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Individuelle Tarife

Sebastian hat dies geteilt, 3 Jahren her
vorgeschlagen

Ich hätte gerne eine individuellere Tarifwahl, bei der man bei geringeren Kosten z.B. Drive-Quota erhöhen kann, ohne Mail-Quota zu erhöhen. Alternativ könnte man die beiden Speichereinheiten einfach zusammenlegen (oder gibt es einen technischen Grund dafür, dass das nicht schon der Fall ist?). Ich würde mich sehr über ein größeres Drive-Quota freuen, ohne dafür 25GB für E-Mail zu zahlen, die ich nicht brauche.

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Ich will dazu mal Stellung nehmen. Das ganze hat aus meiner Sicht mehrere gleich wichtige Punkte. :-)

Punkt 1: "Ehre, wem Ehre gebührt." Unter diesem Motto verhalten wir uns seit jeher fair und transparent gegenüber unseren Mitbewerbern, die ja im übrigen oft auch unsere Kunden sind. Was A erfunden hat werden wir nicht kopieren und nachmachen. Gewisse Dinge hat Posteo damals fein und nett umgesetzt und wir haben das aus Respekt absichtlich NICHT gemacht sondern sind andere Wege gegangten (deren Bezahlsystem gefällt mir durchaus, aber das haben wir absichtlich nicht kopiert, obwohl es ein leichtes gewesen wäre). Insofern wollen wir auch den Quota-Slider und andere Dinge nicht einfach so kopieren, auch wenn das natürlich nicht von Posteo erfunden wurde und andere das auch so machen. Trotzdem: Wir kopieren nicht unsere Mitbewerber, selbst wenn diese Mitbewerber diesen Respekt uns gegenüber nicht kennen und von uns erfundene alleinstellende innovative Dinge nachzumachen versuchen. -Das muß jeder selber wissen, wie er agieren will. Wir verhalten uns definitiv sauber und mit Achtung.


Also schon aus diesem Grund wollen wir das damals absichtlich NICHT so machen und das würde mir als Begründung eigentlich schon ausreichen.


Punkt 2: Wir reden hier von wirklich kleinen Beträgen wo, entschuldigt, m.M.n. die Diskussion kaum lohnt. Der Unterschied zwischen den Tarifen beträgt i.d.R. einen (!) Euro pro Monat, lediglich zwischen Mail und Mail XL sind es 1,50. Mit irgendwas muß auch mailbox.org sein Team und die Technik bezahlen können und angesichts der Leistung und Datacenter-Qualität und unserem Support wird das erst in höheren Tarifen halbwegs kostendeckend. Aber wenn mir jemand erzählt, daß er NICHT zu mailbox.org kommt, weil er gezwungen ist 2,50 zu zahlen statt 1,95 im Quota-Slider einstellen zu können... naja.Da kann ich dann irgendwann nicht mehr helfen.


Punkt 3: Staffelpreise haben immer auch den Vorteil, daß sie eine Mischkalkulation anbieten. Wer die Quota ausnutzt fährt i.d.R. besser als wenn es feingranular abgerechnet wird. Eine Flatrate am Frühstücksbuffet im Cafe ist halt eine Flatrate, auch jemand mal mehr Lachs ist und der andere gar nix. Wenn wir die Quota-Nutzung kostendeckend feingranular abbilden, dann müßte der Preis pro GB entsprechend größer sein. Unsere Betriebskosten sind die gleichen. Wir wären gezwungen, über alle Useraccounts gemittelt die gleichen Kosten zu erwirtschaften. "Volkswirtschaftlich" gesehen macht es keinen Unterschied. Statistisch wird es für 33% billiger, für 33% teurer und für 33% ist es vermutlich total egal. Aber ändern tut sich nichts. Betroffen sind nur User die eh Quota dazubuchen und so oder so mehr als 1,- EUR zahlen. Statistisch geht es also vielleicht um ca. 50 Cent "Ungleichbehandlung" pro User, wenn man das so sehen will.


Punkt 4: Unser Abrechnungsystem ist -- anders als bei unseren Mitbewerbern -- hochflexibel und erlaubt auch tagesaktuelle Tarifwechsel in jede Rechnung. Dabei geht es auch nicht nur um Quota, sondern auch um das Zu- oder Abschalten ganzer Funktionen wie Office oder weiterer zukünftiger Entwicklungen. Das erfordert durchaus erhebliche Mathematik um Restguthaben aus angefangenen abgebuchten Monaten zu erstatten. Fehler hier könnten schnell ausgenutzt werden um Geld abzuzocken, wenn Cent-Abweichungen durch 1.000 Tarifwechsel am Tag kumuliert werden. Natürlich wäre es irgendwie möglich hier auch Quota-Bezahlungen der Vergangenheit zu analysieren, gegenzurechen, zu erstatten und und und. Alleine die Programmierung und das Testing dieser Algorithmen würde Tage dauern und damit betriebswirtschaftlich ~ 1.000 EUR kosten + Folgekosten in der Pflege. Das ist es einfach nicht wert nur weil einige User bei +/- 50 Cent ein mentales Problem haben. Wir haben ein stabiles, verläßliches und für alles sauber kalkulierbares Abrechnungssystem. "Komplexität ist der Feind der Zuverlässigkeit" ist ein wichtiger Satz, den man sich auch hier merken muß.

Punkt 5: Anders als unsere Mitbewerber bieten wir auch Geschäftskundentarife an, die dann ggf. auch auf Basis von nachträglichen Rechnungen stattfinden. Flexibilität ist dort fein -- aber umgekehrt ist hier für unsere Kunden auch eine stabile vorhersagbare Kostenlast notwendig, wo es nicht jeden Monat irgendwelche Überraschungen gibt. Feingranulare Quota-Slider würden das immens verkomplizieren und/oder könnten so von uns für Business-Kunden nicht angeboten werden. Uns ist aber wichtig, daß die Tarife für Privat- und Geschäftskunden identisch sind und wir hier nicht ein Chaos bei bei den Mobilfunkanbietern haben.

Punkt 6: Wir bitten um Verständnis, daß wir paketierte Preise anbieten. Eine Pizza kostet 9 EUR, auch wenn ich den Rand nicht esse. Ein U-Bahn-Fahrt in Berlin kostet 2,90, egal ob ich nun 4 Stattionen (nur eine über Kurzstrecke für deutlich billiger) oder 25 Stationen quer durch die Stadt fahre. Auch meine Tageszeitung kostet 1,20, obwohl ich den Sportteil noch nie gelesen habe. Gerne würde ich 25 Cent für den Sportteil und 10 Cent für die Kulturbeilage am Wochenende abziehen, aber irgendwie macht der Verlag das nicht mit. Voll unfair. Selbst meine Festplatte hat einen fixen Kaufpreis, obwohl ich noch nie mehr als 50% Auslastung auf ihr gespeichert habe. Irgendwann muß man pauschalieren und paketieren, es ist nicht "gerecht" im Centbereich abbildbar. Und am Ende kriegen sogar meine Mitarbeiter jeden Monat das gleiche Geld, egal ob der Monat 31 oder nur 28 Tage hatte. Und wenn alles in der Welt des Verbrauchers im Centbereich abbildbar wäre -- dann würde die Pizza eben zwischen 5 und 15 EUR kosten, die lange U-Bahn-Fahrt 9 EUR und und und -- aber im Schnitt würde es für alle nicht wirklich anders werden, nur komplizierter und vielleicht sogar -- je nachdem, wie man es sieht -- ungerechter und unsolidarischer....


P.S.: mailbox.org plant in den nächsten Monaten einige Grundlegende Änderungen. Es kann sein, daß wir dann auf Basis von anderen Fakten / Anforderungen zu anderen Ergebnissen kommen. Es könnte dann Gründe geben, die zu einem Quota-Slider oder einer als Paket buchbaren Quota führen. Insofern kann und will ich das nicht ausschließen. Wir diskutieren das durchaus. Aber das ist auch logisch: Ändern sich Anforderungen, so ändern sich ggf. die Ergebnisse. Aber bei dem jetzigen Stand unserer Tarifstruktur sehe ich aus den o.g. Gründen keinen Wunsch bei uns, das anders anzubieten.

Kommentare (18)

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Ich denke die Unterscheidung Speicherplatz für "E-Mail" und "Drive" ist notwendig. Die individuelle Anpassung wäre aber in der Tat ein schönes Feature und würde den Tarif flexibler machen.

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Bei iCloud wird der Speicher dynamisch verteilt / alles in ein Volumen gepackt, und es funktioniert...

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Hin und wieder gab es von Peer Heinlein mal so Andeutungen. Bisher ist hier aber leider nichts passiert.


Mehr Aliase wäre auch schön.

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Fände ich auch absolut Klasse! Ich brauche z.B. kein Drive, Text oder Spreadsheet, sondern hätte einfach nur gern im Tarif "MAIL" mehr Aliase (20)

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Das wäre in der Tat ein super Feature! Ich bräuchte z.B. nur mehr Drive-Speicher, aber mein E-Mail-Postfach ist groß genug. Gibt es in dieser Hinsicht schon Neuerungen?

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Am Drive-Speicher hängen entsprechende Lizenzen und auch Aufwände. Egal wie ich es anbiete, es ist nur mit dem Mindespreis des Office-Tarifs abzubilden. Die 100 MB Drive-Speicher in den Mail-Trarifen sind ein nettes, quasi kostenfreies Goodie zum Ausprobieren.

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Dieses Feature wird noch immer sehr vermisst. Auch im Gespräch mit Freunden taucht es immer mal wieder als Begründung auf, nicht zu mailbox.org zu wechseln. Da wird dann Posteo als Beispiel genannt, wo man Speicher, Aliase, etc. individuell steuern kann.


Gibt es denn inzwischen eine Planung, dies zukünftig auch auf mailbox.org anzubieten?

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Bei posteo kannst du aber keine eigenen Domains benutzen, was für mich ein absolutes Ausschlusskriterium ist.

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Mir persönlich gefällt mailbox.org auch besser. Posteo sollte nur als Beispiel dienen, wie man eine individuelle Preisstruktur gestalten könnte und damit der Wunsch danach nicht in Vergessenheit gerät. Immerhin hat sich hier seit dem letzten Kommentar vor 10 Monaten nichts weiter getan.

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Immerhin hat sich hier seit dem letzten Kommentar vor 10 Monaten nichts weiter getan.

Wir hatten zu keinem Zeitpunkt vor, hier etwas zu tun.

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Das bezog sich auch eher auf die Unwissenheit über den Stand der Dinge. ;-) Mir ist auch klar, dass man nicht jede Frage hier im Forum persönlich beantworten kann. Aber weil die Frage bei mir abermals aufkam, wollte ich den Fokus nochmals darauf lenken.


Mit der Antwort zum Drive-Speicher oben und der sehr ausführlichen Antwort unten dürften nun keine weiteren Fragen offen sein. Beide sind sehr gut nachvollziehbar. Und in der ursprünglichen Frage ging es ja eigentlich auch hauptsächlich um den Office-Speicher.


Auf jeden Fall vielen, vielen Dank für das Zeitnehmen zur Beantwortung! Das schätze ich sehr. :-)

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Man muss dazu sagen, dass man hier z.B. für 2,5€ im Tarif XL deutlich mehr als bei posteo für das gleiche Geld bekommt. Die "starre" Preisstruktur bei mailbox.org hat also durchaus auch Vorteile.


Mir für meinen Fall gefällt die mailbox.org Preisstruktur deutlich besser.

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Man sollte auch bedenken, dass eine noch differenziertere Preisstruktur sich auch für den Anbieter "rechnen" muss. Es ist ja nicht damit getan, die Preise in die Preisliste zu schreiben. Man muss ja auch die techn. Voraussetzungen für weitere Tarifstufen schaffen, Quotas überwachen usw. Das könnte bedeuten, dass es dann zwar mehr Stufen gibt, aber zu insgesamt höheren Preisen.

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Ich will dazu mal Stellung nehmen. Das ganze hat aus meiner Sicht mehrere gleich wichtige Punkte. :-)

Punkt 1: "Ehre, wem Ehre gebührt." Unter diesem Motto verhalten wir uns seit jeher fair und transparent gegenüber unseren Mitbewerbern, die ja im übrigen oft auch unsere Kunden sind. Was A erfunden hat werden wir nicht kopieren und nachmachen. Gewisse Dinge hat Posteo damals fein und nett umgesetzt und wir haben das aus Respekt absichtlich NICHT gemacht sondern sind andere Wege gegangten (deren Bezahlsystem gefällt mir durchaus, aber das haben wir absichtlich nicht kopiert, obwohl es ein leichtes gewesen wäre). Insofern wollen wir auch den Quota-Slider und andere Dinge nicht einfach so kopieren, auch wenn das natürlich nicht von Posteo erfunden wurde und andere das auch so machen. Trotzdem: Wir kopieren nicht unsere Mitbewerber, selbst wenn diese Mitbewerber diesen Respekt uns gegenüber nicht kennen und von uns erfundene alleinstellende innovative Dinge nachzumachen versuchen. -Das muß jeder selber wissen, wie er agieren will. Wir verhalten uns definitiv sauber und mit Achtung.


Also schon aus diesem Grund wollen wir das damals absichtlich NICHT so machen und das würde mir als Begründung eigentlich schon ausreichen.


Punkt 2: Wir reden hier von wirklich kleinen Beträgen wo, entschuldigt, m.M.n. die Diskussion kaum lohnt. Der Unterschied zwischen den Tarifen beträgt i.d.R. einen (!) Euro pro Monat, lediglich zwischen Mail und Mail XL sind es 1,50. Mit irgendwas muß auch mailbox.org sein Team und die Technik bezahlen können und angesichts der Leistung und Datacenter-Qualität und unserem Support wird das erst in höheren Tarifen halbwegs kostendeckend. Aber wenn mir jemand erzählt, daß er NICHT zu mailbox.org kommt, weil er gezwungen ist 2,50 zu zahlen statt 1,95 im Quota-Slider einstellen zu können... naja.Da kann ich dann irgendwann nicht mehr helfen.


Punkt 3: Staffelpreise haben immer auch den Vorteil, daß sie eine Mischkalkulation anbieten. Wer die Quota ausnutzt fährt i.d.R. besser als wenn es feingranular abgerechnet wird. Eine Flatrate am Frühstücksbuffet im Cafe ist halt eine Flatrate, auch jemand mal mehr Lachs ist und der andere gar nix. Wenn wir die Quota-Nutzung kostendeckend feingranular abbilden, dann müßte der Preis pro GB entsprechend größer sein. Unsere Betriebskosten sind die gleichen. Wir wären gezwungen, über alle Useraccounts gemittelt die gleichen Kosten zu erwirtschaften. "Volkswirtschaftlich" gesehen macht es keinen Unterschied. Statistisch wird es für 33% billiger, für 33% teurer und für 33% ist es vermutlich total egal. Aber ändern tut sich nichts. Betroffen sind nur User die eh Quota dazubuchen und so oder so mehr als 1,- EUR zahlen. Statistisch geht es also vielleicht um ca. 50 Cent "Ungleichbehandlung" pro User, wenn man das so sehen will.


Punkt 4: Unser Abrechnungsystem ist -- anders als bei unseren Mitbewerbern -- hochflexibel und erlaubt auch tagesaktuelle Tarifwechsel in jede Rechnung. Dabei geht es auch nicht nur um Quota, sondern auch um das Zu- oder Abschalten ganzer Funktionen wie Office oder weiterer zukünftiger Entwicklungen. Das erfordert durchaus erhebliche Mathematik um Restguthaben aus angefangenen abgebuchten Monaten zu erstatten. Fehler hier könnten schnell ausgenutzt werden um Geld abzuzocken, wenn Cent-Abweichungen durch 1.000 Tarifwechsel am Tag kumuliert werden. Natürlich wäre es irgendwie möglich hier auch Quota-Bezahlungen der Vergangenheit zu analysieren, gegenzurechen, zu erstatten und und und. Alleine die Programmierung und das Testing dieser Algorithmen würde Tage dauern und damit betriebswirtschaftlich ~ 1.000 EUR kosten + Folgekosten in der Pflege. Das ist es einfach nicht wert nur weil einige User bei +/- 50 Cent ein mentales Problem haben. Wir haben ein stabiles, verläßliches und für alles sauber kalkulierbares Abrechnungssystem. "Komplexität ist der Feind der Zuverlässigkeit" ist ein wichtiger Satz, den man sich auch hier merken muß.

Punkt 5: Anders als unsere Mitbewerber bieten wir auch Geschäftskundentarife an, die dann ggf. auch auf Basis von nachträglichen Rechnungen stattfinden. Flexibilität ist dort fein -- aber umgekehrt ist hier für unsere Kunden auch eine stabile vorhersagbare Kostenlast notwendig, wo es nicht jeden Monat irgendwelche Überraschungen gibt. Feingranulare Quota-Slider würden das immens verkomplizieren und/oder könnten so von uns für Business-Kunden nicht angeboten werden. Uns ist aber wichtig, daß die Tarife für Privat- und Geschäftskunden identisch sind und wir hier nicht ein Chaos bei bei den Mobilfunkanbietern haben.

Punkt 6: Wir bitten um Verständnis, daß wir paketierte Preise anbieten. Eine Pizza kostet 9 EUR, auch wenn ich den Rand nicht esse. Ein U-Bahn-Fahrt in Berlin kostet 2,90, egal ob ich nun 4 Stattionen (nur eine über Kurzstrecke für deutlich billiger) oder 25 Stationen quer durch die Stadt fahre. Auch meine Tageszeitung kostet 1,20, obwohl ich den Sportteil noch nie gelesen habe. Gerne würde ich 25 Cent für den Sportteil und 10 Cent für die Kulturbeilage am Wochenende abziehen, aber irgendwie macht der Verlag das nicht mit. Voll unfair. Selbst meine Festplatte hat einen fixen Kaufpreis, obwohl ich noch nie mehr als 50% Auslastung auf ihr gespeichert habe. Irgendwann muß man pauschalieren und paketieren, es ist nicht "gerecht" im Centbereich abbildbar. Und am Ende kriegen sogar meine Mitarbeiter jeden Monat das gleiche Geld, egal ob der Monat 31 oder nur 28 Tage hatte. Und wenn alles in der Welt des Verbrauchers im Centbereich abbildbar wäre -- dann würde die Pizza eben zwischen 5 und 15 EUR kosten, die lange U-Bahn-Fahrt 9 EUR und und und -- aber im Schnitt würde es für alle nicht wirklich anders werden, nur komplizierter und vielleicht sogar -- je nachdem, wie man es sieht -- ungerechter und unsolidarischer....


P.S.: mailbox.org plant in den nächsten Monaten einige Grundlegende Änderungen. Es kann sein, daß wir dann auf Basis von anderen Fakten / Anforderungen zu anderen Ergebnissen kommen. Es könnte dann Gründe geben, die zu einem Quota-Slider oder einer als Paket buchbaren Quota führen. Insofern kann und will ich das nicht ausschließen. Wir diskutieren das durchaus. Aber das ist auch logisch: Ändern sich Anforderungen, so ändern sich ggf. die Ergebnisse. Aber bei dem jetzigen Stand unserer Tarifstruktur sehe ich aus den o.g. Gründen keinen Wunsch bei uns, das anders anzubieten.

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Gerade dieses Thema gefunden, weil ich dieselbe Frage hatte. Prinzipiell kann ich das nachvollziehen und die Argumentation ist schlüssig.


Allerdings - wenn ich mehr Speicher auf Drive möchte als 100MB bin ich gezwungen in einen Office-Tarif zu wechseln und hier reden wir dann nicht von 1,50 Euro mehr.


Schaut man sich die Tarife an, ist der Sprung der Speichergröße zwischen den Mail- und Office-Tarifen schon ziemlich groß, gerade beim Office (100MB -> mind. 25GB)


Schön wäre für viele sicherlich ein Tarif für z.B. 2,50 Euro der auch in den Mail-Tarife einfach mehr Office-Speicher anbietet.


Also z.B. Mail: 2GB, Office 5 GB. Ich glaube, viele die aktuell einen 1 Euro Tarif haben, wären bereit das zu bezahlen. Man könnte jetzt argumentieren, dass 4.50 ja auch nur 2 Euro mehr sind. Aber da spielen psychologische Effekte eine Rolle und in diesem Preissegment sind 2 Euro nun mal anders zu bewerten.


Vielleicht kommt ja mal etwas in diese Richtung :)

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Ich glaube das Hauptproblem sind Lizenzrechtliche Gründe. Sobald du mehr als 100Mb Office Platz hast wird eine Lizenzgebühr fällig, weshalb es halt nur diese "relativ" teuren Office Tarife gibt.

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Die Office Tarife sind exorbitant teuer. Niemand bezahlt 50 Euro für 2 TB oder 25 Euro für 500GB (außer vielleicht Geschäftskunden). Bei der Telekom bekomme ich für 9,95 1TB. Bei Microsoft Office 365 habe ich 1 TB. Da verschlüsslt man die Daten lieber im Container, als 25 oder 50 Euro zu bezahlen. mailbox.org hätte bestimmt viel mehr Kunden und viel mehr Umsatz, wenn man für 10 Euro 1 TB anbieten würde mit E-Mail.

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Geht das schon wieder los, Mailbox bietet im Hintergrund mehr als nur stupiden Cloudspeicher, das Gesamtpaket muss betrachtet werden. Aber lustig das der Posteotarif nicht mehr als Argument herhalten muss :-)

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