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Auftragsdatenverarbeitung ADV

8908805 hat dies geteilt, 22 Monaten her
beantwortet

Gibt es auch für die Office-Tarife die Möglichkeit eines ADV-Vertrags? Als Einzelunternehmer ohne Mitarbeiter und mit beschränktem Mailaufkommen lohnt sich für mich rechnerisch kein Business-Tarif.


Ich würde ungern wegen des Datenschutzes (BDSG, DS-GVO) den Anbieter wechseln müssen.

Kommentare (96)

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ADV bieten wir ausschließlich für Business Tarife

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@ Support: Schade. Dann muss ich mich wohl nach einem anderen Anbieter umsehen.

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Ja, dann ist das leider so.


Mit 'nem müden Euro pro Monat ist dieser Aufwand schlichtweg nicht bezahlbar.

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Kostet der Tarif Office zukünftig 1 Euro? Ich dachte der würde mind. 4,50 Euro kosten.

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Meinen Sie mit Aufwand die Unterzeichnung der ADV oder wird zusätzlich noch etwas technisch anders gehandhabt? Die Kosten für den ADV könnten ja einmalig erhoben werden.

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Der Office Tarif kostet 4,50€ aber Mailtarife sind ja schon ab 1€ zu haben.

Das für Privatkunden kein ADV angeboten wird kann ich gut nachvollziehen, genau für solche Ansprüche gibt es ja das Geschäftskundenangebot.

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Deswegen schrieb ich ja vom Office-Tarif. Der kostet in seiner größten Stufe auch mehr als der GK-Tarif.


Was meinen Sie mit Ansprüchen aus dem ADV? Das ADV ist nur ein Vertrag, dass mailbox.org datenschutztechnische Standards iSd BDSG einhält. Welche zusätzlichen Ansprüchen meinen Sie?

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Ich glaube mailbox.org hat Freiberufler, Selbständige und Kleinstunternehmen bei der Preisgestaltung einfach vergessen.

Der Geschäftstarif ist für "richtige" Unternehmen GmbH


Dabei sehe ich vielfach, dass die Gruppe, also Ärzte, Anwälte, Hausverwaltungen beim Billighoster sind und/oder Freemail-Adressen benutzen. Diesen würde ich gerne mailbox.org empfehlen.


Ebenso bei Vereinen. Auch hier schießt sich mailbox.org durch die zusätzliche 30 Euro Grundgebühr (brutto) ins Aus.

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Ganz ehrlich: Ich habe kein Problem damit, für das Abschließen des ADV eine Gebühr zu bezahlen. Die Gebühr ist mE auch zu Rechtfertigen, denn nicht jeder braucht eine ADV.


Ich nehme den Office-Tarif für den laufenden Betrieb und zahle gerne die Gebühr für eine ADV. Das dürfte für beide Seiten doch klappen. Dann ist dem Argument mit dem "es rechnet sich nicht" auch genüge getan.


Oder gibt es doch technische Unterschiede hinsichtlich der Realisierung der Konten mit ADV und ohne?

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Nein, die gibt es nicht. Ich habe schon mal ein Business-Account betreut. Unter Einstellungen ist der Bereich "mailbox.org", also Vertrag und Tarif etc. abgeklemmt.

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Es könnte ja immernoch technische Unterschiede geben. Zb. ein anderer Server mit anderen Zugangsberechtigungen, andere Backupstrategie, etc..

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Hallo,


wie komme ich denn an einen ADV-Vertrag mit mailbox.org.

Ich konnte bisher nichts finden, eine email-Anfrage ist ja scheinbar nicht mehr möglich.


Bitte um Aufklärung dazu!

Danke!

Mike

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E-Mail-Anfragen sind natürlich ganz normal über https://help.mailbox.org möglich.


Ansonsten sind wir gerade in der Endphase zur Umsetzung der neuen DSGVO und werden darüber demnächst in Blog & Co informieren.


Aktuell kannst Du einen ADV (so wie er bis zum 25.5.2018 ja auch nach aktueller Rechtslage noch verpflichtend ist) ganz normal hier runterladen: https://mailbox.org/business/datenschutzadv/

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Oben tauchte irgendwo das "Argument" auf, dass Mailbox bestimmte Berufsgruppen bei seiner Preisgestaltung vergessen habe. Es wurde auch gesagt, dass ADV-geeignete Tarife hier zu teuer seien mit den 4,50 Euro pro Monat.


Wer 4,50 Euro pro Monat für die Technik seiner geschäftlichen Kommunikation nicht übrig hat, sollte überdenken, was er oder sie da geschäftlich macht. Diese Leute beuten sich selber eh schon aus und zahlen ggf. keine Kranken- und Rentenversicherung, und haben damit ganz andere Probleme als mit der ADV.


Viel Spaß übrigens bei der Suche nach einem besseren & günstigeren Mailanbieter!

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4.50€ sind natürlich nicht zu viel. Hier sind aber nicht die Office-, sondern die Business-Tarifen gemeint.

Diese haben einen monatlichen Grundpreis von 30 € brutto, zusätzlich zum Account-Preis!

ADV kostet also 30 Euro extra, jeden Monat.

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Das ist teurer, aber immer noch nichtvwirkich teuer. Was wäre die Alternative? Ein anderer Anbieter, der das billiger anbietet? Wohl kaum mangels Angebot. Eine eigene Homepage mit eigener Maildomain? Da kommen dann noch genau die Rechtsanwaltskosten dazu, die hier im Preis schon drin sind, und dann werden andere Angebote wohl auch teurer.


Ich würde mich zuerst erkundigen, ob bei einer ordentlichen Umsetzung der DSGVO, wie sie mailbox wohl anbieten wird, sich eine ADV-Erklärung nicht von alleine erledigt. So verstehe ich durchaus den Post von Peer Heinlein. Vielleicht kann der Support dazu was sagen, das Forum scheint mir dazu nicht der richtige Kanal.

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Die Business-Tarife haben überdies den Nachteil, dass man sich zwingend selber um die Domain kümmern muss und eine Benutzerverwaltung aufs Auge gedrückt bekommt, die man als Einzelunternehmer/Freiberufler schlichtweg nicht braucht.


Meine Frau ist Freiberufler. In Ihrer Branche arbeitet sie größtenteils offline. Ganz ohne Mailkonto geht es jedoch nicht. Schon alleine deshalb, da das TMG die Angaben zur elektronischen Kontaktaufnahme im Impressum der Webseite fordert. 5-10€ wären wir dennoch bereit für einen Mail-Anbieter auszugeben, der bereit ist einen ADV-Vertrag zu schließen. 25€/M Grundgebühr für einen Business-Tarif zzgl. Gebühren für jeden Account wären jedoch unverhältnismäßig: Der Internetanschluss kostet 20€/M. Der VOIP-Anschluss < 5€/M. Die statische Webseite < 1€/M. In diesem Zusammenhang fallen >25€/M für die Mailbox einfach aus dem Rahmen.


Insofern muss ich leider feststellen: Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als einen anderen Anbieter zu suchen. Im Zweifelsfall Amazon AWS. Dort bekommt man Amazon WorkMail für 4$/Monat. Amazon bietet ADV-Verträge und ist angeblich EU-Datenschutzkonform: https://aws.amazon.com/de/compliance/eu-data-protection/


... viel lieber würden wir jedoch einen ersklassigen deutschen Mail-Anbieter nutzen, statt uns an einen US-Konzern zu wenden, der nur mit juristischen Kniffen (EU-Standardvertragsklauseln) EU-Datenschutzniveau zusichert. Ich bin mir auch sicher, dass es für Mailbox.org wirtschaftlich möglich wäre, ein attraktives Angebot für Freiberufler zu schaffen.

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@7586310:


Teuer ist relativ. So gesehen könnte der Office-Tarif auch 100.000 Euro/Jahr kosten, denn soviel würde als Arbeitgeber ein ordentlicher Admin mit Erfahrung und Arbeitsumgebung kosten. Dann sollte man auch noch einen zweiten Angestellten für Urlaub und Krankheit einrechnen, nebst Ausstattung, also nochmal 50.000 Euro/Jahr. So gesehen ist jedes Mailangebot mit 10GB Speicher und AVV für unter 150.000 Euro pro Jahr spottbillig.


Wir können das natürlich auch noch weiter ins Absurde drehen...

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Sorry, aber das einzige, was hier gerade absurd wird / ist, ist der Post zuvor von @8908805.


Obwohl... er (der Post) macht deutlich, dass selbst ein Business-Tarif hier total billig ist.


Wer mit einem eigenen Business unterwegs ist, und wegen dieser Summen ernsthaft nachdenken muss. hat ein ganz anderes Problem. Wer über diese Zahlen nachdenkt, ist nicht Krankenversichert und zahlt in keine Altersvorsorge ein. Aber wahrscheinlich "Geschäftsführer" auf der Visitenkarte, und einen dicken SUV geleast - der Schein ist ja alles.


Klar ist es dann einfacher, von anderen Leuten, die ein anderes Geschäft betrreiben - in diesem Fall mailbox.org - zu verlangen, dass die doch bitte ALLES für UMSONST machen.


So dreist muss man erst mal sein. Aber im Jahr 2 des Trump wird so was wohl zur Normalität...


Nochmal, @8908805: Wie von ihnen selber vorgerechnet, IST der Business-Tarif von mailbox spottbilligst! Aber sie haben Glück, dass Peer heinlein hier inzwischen eine sehr kundenfreundliche Lösung anpeilt. Spenden Sie doch die Differenz zu den 150.00 einfach an Mailbox - die passende Mentalität haben sie doch hoffentlich.

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@7586310:


Naja, "umsonst" wäre ja blöd. Es sollte ja schon einen Zweck haben, also wenn überhaupt eher "kostenlos".

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Ich kann mich hier nur anschließen. Auch ich bin selbstständig und suche nach einer preislich fairen Lösung. Der Officetarif für 4,50 Euro wäre auch mein Favorit. Derzeit nutze ich die (ebenfalls mittlerweile DSGVO konforme) Google gSuite für 4 EUR im Monat. Auch bei Google bekomme ich einen AV-Vertrag.


Privat nutze ich mailbox.org schon seit es existiert und bin großer Fan. Zu gerne würde mich mit meinem kleinen nebenberuflichen Gewerbe umziehen zu mailbox.org. Auch meinen größeren Kunden empfehle ich mailbox.org, wenn sie genug Mailboxen haben, dass sich ein Businesstarif lohnt. Aber für kleine Einzelunternehmer ist knallharte Grundpreis leider extrem abschreckend.


Der Grundpreis von 25 EUR ist auch meiner Meinung nach nicht fair und zu hoch. Bitte überdenkt doch nochmal eure Position, und schafft einen Businesstarif mit nur einer Mailadresse. Natürlich erwarte ich keinen 1 Euro Tarif. Aber einen Basis-Officetarif für Selbstständige oder kleine Gewerbe mit nur 1 Mailadresse sollte doch für 4,50 noch kostendeckend drin sein.


Liebes Mailbox.org Team: Ich glaube gerade zur aktuellen Zeit der DSGVO Diskussionen überall, würdet ihr mit so einem Angebot offene Türen einrennen!

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Hallo,


in der Tat diskutieren wir das derzeit nochmals intern und schätzen die Aufwände. Ich kann mir vorstellen, daß wir das für Office-Tarife auch so anbieten werden -- also so, wie Du das angeregt hast.


Aber eine finale Aussage kann ich dazu noch nicht treffen, das ist noch in der Klärung.

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Könnte man nicht einfach einen Tarifbutton im Backend schaffen, mit dem man die AV-Vertrag unabhängig vom jeweiligen Tarif bezahlen kann? Da könnte man dann ein eigenes Bezahl-Regelwerk hinterlegen, ob das z.B. solange gilt, wie sich nichts ändert, oder ob man das jährlich bezahlen muss, etc.


Damit hätte man die rechtliche Seite sicher abgedeckt, und die maximale Flexibilität bei der Auswahl der Tarife.

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Ich schließe mich diesem Wunsch voll und ganz an und würde ebenso um kurzfristige tarifliche Lösungen bitten!


Ich stehe - ausdrücklich leider - auch vor der Problematik, etliche Konten kleiner Unternehmen von mailbox.org bis zum 25.05. kurzfristig migrieren zu müssen, da kein ADV für die Office-Tarife vorliegt bzw. kein Business-Tarif für Kleinstunternehmen. Die zu hohen Grundkosten eines Business-Tarifes kann ich einem Teil meiner Kunden nicht argumentieren, Reselling über Business-Tarife ist derzeit keine Option.

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Ich bin immer irritiert darüber, wie jetzt überall Panik ausbricht. Schon JETZT mußte man ADV-Verträge haben. Wer sich bislang nicht um ADV-Verträge gekümmert hat, der müßte sich in gleicher Logik auch zukünftig nicht darum kümmern.


Genaugenommen hat sich hier nichts geändert...

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Ich weiß, die gesamte Thematik erklärt sich jedoch dem Kleinstunternehmen XY in den letzten 10 Monaten [..] schwierig. Und weiter ändern sich durchaus die Verantworlichkeiten, gerade auch beim ADV.

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Ich würde mich auch sehr über einen Mail XXL oder Office XXL Tarif für Einzelselbstständige und Freiberufler freuen. Ich selbst bin Freiberufler und nutze zur Zeit den Privatkundentarif, da ich keinerlei Funktionen aus den Business Grundtarifen benötige. Ich benötige noch nicht mal Office oder Webmail. Mir reicht ein gut konfigurierter IMAP-Zugang für einen Benutzer (ich).


Im Rahmen der DSGVO würde ich gerne einen Auftragverarbeitungsvertrag abschließen. Ich weiß nicht, ob ich, ob ich bislang einen ADV-Vertrag mit mailbox.org hätte abschließen müssen. Erst mit der Diskussion um die DSGVO in den letzten Monaten wurde ich auf das Thema aufmerksam und habe mich intensiver damit beschäftigt.


Gilt der Vertrag nur für Bestandsdaten oder auch für personenbezogene Daten in den gespeicherten Mails?


> Ich bin immer irritiert darüber, wie jetzt überall Panik ausbricht.


Ich vermute, das hängt damit zusammen, dass man von dem Thema gerade als kleineres Unternehmen oder Freiberufler kaum etwas mitbekommen hat. Ich wäre nicht mailbox.org-Kunde, wenn mir das Thema Datenschutz nicht wichtig wäre, aber auch ich habe von der DSGVO wie gesagt erst Anfang des Jahres erstmals gehört. Und obwohl nächste Woche der Stichtag 25. Mai ist, bin ich mir in sehr vielen Punkten noch *sehr* unsicher, obwohl ich mir wirklich viel Mühe gebe und das Thema Gewissenhaft angehe. Ich habe keinen Datenschutzbeauftragten und keinen Anwalt, der das Thema mit mir beackert. Die Strafen werden mit der DSGVO ebenfalls drastisch erhöht. Ich bin nicht panisch, aber sehr unsicher.


Passender (leicht überzogener) Rant: https://t3n.de/news/rant-dsgvo-datenschutz-karikatur-1078247/

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Hallo,

leider wird sich durch die DSGVO schon einiges ändern: die Höhe möglicher Sanktionen ist extrem angestiegen und das Risiko von Abmahnungen wird deutlich steigen. Auch hat sich an der materiellen Rechtslage einiges geändert. Ob man in der Vergangenheit schon einen ADV-Vertrag mit mailbox.org hätte abschließen müssen, ist also nicht relevant. Jetzt muss man es auf jeden Fall tun, und es wäre schön, wenn man hier noch kurzfristig eine Lösung für die Freiberufler hinbekommen würde. Zuvor wurde in der Diskussion ja schon öfter erwähnt, dass die Business-Tarife nicht für Freiberufler / Einzelunternehmer ausgelegt sind, welche alleine nur eine Email-Adresse benutzen und sonst keine Funktionen brauchen.


Liebes Mailbox.org Team: wird hier noch kurzfristig die Möglichkeit geschaffen (dies wird ja bei Euch wohl intern diskutiert), auch außerhalb der Business-Tarife einen ADV-Vertrag mit Euch abzuschließen? Die Pflichten aus dem ADV-Vertrag wahrt Ihr ja sowieso - es geht ja eher um den Aufwand für den Vertragsschluss an sich. Es wäre doch schade, nun kurzfristig zahlreiche ansonsten zufriedene Kunden deswegen zu verlieren. Aufgrund der fortschreitenden Zeit bis zum Stichtag 25. Mai wäre eine kurzfristige Entscheidung super. Vielen Dank!

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Soweit ich das verstanden habe, rollt die DSGVO im ganz wesentlichen die immer schon bestanden habenden Regelungen des Bundes-Datenschutzgesetzes (BDSG) und der Anforderungen an die Auftragsdatenverarbeitung auf Europa und die Welt aus.


Das heißt, dass das, was jetzt einzuhalten ist, musste schon IMMER gemacht werden.


Und dann fokussiert die DSGVO auf große Unternehmen. Von wegen Millionenstrafen für alle.


Von daher ist die obige Aussage schlicht falsch. Man hätte IMMER schon einen ADV-Vertrag haben und die Regelungen des BDSG einhalten müssen.


Punkt.


Aber auch die Bundesregierung ist ja von dem plötzlichen und unvorbereiteten Inkrafttreten der DSGVO völlig überrascht worden... wie kann so ein vor Jahren beschlossenes Gesetz auch einfach so in Kraft treten... ts ts...

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Ich fände es gut, wenn wir in der Diskussion beim Thema bleiben könnten: mailbox.org-ADV-Verträge auch für kleine Unternehmen/Freiberufler/Einzelselbstständige außerhalb der Business-Tarife, die sich eher an mittlere bis größere Unternehmen richten.


Die Frage, ob manche Kunden auch bislang schon einen ADV-Vertrag hätten abschließen müssen, ist diesbezüglich doch egal. Und es ist gut, wenn durch die aktuelle Diskussion rund um die DSGVO das Wissen um diese Notwendigkeit nun verbreiteter ist und man sich jetzt zwar später, aber besser als nie, darum kümmert.

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Dann sollte die Frage der ADV-Verträge aber eben gerade NICHT mit der DSGVO in Zusammenhang gebracht werden!


ADV-Pflicht bestand schon immer. Bloß weil jetzt Zuständigkeiten präzisiert und Haftungsfragen geklärt wurden, ergibt sich eben gerade keine andere Situation zu vorher.


Im übrigen bin ich auch für eine pragmatische Lösung, nämlich die, dass man für jeden Mailbox-Tarif einen ADV-Vertrag extra bezahlen kann, siehe einige Posts zuvor.

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+1 für die pragmatische Lösung! :)


Und ab 25. Mai müsste es dann ja auch Auftragsverarbeitungsvertrag heißen. Also ohne D. Und da haben wir wieder den DSGVO-Bezug. ;)

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Wir haben heute dazu getagt und beschlosse, dass wir die AV-Verträge zukünftig auch für Office-Tarife im "normalen" mailbox.org-Bereich anbieten werden.


Die Umsetzung dazu ist in Arbeit, wird noch ein paar Tage dauern, aber es wird dann einen AV-Menüpunkt in den Verwaltungseinstellungen geben über den der AV-Vertrag digital abgeschlossen werden kann.

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Das ist doch klasse- vielen Dank! Super wäre es, wenn das noch vor dem oft zitierten 25. Mai klappt...

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Da kann noch der alte Vertrag genutzt werden. Siehe Eintrag weiter oben.

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der kann doch nur als business Kunde abgeschlossen werden...

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Bitte keine AV-Verträge in Papierform bei uns einreichen.

Wir werden zeitnah um den 25.05.2018 die von Peer angekündigte digitale Version des AV-Vertrages im Kundenmenü anbieten.

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Prima! Macht mein Webhosting-Partner auch so.

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@mailbox.org Vielen Dank für die schnelle Umsetzung!

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Wo finde ich den AV-Vertrag denn nun im Kundenmenü? Bin in den Tarif "Office" gewechselt aber kann nirgendwo einen Menü-Punkt oder in den Einstellungen etwas dazu finden. (Neu-Einloggen und Cache löschen auch schon versucht.)

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Das ist aber noch die "alte" Version für Geschäftskunden. Die vom Produktmanager oben angekündigte "digitale Version" habe ich im Kunden-Menü noch nicht gefunden.

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Wie kommst du denn darauf, dass die neue Version schon verfügbar wäre?

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Bei mir ist der ADV inzwischen verfügbar. Man braucht also nur etwas Geduld.

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Ich habe soeben dem Vertrag zugestimmt.

Zu finden in den Office Tarifen unter Einstellungen -> Auftragsverarbeitung.

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Jetzt ist die Einstellung auch bei mir vorhanden. Wow, da hat sich Mailbox.org ja richtig Mühe gegeben, nach einem Klick auf den Button auf ein Standard-PDF zu verlinken... andere Dienste generieren wenigstens ein PDF mit den Daten des Vertragspartners. Und darum so ein Bohei? Srsly? m(

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Hallo, da muss ich auch sagen, dass dieser Vertrag etwas zu wünschen übrig lässt. Man muss ja schließlich auch den Abschluss dieses Vertrages nachweisen können. Und das geht mit diesem erzeugten PDF leider nicht. Liebes Mailbox Team, bitte lasst euch hierzu noch etwas einfallen. Danke

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@2039753 und @7690683


Das ist schon reichlich unverschämt, vor allem @2039753. Immer nur meckern, alles für umme, das natürlich sofort. Dann wechseln sie doch zu einem Dienst, der zwar Scheiße ist, was die Sicherheit angeht, aber ein Klicki-Bunti-Bestätigungsdinges anbietet.


Nur noch mal zur Erinnerung: Sie hätten schon immer ein solches Dokument benötigt, nicht erst genau am 25. Mai 2018. Was haben sie superschlauen Schreihälse denn bitte bislang von IHREN Pflichten gehalten, die sie jetzt plötzlich so dringend abhaken müssen? Hose voll wegen DSGVO? Ein bisschen laxc und sehr spät, oder? Spricht nicht für SIE.


Das war ihnen dann ja wohl seit Jahren entweder Scheißegal, oder sie haben schlichtweg nur gepennt, oder sie waren zu dumm, oder alles.


Solche Reaktionen von Leuten wie Ihnen sind für mich das letzte, ganz besondere @2039753.

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Es ist einfach unglaublich, wie wenig manche Menschen im Leben zu tun haben müssen, dass sie solche Kommentare schreiben. Nutzen Sie Ihre Zeit doch besser, und belasten Sie nicht dieses Forum mit Ihren Angriffen. Ein Vertrag, aus welchem sich nicht die Vertragsparteien ergeben, ist zu Nachweiszwecken leider nicht geeignet. Mein Kommentar war völlig sachlich geschrieben und ich hatte darin höflich um Nachbesserung gebeten. Im Gegensatz dazu enthält Ihr Kommentar, den Sie im Schutze der Anonymmität dieses Forums abgeben, diverse Beleidigungen. Aus was für einem Grund machen Sie so etwas? Fühlen Sie sich nach so einem Kommentar besser?


Im Übrigen sollten Sie Ihre Rechtskenntnisse auffrischen, wenn Sie schon meinen andere User belehren zu wollen. Durch die DSGVO hat sich nämlich sehr wohl rechtlich einiges geändert. Die Pflicht zum Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags gab es zum Beispiel vor der DSGVO noch gar nicht.

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Ach so?


Haben sie schon mal was vom Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gehört gehabt?


Zum einlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Datenverarbeitung_im_Auftrag

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Aus Ihrem vorherigen Kommentar war schon zu entnehmen, dass Sie nicht sehr genau sind. Vielleicht versperrt Ihnen Ihre Wut, die Sie wohl haben, den Blick auf die oftmals (gerade in rechtlichen Fragen) entscheidenden Details. So lässt sich aus dem zitierten Wikipedia Artikel mit einem Blick entnehmen, dass unter alter Rechtslage von einer Auftragsdatenverarbeitung und einem dementsprechenden Vertrag gesprochen wurde. Nach neuer Rechtslage (bgl. z.B. § 62 BDSG n.F.) ist der korrekte Terminus Auftragsverarbeitung. Und auch inhaltlich bestehen Unterschiede. Das wird Ihnen jedoch alles ziemlich egal sein.

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Wenn der Vertrag abgeschlossen ist, so wird das in diesem Menüpunkt inkl. Name des Unterzeichners nebst Datum angezeigt. Das ist nicht anders, als wenn er händisch unterschrieben worden wäre. Die Vertragsparteien sind in diesem Fall ebenfalls klar.


Nach Ansicht unserer spezialisierten Anwälte und Datenschutzberater (und dazu zählt der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten, die wir hosten) ist die elektronische Unterzeichnung auf diesem Wege ausreichend.


Der eigene Nachweis für unseren Kunden ist über den Aufruf des Menüpunktes sehr einfach führbar. Hilfsweise bitte kurz selbst ausdrucken und zu den Akten nehmen.


In begründeten, besonderen Fällen kann man ja FREUNDLICH mit uns über eine zusätzliche Papierausfertigung mit Stempel und PiPaPo reden. Wir bitten um Verständnis, dass die Verwaltung (!) und Archiverung (!) von Hunderttausenden mehrseitigen ADV-Verträgen nebst Rücksendeporto ein immenser Aufwand ist, den wir nicht einfach so auf unsere Lasten tragen können. Deswegen hatte wir zunächst geplant, ADV-Verträge nur für Business-Tarife mit Grundgebühr anzubieten. Dank der regen Diskussion hier im Forum haben wir nun auch eine (rechtlich absolut wirksame und nicht zu beanstandende) leichte elektronische Version auch für normale günstige Accounts realisiert.


Vor Eintreten der DGSVO mußte hieß das Sinnbild des Auftragsverarbeitungsvertrages (AV-Vertrag, neu) übrigens Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (ADV-Vertrag früher) und die Kunden hatten ebenso die Pflicht, diesen Auftrag abzuschließen. Mailbox.org hat den für Geschäftskunden auch von vornherein angeboten und mit zahlreichen Kunden auch abgeschlossen. Wir wissen durchaus, welcher Aufwand das ist.


Für Kunden hat sich diesbezüglich bis auf den Namen nichts geändert.


Neu ist, daß nun der Anbieter (also wir!) nachweisen müssen, daß WIR uns von allen unseren Kunden haben verpflichten lassen. Eigentlich absurd -- aber durch die DSGVO eingeführt, da die Kunden halt reihenweise die Pflicht zum ADV-Vertrag ignoriert haben. Darum sind nun plötzlich die Anbieter für das rechtskonforme Verhalten ihrer Kunden verantwortlich. Insofern führen wir hier rechtskonform und sauber den Nachweis, daß wir als Anbieter uns von unseren Kunden haben verpflichten lassen. Und Sie können sicher sein, daß ich da zu meinem eigenen Schutz keine halbe Sachen mache.


Aber ansonsten: Schön, daß viele aufgewacht sind, aber inhaltlich hat sich in diesem Bereich durch die DSGVO defacto nix geändert.

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@7586310: Alles für umme? Durch das Upgrade zahle ich nun langfristig mehr, wo ist das "für umme"? Den Office-Kram werde ich nie benutzen, weil ich ihn nicht brauche, der dafür vorgesehene Tarifanteil fließt also in die reine E-Mail-Dienstleistung über.

Meine Kritik ist, dass MBO es extrem einfach umgesetzt hat und die Diskussion davor daher nun einfach lächerlich ist, weil der Arbeitsaufwand zum Erstellen des Menüpunktes ohne Generierung extrem gering ist.

Und durch die DSGVO hat sich schon einiges geändert, vielleicht haben Sie ja mitbekommen, wie viele Websites, Foren etc. dicht gemacht wurden, weil sie die (neuen!) Anforderungen nicht erfüllen können oder wollen.

Vielleicht hat man das eine oder andere vorher auch schon gebraucht, aber die DSGVO ist ja dazu da, damit alles mal auf den Prüfstand kommt, ob man denn richtig handelt und falls nicht, dieses jetzt zu korrigieren. Das ist auch unser Ziel, weshalb wir jetzt ordentliche Verträge möchten, damit das geregelt ist.

Und Ihre Beleidigungen behalten Sie bitte für sich, denn diese sprechen wiederum nicht für SIE.

@Peer Heinlein: Danke für die Antwort, dann speichere ich halt den Screenshot der Seite dazu.

Von anderen Diensten, z.B. Webhostern, kenne ich das nur, dass ein eigenes PDF generiert wird, wo der Vertragspartner mit Name/Anschrift etc. drin steht und als "Unterschrift" dann lediglich die ausgeschriebenen Namen stehen. Das scheint den Anforderungen genüge zu tun, weil man die AV-Verträge nun digital abschließen kann. Um physische AV-Verträge ging es auch nicht, der Aufwand wäre auch absurd.

Der Knackpunkt ist halt, dass in dem allgemeinen PDF nur der "Vertragspartner aus dem Hauptvertrag" steht und die Unterschriften-Bereiche leer sind, sprich, der Vertrag ist unpersonalisiert. Ob der Vertrag in Verbindung mit dem Satz in den Einstellungen dann ausreicht ist halt fraglich, aber auch nicht ausgeschlossen. Schlauer werden wir wahrscheinlich erst, wenn mal irgendwer kontrolliert wird und sich dann hier meldet, wenn das nicht ausreichen sollte.

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An die beiden Kontrahenten: Wie sie vielleicht gelesen haben, bestätigt auch Peer Heinlein, dass sich in Bezug auf die Auftragsdatenverarbeitung durch die DSGVO in Bezug auf das BDSG nichts geändert hat, wie auch an den allermeisten anderen Stellen der DSGVO.


Aber schön, dass sie jetzt auch wachgeworden sind. Und wem der Datenschutz zu teuer ist, der sollte halt nicht mailen oder Websites betreiben, aber sich auch nicht über angebotene Leistungen beschweren, oder andere Leute anmachen, weil sie das richtige sagen, ihnen das aber nicht passt.


Und der Gedanke, dass Mailbox.org mit einem Rechtsanwalt und Datenschutzexperten, der sich auch zudem extern beraten lässt, wie hier zu lesen war, eine rechtlich nicht haltbare Lösung anbietet ("nur ein PDF...") hat etwas belustigend lächerliches.


Anscheinend fehlt ihnen da die rechtliche Einordnung und Kenntnis, auf jeden Fall aber fehlt ihnen das Vertrauen in ihren Mailprovider. Warum nur?

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So nun nochmal die Nachfrage, wenn ich für meine (sehr kleine) Firma nun pro Monat 4.5€ (25GB Cloud Speicher) wähle kann ich einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen.

Nun habe ich aber mehrere Mitarbeiter, die jeweils dann auch 4.5€ zahlen müssten um solche Verträge abschließen zu können.Kann ich bei Mailbox.org (vielleicht mit der Team-Funktion?) einen gemeinsamen Vertrag abschließen, so dass ich für meine Mitarbeiter (die jeweils eigene Email-Adressen benötigen) weniger als 4.5€ pro Monat bezahlen muss aber trotzdem einem gültigen Vertrag zur Auftragsverarbeitung unterliegen?

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Team-Account für dich für 4,50 Euro, je Team-Account für deine Mitarbeiter min. 2,50 Euro.


AV-Vertag auf deinen Account, du bist Team-Account-Admin (richtige Team-Version wählen), nur du kannst neue Mitglieder hinzufügen und du übernimmst alle Account-Kosten. Da ihr euch alle die Drive-Quota teilt, sollte ein AV-Vertag reichen.

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vielen Dank für die Info :-)

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Ein DSGVO-AV_Vertrag ist in jedem Tarif ab 1,- EUR enthalten.

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Hallo Hr. Heinlein,

ok, das ist sehr erfreulich.

In meinem vorhin angelegten Account war dennoch (habe natürlich vorher Geld eingezahlt) die Meldung angezeigt worden, dass ich einen Vertrag mit Cloud-Speicher > 100MB wählen muss damit ich den AV Vertrag abschließen kann.

Ist diese Anzeige dann wohl nur noch ein Relikt aus früheren Zeiten?

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Das würde mich auch interessieren.

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Leider wird dieser nicht angezeigt, sondern immer noch auf den höherpreisigen Tarif verwiesen.


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Ich habe das intern geklärt und muß leider sagen: Ich habe mich geirrt.

Wir haben eine Freigabe ab dem 1,- EUR-Tarif mal diskutiert, am Ende aber als nicht machbar verworfen. Ich hatte das falsch im Kopf und meine obige Aussage stimmt so leider nicht.

Wir diskutieren das aber weiterhin bei zukünftigen Preisgestaltungen.

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Naja, da muss ich jetzt leider auch einmal sagen, dass ich den Aufwand nicht nachvollziehen kann und was nicht machbar erscheint. Die AV ist bei Mailbox.org ja automatisiert, wie bei den meisten anderen Anbietern auch.

Warum sollte es also nicht machbar sein?

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Leute, es ist doch ganz einfach: einen ADV-Vertrag brauchen die Leute, die gewerblich mit Mails hantieren. Ein Privatmann braucht das schlicht nicht. Und dann gibt es Lizenzbedingungen von OX zum gewerblichen Umgang mit den Produkten von OX, Und schließlich eine Kalkulation der Betriebsaufwände von Mailbox. Letztere hat hier niemand offenzulegen, finde ich.


Man bekommt hier den ADV-Nachweis. Aber nicht in jedem Tarif. Was ist daran so schwer zu verstehen, und warum wieder dazu immer wieder rumgenörgelt?

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Ich habe einen AV-Vertrag in meinem größeren Paket. Gilt dieser Vertrag auch für weitere kleinere Mail-Pakete, die ich für mich selbst abschließe?

Ich benötige nämlich mehrere zusätzliche separate Mailboxen für die der kleinste Tarif vom Leistungsumfang mehr als ausreicht. (Gäbe es die Möglichkeit, ein anderes Passwort für SMTP zu verwenden, würde ich die weiteren Postfächer gar nicht benötigen.)

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@7586310 naja, entsprechend der Lizenzbestimmung von OX sind alle nicht Businesstarife entsprechend nur zur privaten Nutzung, d.h. in diesem Bereich dürfte es dann ja keinen Auftragsverarbeitungsvertrag geben. Ab den Officetarifen gibt es diesen allerdings, sodass eine gewisse geschäftliche Nutzung (auch bei den kleinen Tarifen) geduldet (natürlich nicht offiziell) wird, bzw. dadurch sogar unterstellt wird.

Grundsätzlich sollte es aber so sein, dass jeder Auftragnehmer, ob nun privat oder geschäftlich, auch an einer solchen Definition aus dem AVV interessiert sein sollte.

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@ 7586310:"Leute, es ist doch ganz einfach: einen ADV-Vertrag brauchen die Leute, die gewerblich mit Mails hantieren. Ein Privatmann braucht das schlicht nicht. "

Die Aussage stimmt ja so nicht. Mal abgesehen davon, dass es auch Freiberufler trifft, die gerade kein Gewerbe ausüben, und auch denjenigen, der über seine Webseite/Podcast/ebay-Kleinanzeigen Einnahmen generiert und die Mail-Adresse dann im Zusammenhang damit verwendet (Kontaktaufnahme durch Besucher, Kommmentare etc.), trifft es auch jeden, der Daten Dritter im Auftrag verarbeitet. Also auch jeden bspw. der seine Mail-Adresse für Vereinsarbeit verwendet.

Das muss man eben nur bedenken und sich einen entsprechenden Tarif besorgen.

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Jajaja... dann mach mal hier die Definition von gewerblich vs. freiberuflich und freue dich. Wie ich schrieb:

Ein Privatmann braucht das schlicht nicht. Wir hatten das hier alles schon mehrfach. Wer viel fragt, kriegt viele Antworten.

In diesem Sinne ist auch deine Ausführung leider unvollständig, deshalb hier der folgende Link als ein Beispiel: http://www.ifb.uni-erlangen.de/fileadmin/ifb/doc/publikationen/gruendungsinfos/01_freierberuf.pdf

Frohes schaffen, aber bitte immer korrekt mit den Lizenzen & vor allem mit dem Finanzamt!

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@7586310: Wie geschrieben, es betrifft nicht nur die nicht-private Nutzung, sondern auch die Private bspw. bei der Vereinsarbeit.

Die Aussage "Als Privatmann braucht man es schlicht nicht" (warum eigentlich nur Männer?) ist grober Unfug.

Verbreite doch nicht solche Halbwahrheiten. Es sei denn du hast eine anwaltliche Berufshaftpflicht und willst die in Anspruch nehmen.

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@1019298 komm mal wieder runter von dem Baum. Es wird lächerlich, vor allem der Gendervorwurf. Die DSGVO hat ihren Regelungsbereich, privates ist davon nicht betroffen.

Dazu als Tipp: Nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt, denn wir kam es von dir ganz und gar so gar nicht gendermäßig:

Zitat: "Die Aussage stimmt ja so nicht. Mal abgesehen davon, dass es auch Freiberufler trifft, die gerade kein Gewerbe ausüben, und auch denjenigen, der über seine Webseite/Podcast/ebay-Kleinanzeigen Einnahmen generiert und die Mail-Adresse dann im Zusammenhang damit verwendet (Kontaktaufnahme durch Besucher, Kommmentare etc.), trifft es auch jeden, der Daten Dritter im Auftrag verarbeitet. Also auch jeden bspw. der seine Mail-Adresse für Vereinsarbeit verwendet"

Das strotzt ja nur so vor Männerformulierungen! Wie ungenderlich!

Beschwerden richte bitte direkt an Peer Heinlein. Ich frage dieweil beim Support mal, wo du Funktion zum blocken von Usern ist. Tschö.

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"Die DSGVO hat ihren Regelungsbereich, privates ist davon nicht betroffen." Nein, das ist nicht der eingeschränkte Regelungsbereich. Privates ist sehr wohl von der DS-GVO betroffen (mal abgesehen von den Datenschutzgesetzen der Lnder etc.): Bspw. die Vereinsarbeit oder aber private E-Mails an viele Empfänger im An-Feld (da gabs auch bereits das erste Bußgeld gegen die Privatperson).

Was du meinst ist der persönliche bzw. der familiäre Bereich. Also die DV nur für mich (Adressverzeichnis im Smartphone etc.) oder die Threema-Gruppe der Familie. (Der technische Dienstleister hierfür fällt aber wieder in den Anwendungsbereich der DS-GVO).

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Bitte bleibt bei der Kommunikation sachlich, es ist kein Grund ausfallend zu werden. Und ich gebe @1019298 insoweit Recht, dass die DSGVO sehr wohl auch bei privaten Postfächern greifen kann und spätestens hier ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung notwendig. Nur fände ich es aberwitzig, für einen Mailverteiler auf den Officetarif zu wechseln.

Ich glaube nicht das es im Sinne des Erfinders ist und Ressourcen hin oder her, aber ich glaube nicht, dass jemand dort sitzt und alle Verträge ausdruckt und abheftet (da wäre auch bei den Officevertrag gar nicht möglich).

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siehe Erwägungsgrund 18:


https://dsgvo-gesetz.de/erwaegungsgruende/nr-18/


Schlüsselwort: „ausschließlich“


Sobald E-Mail an Arbeitgeber ergeht (Mitteilung wichtiger geschäftlicher Details bei plötzlichem Krankenstand; Arbeitgeber kann Tätigkeiten an andere Mitarbeiter delegieren), befindet man sich außerhalb des Ausnahmetatbestandes.


DSGVO gilt für den technischen Dienstleister immer (mailbox.org).


+1 für AV-Vertragsmöglichkeit in jedem Tarif...

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Oh mann... wenn du von einem privaten Gerät dienstliche Dinge verwaltest / bearbeitest / verschickst, hast du eh ein ganz anders gelagertes rechtliches Problem.


BYOD war auch schon zu Zeiten des BDSG ein Problem.


Ihr solltet alle sofort in den Business-Tarif wechseln, wenn ihr alle so gut Bescheid wisst, und damit ggf. fast schon vorsätzlich handelt. Außerdem könnte es sein, dass ihr hier die Geschäftsbedingungen verletzt, denn scheinbar nutzen einige von euch den reinen Privattarif nicht nur privat.


Ich bin hier raus. Regt euch bitte ohne mich auf, ihr könnt das besser.

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in der Tat, wir können es besser:


Art 32 Abs. 1 DSGVO ...“treffen der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten“.


Dem Risiko angemessen kann bedeuten, dass eine Leitungsverschlüsselung mittels TLS-Versandgarantie (@secure.mailbox.org) ausreichend ist. Die Art der Daten und deren Schutzbereich ist entscheidend.


Es gibt auf dieser Welt nicht nur Schwarz und Weiß...

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@7842928 du hast übersehen, dass das Problem darin besteht, dass du dienstliche Daten auf privaten Geräten hast. Aber ein Besserwisser wie du... Sag mal deinem Arbeitgeber Bescheid. Könnte interessant werden. Mann oh Mann...

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Yubikey mit Webmail only, keine Daten auf Rechner

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LOL. "Keine Daten auf Rechner." Der ist gut.

Kennst du die DIN EN ISO 27001? Scheinbar nicht. Lach. Wir sind zertifiziert. Hochsicherheitsanforderung, ich weiß, wovon ich rede.

Keine Daten auf dem Rechner. Lach.

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@7586310 wenn ich beispielsweise eine eigene Krankmeldung an den Arbeitgeber schicke, dann fällt das nicht mehr in den privaten Bereich, sondern in den Geschäftlichen. Dabei ist dies wiederum nicht verboten und durchaus zulässig. Weiterhin gibt es Arbeitgeber die das durchaus zulassen, weil z.B. PGP, s/MIME genutzt wird. Das widerspricht auch in kleinster Weise den AGB, also ruhig Blut und ich glaube das die anderen gut und sachlich, mit einschlägigem Rechtstext, argumentiert.

Zudem wird es seitens Mailbox.org ja sogar stillschweigend geduldet das diese Tarife nicht nur privat genutzt werden.

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ISO 27001 ist eine internationale Zertifizierung zur Beschreibung der IT-Sicherheit, welche jedoch nicht bindend umzusetzen ist! Der nationale Ableger wäre IT-Grundschutz des BSI.


Ich kenne (noch) keinen Privat-Anwender, welcher sein Wohnzimmer zertifizieren hat lassen.


Die Verwendung betrieblicher Daten auf privaten Rechnern (Smartphones) kann in eingeschränktem Umfang durch den Arbeitgeber durchaus gestattet sein (Adressbuch). Hierzu gibt es keinen gesetzlichen Ausschlussgrund. Wiederum die Art der Daten und deren Schutzbereich sind ausschlaggebend.

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Du weichst aus, und du kennst die 27001 nicht. Lies mal hier https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ZertifizierungundAnerkennung/Managementsystemzertifizierung/Zertifizierung27001/GS_Zertifizierung_node.html


Die 27001 geht weit darüber hinaus.


Dein Argument mit dem Wohnzimmer gibt mir im übrigen Recht. Du selber hast argumentiert, dass privates unter die DSGVO fällt, und behauptet jetzt, dass es dafür Ausnahmen gibt, und man das nicht braucht. Interessant. Was denn nun?


Ich weiß, wie wir das umsetzen. Rechtskonform im übrigen. Aber lass gut sein. Viel Spaß weiterhin.

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Es stellt sich in Bezug auf die Informationsbroschüre >> https://www.bitkom.org/sites/default/files/pdf/NP-Themen/NP-Vertrauen-Sicherheit/Datenschutz/EU-DSG/170515-LF-Auftragsverarbeitung-online.pdf (Nr. 1.4) die Frage, inwieweit Mailbox.org ein Telekommunikationsanbieter ist und diesen besonderen Gesetzen unterworfen ist. Dann bräuchte es nämlich keinen Vertrag zur Auftrgverarbeitung.

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@#Daniel: Ja, das kann man für den Transport der Nachrichten durchaus diskutieren. Aber für die Nutzung des Kalenders, des Adressbuches und der Cloud (zzgl. Office etc.) greift die TK-Anbieter-Betrachtung wohl nicht, denn hier stehen Services für den Nutzer im Vordergrund.

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Ich nutze ja nur die E-Mailfunktionalität, da Drive nicht funktionabel ist und Teamkalender gibt es im kleinen Tarif nicht, daher auch keine Kalenderfunktion sowie kein Adressbuch. Also sollte es passen ohne Auftragsverarbeitung, perfekt.

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Oh, ok. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass es den (CalDAV-)Kalender und das (CardDAV-)Adressbuch auch bei den kleineren Tarifen gibt.

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Ja klar gibt es, nur nicht als Teamkalender. Aber ich nutze nichts außer die E-Mailfunktionalität.

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der Hinweis von Daniel ist entscheidend.


- reine E-Mail-Dienstenutzung => kein AV-Vertrag

- Nutzung weiterer Dienste, wie Drive etc. => AV-Vertrag


siehe:


https://www.bernhard-kraemer.com/2018/05/29/e-mail-anbieter-sind-keine-auftragsverarbeiter/

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@7842928 Danke für den Hinweis.

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Das gibt es auch bei dem kleinen Tarif.

Das Bundesverfassungsgericht hat im Urteil i. S. des anderen Berliner Mailanbieter entschieden, das die E-Mail Kommunikation als weiten Telekommunikatinsbegriff definiert und in den Bereich der Überwachung nach der Strafprozessordnung. Es ging um die Übermittlung von IP-Adressen. Ob Gmail ein TK-Dienst soll nun der Europäische Gerichtshof klären. So einfach ist das also alles nicht.

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Bei der Klagezurückweisung des BVerfG ging es lediglich darum, ob Posteo alleinig zum Zwecke der Durchführung einer Überwachungsmaßnahme seine Infrastruktur so zu gestalten hat, dass die kundenbezogene IP-Adresse in der Überwachung übermittelt werden kann (siehe „Bereitzustellende Daten“ unter § 7 TKÜV). Dies wurde durch das BVerfG bejaht.


Der Spruch hat jedoch keine Auswirkung auf das mögliche Erfordernis eines AV-Vertrages.


Google ist ein klassischer Misch-Dienste-Anbieter, welcher sowohl klare TK-Dienste (Gmail) als auch Telemediendienste (Google Drive, Youtube) anbietet. Wenn das mailbox.org-Drive nicht genutzt wird, sollte dies als Ausschlussgrund für einen AV-Vertrag - aus meiner Sicht - genügen.


Fraglich ist jedoch, wie es sich mit dem CalDAV-Kalender und dem CardDAV-Adressbuch verhält...

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Wow. Postet hier ein Rechtsanwalt? "Meiner Einschätzung nach..."

Was befähigt dich, dass du meinst, das alles auslegen zu können? Jetzt mal Butter bei die Fische.

Die Einschätzung, dass die nicht-Nutzungsabsicht das regelt, halte ich für abwegig.

Ich glaube eher, dass es bei rein privater Nutzung egal ist. Sonst würde es hier anders angeboten. Mailbox.org vermutet nicht, sondern handelt begründet.

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Naja, die begründete Handlung seitens Mailbox.org war wohl eher der wirtschaftliche Grund, siehe weiter oben. Und Posteo bietet auch Kalender/Adresssbuch an und die begründen ja sogar, warum es unter das TK Gesetz und damit außerhalb des AV fällt.

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Wohl eher die Tatsache, dass der Chef hier vom Fach ist, und Geschäftsmann.


Ich fände es gut, wenn ihr euch mal direkt an den Support oder an den Chef wendet, um das zu besprechen, und das hier aufhört.


Ich finde es ein Stück weit zu arrogant, die Geschäftsentscheidungen hier mit gesundem Halbwissen zu kritisieren. Das ist ein bisschen dünn.


Jetzt aber auf Nimmerwiedersehen.

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Tja, das ist halt der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie. In Letzerer kommen die Leute noch zusammen und diskutieren inhaltlich.

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Ich finde wir sind heute sehr weit gekommen. Im Prinzip alles von Usern selbst erarbeitet. Das Thema scheint für einige doch von Bedeutung zu sein, insofern verwundert es schon ein bisschen, dass mailbox.org hier nicht etwas mehr von sich aus aufklärt. Herr Heinlein ist ja Anwalt und könnte dieses Thema vermutlich sehr gut abschließend zusammenfassen, damit jeder weiß, wie er damit umzugehen hat.

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Ich denke auch das es ein gutes Ergebnis gab, wenngleich ich mir im Vorfeld auch eine bessere Aufklärung wünschen würde (siehe andere Provider). Aber in Summe haben wir ein Ergebnis, was doch durchaus eine Substanz hat. Top, danke an die die sich konstruktiv beteiligt haben.

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