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Gebühren bei Paypal (Konto aufladen)

9122289 hat dies geteilt, 14 Monaten her
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Hab gerade eine Email von PayPal zwecks AGB Änderung erhalten und dort untersagt PayPal das weiterreichen/erheben von Gebühren wenn mit PayPal bezahlt wird:


Punkt 5.5

"Sie sind als Händler nicht berechtigt, ein Entgelt für die Nutzung der PayPal-Services als Zahlungsmethode zu erheben. Dies schließt ausdrücklich auch etwaige "Service-Gebühren“, im Gegensatz zu anderen Zahlungsmethoden erhöhte Versandkosten oder sonstige Zusatzgebühren ein, die Sie Ihren Kunden für die Nutzung der PayPal-Services berechnen."


Heißt das, dass Mailbox diese kürzlich eingeführte Gebühr nun wieder streicht (und ggf. ein Mindesteinzahlung einführt)?

Kommentare (5)

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Ich persönlich finde es ausreichend, dass man bei mailbox.org kostenlos per Banküberweisung zahlen kann. Zusätzlich ist sogar anonymes Bezahlen per Post möglich. Das ist ein für mailbox.org aufwändiger Luxus-service für Freunde des anonymen Postfachs, der bei mailbox.org dankenswerter Weise kostenlos angeboten wird.

Zu den geänderten Paypal-AGB, die übrigens derzeit noch nicht gelten, sondern nur eine Ankündigung für die Zukunft sind:

1.) Fraglich und für uns Nutzer nicht überprüfbar ist, ob paypal mit mailbox.org Individualverträge hat. Daher könnten die AGB für mailbox.org gar nicht gelten.

2.) Fraglich ist auch, ob Punkt Punkt 5.5 der für die Zukunft angekündigten AGB überhaupt einbezogen und zulässig (Inhaltskontrolle) ist. Wirksamkeit vorausgesetzt wäre dann noch fraglich, welche Konsequenzen ein Verstoß hätte. Eventuell könnte die einzige Sanktionsmöglichkeit für paypal die Kündigung des Vertrags mit mailbox.org sein, sofern paypal auf maibox.org verzichen will. Ein Anspruch des Endverbrauchers ggü. mailbox.org auf gebührenfreie Zahlung per paypal ergibt sich daraus eher nicht.

Letztlich halte ich es für fair, dass mailbox.org zusätzliche Kosten auf genau den Verbraucher abwälzt, bei dem die zusätzlichen Kosten entstehen. Sofern die Möglichkeit nicht besteht, müsste mailbox.org im Wege einer Mischkalkulation die Preise allgemein erhöhen, womit wohl niemandem geholfen wäre.

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Wo ist das Problem? Fairerweise sollte man immer schon einen ausreichend hohen Betrag pro Überweisung bezahlt haben, oder?

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Hi,

PayPal "setzt hier nur ein Deutsches Gesetz sehr stark verzögert um in ihren AGBs,", das vor einem Jahr beschlossen wurde und seit 01.01.2018 bzw. 13.01.2018 gültig ist, wie z.B. hier nachzulesen:

https://www.ecommerce.jetzt/ab-2018-zahlungsgebuehren-sind-verboten/


https://www.it-recht-kanzlei.de/verbot-extra-kosten-kartenzahlungen.html

https://t3n.de/news/gesetz-payment-kreditkarte-bezahlen-paypal-828692/


Wichtig ist aber, dass das Gesetz

* nur für Händler gilt soweit ich das herauslese

* wie im t3n Beitrag hingewiesen wurde, nicht für andere Zahlmethoden wie PayPal gilt.


=> PayPal will durch die AGB Änderung sicher nur nicht auf die "Abschussliste" der Kunden geraten und starke Umsatzverluste machen, da diese sicher bevorzugt jetzt die anderen preiswerten Zahlungsmethoden, wie auch Paydirekt nutzen dürften.

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Des Weiteren werden auch die Preise (Provision) für Paypal erhöht.

Festgebühr von 0,35 € + 2,49 %. (Das ist eine (relative) Erhöhung von 31 %!)

Bzw. die Händler-Gebühren (Merchant Rate) für monatliches Transaktionsvolumen:

  • 2.000,01 EUR bis 5.000,00 EUR: 2,19%
  • 5.000,01 EUR bis 25.000,00 EUR: 1,99%
  • 25.000,01 EUR bis 100.000,00 EUR: 1,79%
  • über 100.000,00 EUR: 1,49%.

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Dann nimmt man als Händler paypal wieder raus und die Sache ist erledigt.


Paydirekt ist für Händler auch nicht gerade günstig.


Ich finde gerade bei wiederkehrenden Zahlungen kann man ganz gut überweisen. Das ist für alle Beteiligten noch immer die günstigste Zahlweise.