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account kündigung ohne spenden wie geht das ?

4488204 hat dies geteilt, 4 Monaten her
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Ich würde auf der Kündigungsseite unter Einstellungen keinen Spendenempfänger auswählen und im Textfeld um Erstattung bitten (Bankverbindung angeben).

Kommentare (9)

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Ich würde auf der Kündigungsseite unter Einstellungen keinen Spendenempfänger auswählen und im Textfeld um Erstattung bitten (Bankverbindung angeben).

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eigendlich eine recht gute idee nur muss man einen spendenempfänger auswählen, banküberweisung gibt es nicht...und ohne eine spendenempfänger kann man die kündigung nicht abschicken

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...habe gelesen man soll sich an das support team wenden nur wie erreiche ich dieses im supportbereich kann ich keine neue anfrage stellen...ich werde dort immer auf die suchseite gebracht in dem ich eine anfrage neu erstellen soll die ja nicht geht..

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Die Erstattung eines Restguthabens kostet je nachdeem wie man es rechnet ca. 5 bis 10 EUR. Arbeitszeit, Bankkosten, Buchungskosten Buchhaltung und und und und. Das ist richtig teuer.

Rechtlich sind die Erstattungen nicht möglich. Wenn ich nach 30 Minuten aus dem Kinofilm gehe kriege ich auch kein Geld zurück, wenn ich 4 EUR in die Parkuhr gehe aber nach 5 Minuten wieder fahre, erstattet die Parkuhr auch nichts.

Innerhalb der ersten 14 Tage haben Kunden nach Fernabsatzgesetzt Anspruch auf Erstattungen und Händler und Dienstleister sind die Dummen, die auf Porto- und Aufwandskosten sitzen bleiben. Okay, das ist die Rechtslage. Ruinös für Dienstleister, die von dem 1,- EUR pro Monat nur wenige Cent Gewinn machen -- ein zu erstattender Nutzer erfordert einige Hundert andere Nutzer um diese Kosten wieder wett zu machen.

Wenn Nutzer Guthaben einzahlen wird mehr als eindringlich und deutlich darauf hingewiesen nur so viel einzuzahlen, wie der Nutzer auch vorhat zu verbrauchen. Insofern sollte es fairerweise eigentlich gar kein Bedürfnis nach Erstattungen geben...

Wir bitten dringend darum, von Erstattungen abzusehen. In 90% der Fälle ist der Erstattungsbetrag geringer als die Kosten, die uns dadurch entstehen. -Spenden können wir automatisch erfassen, da stellt sich das Problem nicht. Prinzipiell könnte sich mailbox.org auf den Standpunkt stellen, daß "bezahlt ist bezahlt" ist, aber wir denken, mit der Spende an eine gemeinnützige Organisation haben wir einen sehr guten Weg gefunden, denn natürlich (ja? ist es natürlich?) möchten wir uns daran dann nicht auch noch bereichern. Aber im Interesse der Nutzer wollen wir eben auch nicht draufzahlen.

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Auch wenn ich kein Anwalt bin, so glaube ich doch, dass die Aussage das Guthaben müsse nicht erstattet werden rechtlich nicht haltbar ist. Ich glaube auch dass der Vergleich mit dem Kino oder der Parkuhr hinkt, schließlich kann ich ja bei mailbox.org den gewählten Tarif ja zu jedem Zeitpunkt ändern und schließlich auch zu jedem Abrechnungsmonat kündigen.

Ich würde eher parallelen zum klassischen (Handy)-Prepaid System sehen, bei dem ja sehr wohl bei Kündigung ein rechtlicher Anspruch auf eine Auszahlung des Restguthabens besteht.


Auch wenn wegen ein par Euro wohl keiner einen Anwalt bemühen wird, so erwarte ich von mailbox.org schon den Nutzern ihre Rechte (auf Nachfrage) einzuräumen und sich nicht auf die Trägheit und Angst vor Auseinandersetzungen zu verlassen.


Wenn das Argument hingegen ist, dass die Kosten für eine Auszahlung durch manuelle Aufwand einfach zu hoch seinen, dann müsst ihr diesen Prozess halt automatisieren. Bei der Einzahlung wird ja auch alles automatisch abgewickelt. Um Betrug einzuschränken könnte man ja die möglichen Auszahlkontos auf diejenigen Beschränken über die schon einmal eine Einzahlung stattgefunden hat oder Ähnliches.

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Ich halte die Aussage, dass Erstattungen rechtlich nicht möglich wären, auch für sehr fragwürdig. Dies mag vielleicht für Leistungen gelten, die schon erbracht oder teilweise erbracht wurden. Wenn ich jedoch für ein Jahr im Voraus bezahle, die Leistung definitiv für die Folgemonate noch nicht erbracht wurde, müsste meines Erachtens bei Vertragskündigung eine Rückerstattung des im Voraus bezahlten Betrages möglich sein.

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Ich will es nicht juristisch beurteilen, das kann Peer Heinlein als Jurist selbst besser. Ich vergleiche es mal mit Domaingebühren bei einem Webhoster. Die bezahle ich (meist in vergleichbarer Höhe) auch für ein Jahr und bekomme sie i.d.R. bei Kündigung oder einem Umzug auch nicht erstattet.

Ich finde das derzeitige Verfahren so in Ordnung. Es geht ja um Klein(st)beträge.

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Okay, ich habe mich etwas verkürzt und damit missverständlich ausgedrückt: Wenn man Kündigungen zuläßt, dann wären Erstattungen natürlich rechtlich notwendig und geboten. Logisch, keine Frage. Es wäre jedoch ein leichtes das ganze vertraglich so zu gestalten, daß mit der Einzahlung eben die Vertragslaufzeit fix ist und und vorzeitige Kündigungen dann eben ausgeschlossen sind. Und dann natürlich keine Erstattung, weil dann ist der Anspruch in voller Höhe gegeben.

Ich würde das ungerne so gestalten müssen. Gleichzeitig kann es nicht sein, daß Testuser entgegen allen Hinweisen 12,- EUR einzahlen und nach vier Wochen es sich anders überlegen und wir dann mit immensen Kosten erstatten müssen. Wir haben unsere Prozesse weitgehend automatisiert, aber auch dann entstehen weiterhin erhebliche betriebswirtschaftliche Kosten wie oben dargelegt. Das ist nunmal so (auch die Einzahlung kostet natürlich schon Geld!). Und im Interesse unserer Nutzer kann ich nicht gut finden, wenn 1 Rückzahlungsuser so viel Kosten verursacht wie wir an 50 oder 100 anderen Usern überhaupt nur verdienen und dann müssen wir am Ende für alle User die Preise erhöhen, denn irgendwie muß man Kosten decken. Das kann's ja nicht sein.

Darum bitten wir AUSDRÜCKLICH nur so viel einzuzahlen wie gewünscht und benötigt wird. Das wird ja deutlich kommuniziert und kann man berücksichtigen. Und dann freuen wir uns auch, wenn Nutzer so verantwortungsvoll sind und sich nicht auf den Standpunkt stellen "ich hab's mir trotz Gratis-Testphase anders überlegt und der Dienstleister soll jetzt mal schön brav Miese machen und ordentlich für mich draufzahlen ist mir doch egal".

Wir sind sehr froh darüber, daß der ganz erhebliche Großteil unserer Nutzer in diesen Fällen verantwortungsvoll den Spendenservice annimmt -- es handelt sich ja i.d.R. wirklich nur um Klein- und Kleinstbeträge -- und bei der Gelegenheit auch weiß, daß damit ja wirklich was Gutes und Sinnvolles gemacht wird, statt das Geld in Geld-/Brank-/Steuer-/Betriebskosten sinnlos und wirkungslos zu verheizen.

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Komisch, dass es Posteo offenbar kein Problem ist ... ;-)