest. Zwingt Dich ja keiner. Was ich nicht verstehen kann ist, dass Du einsiehst, dass er für mich eben nützlich ist. Wo genau ist Dein Problem, wenn MBO das auf Opt-In-Basis anbietet? Bist Du so festgefahren in Deiner Haltung, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, dass es andere Menschen mit anderen Bedürfnissen gibt?

Ich habe jedenfalls in diesem Thread nicht ein einziges Argument gehört, warum es ein Problem wäre, wenn MBO das anbieten würde.

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Du lässt Dich blenden. Die Dienstleistung von MBO ist in beiden Fällen die Selbe wie jetzt, MBO verantwortet den Empfang von E-Mails. MBO ist überhaupt nicht zuständig, auch wenn andere Mail Anbieter das bewerben.


Die Weiterleitung der PDF ist eine Dienstleistung der Post, das ist Dein Vertragspartner und dem sagst Du "Ich will die PDF an meine Email-Adresse". Ob die dann gmx, web, mbo, hotmail, gmail, whatever lautet, ist für den Dienst technisch völlig irrelevant.

Ich habe nicht das Kleingedruckte gelesen, sollte die Post jetzt nicht den Mail-Versand an MBO ermöglichen, dann kannst Du sicher sein, dass es nicht kostenlos ist, mit irgendwas zahlst Du da. Sollte die Post an jede E-Mailadresse zustellen, so kannst Du Deine Bedürfnisse schon jetzt befriedigen. (Schon ausprobiert?)

Des Weiteren ist für mich die Werbefreiheit bei MBO ein Alleinstellungsmerkmal. Das Produkt wird mit "Sicher, anonym und werbefrei" beworben. Du bist hier also beim doppelt falschen Ansprechpartner, denn Du möchtest MBO als Werbeochsen vor den Post-Karren spannen.

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Die Post bietet das aktuell nur für GMX und Web.de an. Wüsstest Du, wenn Du den von mir verlinkten Artikel gelesen hättest. Über die Gründe können wir nur spekulieren. Es kann sich um ein Bezahlmodell handeln, eine zusätzliche Verifizierung der Empfänger oder einfach nur um einen eingeschränkten Nutzerkreis als Testballon.

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Ich glaube hier werden zwei Sachen durcheinander geworfen. Die Post macht hier keine Sendung auf, sondern leitet nur ein PDF vom Anbieter weiter. Das öffnen der Briefe könnte gar nicht automatisch sichergestellt werden und würde die Post sicherlich nicht kostenlos machen. Daher kann ich das PDF bei den Anbieter direkt anfordern (es wird ja nur bei den mit dem postalischen Brief angeboten die schon per PDF arbeiten).

Wird hier tatsächlich ein Brief geöffnet und gescannt, würde das schon etwas kosten (siehe die entsprechenden Anbieter dazu). Daher bewerte ich das ganze als reines Marketing der Post und der beiden anderen Anbieter.

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