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Mailbox.org sollte sich auf das Kerngeschäft konzentrieren

Moritz hat dies geteilt, 2 Jahren her
veröffentlicht

Liebes Mailbox.org Team,


von meiner Seite mal eine gut gemeinte, allgemeine Rückmeldung:

Ich habe den Eindruck, dass ihr euch verrennt und denke, Mailbox.org sollte sich mehr aufs Kerngeschäft konzentrieren.


Wie komme ich dazu?

Meinem Eindruck nach, und nach Sichtung der Kommentare hier im Forum, gibt es noch zahlreiche Probleme im Bereich des Kerngeschäftes, also E-Mail, Kalender, Kontakte. Dass ihr (mailbox.org Team) das auf sicheren Servern anbietet, wird für viele der Hauptgrund sein, zu mailbox.org zu wechseln, und ich bin euch sehr dankbar dafür.

Aber: Im Kerngeschäft gibt es einige Probleme. Diese beginnen bei Verbindungsabbrüchen (https://support.mailbox.org/topic/wieder-störung, https://support.mailbox.org/topic/mailserver-ausgefallen) und gehen zur Implementieren von CalDav/CardDav, wo es immer noch nicht möglich ist, unbegrenzte Termine zu synchronisieren (Jahr 2017!). Darüberhinaus entsteht an vielen Stellen der Eindruck, dass der FAQ und die Hilfe viele alte, falsche und widersprüchliche Informationen enthält (Beispiel: https://support.mailbox.org/knowledge-base/article/einrichtung-mit-caldav-und-carddav-fuer-ios-geraete, Herr Heinlein schreibt selbst (https://support.mailbox.org/topic/carddav-und-macos-sierra): "Port 443 ist https.

Wenn Du "http://dav.mailbox.org:443" angibst kann es nicht gehen.", aber der entsprechende Hilfe-Beitrag mit der Falschinformation wurde weiterhin nicht geändert). Zumal habe glaube nicht nur ich den Eindruck, dass bei Problemen häufig auf die Nutzerseite oder andere Anbieter (Apple, OX?) verwiesen wird (was sicherlich manchmal gerechtfertigt ist), statt die Probleme selbst anzugehen, was zunehmend zu Frustration führt (Beispiel: https://support.mailbox.org/topic/auf-dem-mac-gelöschte-e-mails-werden-im-webfrontend-nur-durchgestrichen-aber-nicht-gelöscht).

Dem gegenüber stehen Änderungen wie Präsentationen im Web-Office, wo ich mir nicht sicher bin, ob das überhaupt genutzt wird.

Sicherlich wird viel "hinter den Kulissen" gemacht, damit unsere E-Mails sicher übertragen sind, aber ich für meinen Teil würde mir wünschen: Fokus aufs Kerngeschäft, Probleme ausmerzen, Anleitungen aktualisieren, und Erweiterungen hinten anstellen.

Was meint der Rest?


Danke und viele Grüße!

Beste Antwort
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Hallo,

heute Abend ist endlich Gelegenheit, auf die zahlreichen Beiträge einzugehen; nochmals vielen Dank dafür an alle engagierten Nutzer. Ich habe mir erlaubt, unten alle Beiträge zitiert zusammenzukopieren, um möglichst präzise und auf jeden einzelnen eingehen zu können.

Vorweg ein größerer Überblick: Unser Team hat derzeit je nachdem rund 30 bis 35 Kollegen; wir sind auch permanent auf der Suche um >5 Positionen neu zu besetzen. Bewerbungen immer zu uns. Mail in allen Varianten ist unsere Kernkompetenz, sowohl im Bereich Consulting (nach dem Provider neulich in Linz/Wien aktuell gerade in Paris, wo wir einen der größten franzöischen Carrier dazu schulen). Aber auch in unserer Hosting-Plattform, wo unser Team unsere eigenen Marken mailbox.org, jpberlin.de und ox.io, aber auch zahlreiche fremde Provider hostet. Nebenbei haben wir noch andere Geschäftsbereiche wie allgemeines Linux Server Security Consulting, unsere Akademie oder unseren allgemeinen Server-Hosting-Betrieb mit unseren zwei Rechenzentren, wo uns insb. wichtig ist, die Technik und Dinge selber in der Hand zu haben. Auch mailbox.org profitiert davon -- anders als bei Mitbewerbern kennen wir unsere Server "persönlich" und haben die unter unserer ausschließlich eigenen Kontrolle der gesamten Infrastruktur (abgesehen von Strom+Kühlung) und verwenden nicht angemietete fremde und unkontrollierte Root-Server in fremden, ggf. unbekannten Rechenzentren. Auch das gehört für uns aber zur "Kernkompetenz sichere E-Mails".

Als eine wichtige Komponente setzen wir im Webfrontend Open-Xchange ("OX") ein, wobei wir mittlerweile eine wichtige OX-Consulting-Firma sind und europaweit OX-Provider betreuen, schulen oder hosten. Auch daraus erwächst ein immenser Erfahrungsgewinn, der auch mailbox.org zu gute kommt. Gleiches für den IMAP-Server Dovecot, den quasi rund 75% aller Provider weltweit einsetzen. Wir sind die einzigen, die diese Software regulär schulen und andere darin ausbilden.

Diese Softwarekomponenten werden bei uns von verschiedenen Teams betrieben -- Webserver sind etwas anderes als Datenbanken und etwas anderes als Mailsysteme. Auch wenn ein Team größere Arbeiten vor sich hat, kann ein anderes Team ggf. relativ entspannt sein. Nimmt man dem einen Spezialisten-Team Aufgaben weg, kann man diese nicht beliebig anderen übertragen. Gleiches gilt für die sehr komplexe und sehr modulare OX-Software. OX hazt derzeit m.W.n. über 200 Mitrbeiter quer durch die Weltgeschichte. So werden beispielsweise die Office-Komponenten werden von anderen Entwicklern beigesteuert (dem ehemaligen StarOffice-Team von Sun) als die Komponenten Kalender/Kontakte oder der Guard etc. etc.

Allgemein gilt also: Ob wir die Writer-Office-Komponenten ausrollen oder nicht hat wenig bis nichts damit zu tun, ob das Programmiererteam der Kalender- und Kontaktmodule deswegen seine Arbeit schneller machen kann. Oder andersherum: Es ist an dieser Stelle völlig egal, ob es bislang offene und ungelöste Bugs und Probleme gibt -- diese werden durch die Office-Komponenten weder beschleunigt noch verzögert.

Insofern gibt es dieses ganze in den Beiträgen zitierte Entweder-Oder einfach nicht so drastisch, wie hier diskutiert. Die Logik "Office weglassen, USM/ActiveSync fixen" funktioniert so nicht. Dazwischen gibt es keinen so kurzfristigen Zusammenhang. Natürlich könnte man langfristig Dutzende Entwickler umshiften. Aber "einfach so" ist das nicht und wir reden hier von Strukturen mit mehreren Hundert Leuten, die daran arbeiten. Und was fehlt ist vor allem hochkarätiges Fach-Know-How um alle Macken und Besonderheiten der Weltgeschichte dazu zu kennen. Ein Office-Programmierer kann nicht einfach so im Kontakte-Modul arbeiten -- und wenn, wäre es der Code-Qualität eher nicht förderlich...

mailbox.org ist seit langer Zeit der Provider, der i.d.R. als erster Provider weltweit neue Versionen produktiv im größeren Maßstab ausrollt -- sowohl bei der OX-Weboberfläche, als auch beim Dovecot IMAP-Server. Das gehört zu unserem Consulting-Job, denn dabei finden wir natürlich auch immer wieder Bugs und Probleme, die vor uns noch niemand gefunden hat. Hier haben wir einen extrem intensiven und direkten Draht zu den jeweiligen Entwicklern um diese schnell zu fixen und einzukreisen. Andere Provider lassen sich hier deutlich mehr Zeit -- oder andersherum: Was wir an der vordersten Front finden und fixen taucht bei anderen Providern dann zu deren Vorteil als Problem nicht mehr auf. Da setzen sich manche halt ins gemachte Nest und warten -- oder es ist eben auch genau unsere Kernkompetenz das alles aufzudröseln und "production ready" zu machen, bevor wir das zu Dutzenden bei anderen Providern und Kunden ausrollen.

Das war in den letzten Jahren teilweise etwas schmerzhaft und darunter hat auch mailbox.org teilweise gelitten. Dabei sind gerade durch die Outlook-Module und ActiveSync zahlreiche schwere Probleme aufgetreten, bei denen einzelne Mailclients den kompletten Cluster so malträtieren konnten, daß ganze Server darunter litten und auch andere Dienste, die nichts mit ActiveSync zu tun hatte, "mitgerissen" wurden. Den Vorderungen dieses Forums hier nach, hätten wir den Support für ActiveSync einstellen müssen (was nicht wenige bei uns gerne gemacht hätten). Das hat aber mit Office-Komponenten ebensowenig zu tun, wie ggf. Darstellungs-Bugs im Kalender oder oder oder. Das eine beeinflußt das andere nicht.

Andererseits ist es auch unsere Aufgabe neue Dinge zu erfinden und z.T. erstmalig anzugehen -- und diese Wege sind dann eben steinig. Das sollte nicht auf die Zuverlässigkeit der allgemeinen Plattform und damit der Nutzbarkeit für alle durchschlagen, keine Frage. Wir haben hier also die Infrastruktur hier im letzten Jahr umstrukturiert um solche Nebenwirkungen besser abzufangen und den Cluster als solches Robust zu machen. Auch der Rollout neuer Versionen ist seit einigen Monaten deutlich anders und vorsichtiger gestaltet als früher. Vor allem aber sind viele langjährige Problemchen in diesem Bereich mittlerweile aber auch einfach mal "gefunden". Demnächst steht der Release des OX EM Clients unmittelbar bevor, was uns dann im übrigen sogar ermöglicht, die Unterstützung für das extrem nervtötende und belastetende und ständig suboptimal funktionierende Outlook-Plugin-Gedöns abzuschalten. Darauf arbeiten wir im Hintergrund seit langer Zeit darauf hin -- aber es gibt Dinge, die kann man nicht beliebig beschleunigen und solange hat man eben alten Dreck auf dem Tisch und kämpft damit. Aber natürlich gehen wir damit Ursachen und Probleme an, die wir letztes Jahr schon identifiziert haben. Wenn hier äußerlich auf Tatenlosigkeit geschlossen wird, dann ist das ein Irrtum. Natürlich ist äußerlich nicht unbedingt zu erkennen, was hinter den Kulissen monatelang wächst und gedeiht. Anders als beim Hausbau bleiben solche Sachen bei Software bis zum Release komplett unsichtbar. Und viele, viele, viele im Forum stellen sich das alles deutlich einfacher und schneller vor, als es ist.

Unabhängig von diesem Foren-Thread haben wir uns in den letzten Wochen auch begonnen, uns etwas mehr auf mailbox.org und ox.io zu konzentrieren. Ich würde ungerne sagen, "auf unser Kerngeschäft", denn unsere Kompetenz ist der Serverbetrieb und die Unterstützung für andere Provider generell. Aber wir planen derzeit einige Geschäftsbereiche mit zum Teil über 25 Jahren Geschichte mittelfristig herunterzufahren und/oder ganz zu zumachen -- was gerade für mich ein durchaus sehr schwerer und emotionaler Schritt ist. Es gibt kaum jemanden in Deutschland, der das schon so lange macht. Aber wir arbeiten hier derzeit daran, um Personal für andere Dinge freizukriegen, da wir uns (wie jeder Firma) extrem schwer tun genug neue Leute ins Team zu bekommen. Insofern strukturieren wir derzeit unsere Teams um, organisieren Teams+Teamleiter und deren Hauptaufgabenbereichen neu und anders und werfen auch "Ballast" ab (selbst wenn dieser an sich vielleicht schwarze Zahlen schreibt). Allerdings wäre es Quatsch zu sagen, daß dies einen Einfluss auf die Code-Qualität anderer Software-Komponenten hat, wie ich oben versucht habe darzulegen.

Zu den einzelnen Beiträgen:

support.mailbox.org/knowledge-base/article/einrichtung-mit-caldav-und-carddav-fuer-ios-geraete, Herr Heinlein schreibt selbst (https://support.mailbox.org/topic/carddav-und-macos-sierra): "Port 443 ist https.

Wenn Du "http://dav.mailbox.org:443"; angibst kann es nicht gehen.", aber der entsprechende Hilfe-Beitrag mit der Falschinformation wurde weiterhin nicht geändert). Zumal habe glaube nicht nur ich den Eindruck, dass bei Problemen häufig auf die Nutzerseite


Tut mir leid, ein kleines Detail. Ich hatte nicht verstanden, daß Sie auf den Screenshot referenzieren, wo das an einer Stelle falsch abgebildet ist. Wir lassen einen neuen Screenshot anfertigen. Wir hatten aus dem Thread einfach gar keine Aufgabe herausgelesen, das hat mit Kernkompetenzen nichts zu tun. Ich hatte das so verstanden, daß da allgemein irgendwo ein Missverständnis entstanden ist.

oder andere Anbieter (Apple, OX?) verwiesen wird (was sicherlich manchmal gerechtfertigt ist), statt die Probleme selbst anzugehen, was zunehmend zu Frustration führt (Beispiel: https://support.mailbox.org/topic/auf-dem-mac-gelöschte-e-mails-werden-im-webfrontend-nur-durchgestrichen-aber-nicht-gelöscht).


Sorry, aber Kernkompetenzkonzentration hin oder her -- Technik ist Technik.

Dem gegenüber stehen Änderungen wie Präsentationen im Web-Office, wo ich mir nicht sicher bin, ob das überhaupt genutzt wird.

Wie oben versucht darzulegen gibt es da keine Zusammenhänge. Ob wir das Office einführen oder nicht ändert an anderen Stellen nichts. Desweiteren halten wir die Office-Komponenten für unsere Geschäftskunden im übrigen für durchaus sehr relevant und -- bitte nicht vergessen -- die Privatkunden leben sehr gut davon, daß Geschäftskunden durch deutlich höhere Tarife alles finanzieren. Tut mir leid das so sagen zu müssen, aber die Privatkunden a 1,- EUR finanzieren nicht das Helpdesk-Team das wir einsetzen, um den Privatkunden das Internet zu erklären... Auch wenn einige Leute glauben, sie hätten mit dem Euro die Welt exklusiv gekauft. Wir machen's gerne und von Herzen, aber finanziert wird das anders...

Sicherlich wird viel "hinter den Kulissen" gemacht, damit unsere E-Mails sicher übertragen sind, aber ich für meinen Teil würde mir wünschen: Fokus aufs Kerngeschäft, Probleme ausmerzen, Anleitungen aktualisieren, und Erweiterungen hinten anstellen.


Dem stimme ich am Ende natürlich auch zu -- haben wir ja auch bereits in den letzten Monaten begonnen, siehe oben. Aber das alleine merzt eben nicht Bugs aus und auch hochspezialiserte Linux-Gurus werden bei uns keine Anleitungen aktualisieren, das macht mal schön brav das Helpdesk. Ob Admins also etwas tun oder lassen hat mit einem Tippfehler im Screenshot nichts zu tun.

Komplette Nutzung mit Kmail bekomme ich nicht hin.


Ich war wirklich jahrelang, jahrzehntelang KMail-Fan. Wann immer ich heute täglich mit Thunderbird arbeiten muß, heule ich KMail noch hinterher. Aber vor rund 5 Jahren mit der Einführung von Akonadi wurde Kmail dermaßen buggy und unbenutzbar, daß es einfach nicht mehr ernstzunehmen ist. Ich möchte niemanden sagen, daß er mit Kmail in der Lage ist, das ordentlich zu nutzen. Weder bei uns noch anderswo. Und ich lieb(t)e KMail.

Beim ActiveSync-Desaster vor ein paar Wochen wurde munter auf das ach so schlechte Protokoll von Microsoft geschimpft. Kaum haben die OX-Entwickler Ihre Defects bereinigt läuft es wieder (wie bei anderen Anbietern schließlich auch...)

Im Development unterscheidet man hier zwischen eigenen Bugs, die man löst, und Workarounds die man implementiert um mit fremden Bugs umzugehen. Wenn Clients Quatsch requesten, der ggf. sogar den RFC-Definitionen widerspricht, so muß man abwägen, ob man korrektes Verhalten so umprogrammiert, daß man sich dem kaputten anpasst. -Gleichzeitig muß man aufpassen, daß man den korrekten Clients nicht auf die Füße tritt und das für die kaputt macht. Nicht einfach. Aber wenn Codeänderung zu besseren Ergebnissen führen, so heißt das nicht, daß die Ursachen nicht vielleicht trotzdem in neuen Releases mit Bugs in der Anwenderseite existieren.

Die Wahrheit liegt hier in der Mitte. Wir hatten zahlreiche unschöne Bugs im Bereich USM/ActiveSync/Outlook-Plugin (sehr eng verwandt) das i.d.R. von "amoklaufenden" Clients verursacht wurde, die buggy sind. Der Bug auf Serverseite ist jedoch auch, daß sich die Serverkomponenten nicht hätten aus der Ruhe bringen lassen dürfen. Dazu muß man das aber erstmal erkennen und debuggen -- und wenn neue Bugs auf Clientseite auftauchen, ist das Problem erstmal da. Hier wurde aber viel aus der Welt geschaffen - vor allem aber auch ist unser Team sehr gut geworden diese Dinge schnell zu erkennen, schnell zu debuggen und durch verschiedene Mechanismen Probleme zu isolieren, daß sie nur auf den betroffenen User und nicht auf die Allgemeinheit zurückfallen. Da hat sich viel getan im letzten Dreivierteljahr, aber das mußten wir erstmal lernen.

Heinlein stellt mit mailbox.org die Infrastruktur, einen datensparsamen Rahmen für die OX App Suite. Letztere entscheiden und entwickeln so Dinge wie das Präsentationstool, weil andere OX-Kunden (wie z.B. auch Strato und 1&1) vielleicht gerade das nachgefragt haben. Heinlein ist also in einer Abhängigkeitssituation - eine merkwürdige Rolle für ein Unternehmen, das doch sonst immer stolz darauf ist, die eigenen Ärmel hochzukrempeln. Peer kokettiert hier und da doch mal gerne mit ihrer Erfahrung und Expertise. ;-) Das weckt natürlich ganz andere Erwartungen - solche, die hier offensichtlich enttäuscht wurden.


Der von einigen Mitbewerbern genutzte (und von mir ebenfalls sehr geschätzte und permanent eingesetzte) Roundcube wird übrigens vom Groupwarehersteller Kolab entwickelt. Abhängigkeit? Anders als andere können wir massiv auf die Entwicklung Einfluss nehmen.

Im übrigen krempeln wir die Ärmel hoch. Es gibt fast jeden Tag Feature-Requests, Bug-Reports oder Strategie-Diskussionen dazu. Wir nehmen Einfluss und/oder teilen die langfristige Strategie und Vision dahinter, weil wir wissen, was wir langfristig erreichen wollen. Ich würde diese Entscheidung zu OX jederzeit wieder so treffen und weiß, was wir hier derzeit alles gemeinsam aufbauen. Wir stehen jede Woche eng mit OX in Kontakt oder arbeiten täglich in gemeinsamen Projekten. Soviel Einfluss auf fremde Software hat man selten.

Somit haben mailbox.org und Posteo interessanterweise komplementäre Ausgangsbedingungen: Hinter Posteo stecken quasi "Nobodies", die mit Roundcube angefangen haben. (Mit Roundcube hatte ich leider Probleme mit den Kontakten, sonst wäre ich dort geblieben.)


Achtung, nicht zu scharf nachdenken, wer hier im Leben mal wem Mail beigebracht hat. Roundcube hatte ein freies Kalender-Plugin, dieses war damals selbst durchaus sehr buggy, was nicht unbedingt das Problem von Roundcube ist. Die Provider halten sich reihenweise nicht an Spezifikationen und bauen Müll ohne Ende. Wenn man "bugfrei" sauber programmiert hat man eine Software, die mit niemandem reden kann. Man kann in diesen Bereichen leider nur durch Fehler und Reverse Engineering rauskriegen, wo man sich wie kaputt verhalten muß, damit es mit anderen klappt. :-( In der Theorie kann man in diesen Bereichen darum keine Software designen und schreiben.

Die Software haben sie aber richtig aufgebohrt, sie stecken wahnsinnig viele Arbeitsstunden rein und möchten möglichst alles selbst bieten, so z.B. auch den Umzugsservice. (Auch den hat Heinlein ausgelagert!) Um Vertrauen zu schaffen, mussten sie vorlegen, sie konnten ja nicht wie Heinlein auf eine reichhaltige Historie zurückgreifen.


Naja, wie gesagt, Vorsicht wer hier wem was beigebracht und in Arbeitsstunden was implementiert hat. Den Umzugsservice haben wir ausgelagert, weil wir auch Kalender und Kontakte umziehen können wollen und das ist -- siehe eben geschildert -- für jeden Provider hochindividuell. Die Hauptleistung von Audriga ist, daß sie Connectoren für fast jeden Provider individuell entwickelt haben, um alle kaputten Verhaltensweisen zu dolmetschen. Natürlich können wir easy einen IMAP-Umzug anbieten. Für unsere Consulting-Projekte migieren wir Hunderttausende Kunden auf diese Art und Weise. Aber für Enduser-Accounts mit Kalender und Kontakten und -- Hurra -- demnächst auch den Drive-Dateien :-) ist das nicht selber zu programmieren.

Und wir kennen die Kollegen von Audriga sehr gut. Ich habe erst vor 10 Tagen zusammen mit Audriga in einer gemeinsamen Fußballmanschaft gegen OX und andere OX-Partnerfirmen gespielt. Ich habe keinen Grund, einen Umzugsservice schlechter als Audriga mit weniger Leistungen unbedingt selber machen zu wollen. Da konzentrieren wir uns lieber auf unser Kerngeschäft... :-).

Man muss es in aller Deutlichkeit sagen: Posteo hat dieses eine Geschäftsmodell und richtet sich konsequent danach aus. Heinlein ist komplex und mailbox.org ein Zahnrad unter vielen.


Dem möchte ich entschieden widersprechen. Wir richten uns massiv nach mailbox.org und ox.io aus. Und ich lasse auch gewiss nicht leichtfertig 25 Jahre meiner Lebensgeschichte im Internet zugunsten von mailbox.org mal ebenso fallen, wenn ich nicht voll dahinter stehen würde. Von der Tatsache, daß wir seitdem massiv im Personal gewachsen sind, vom Einsetzen neuer Teams und Teamleiter, von den Entwicklerkapazitäten und sogar, daß OX im Consutling-Geschäft ein ganz wesentlicher Baustein geworden ist und wir andere Linux-Komponenten aus zeitgründen fallen lassen -- davon profitiert mailbox.org und ox.io massiv. Mein Lebensinhalt ist die sichere Kommunikation für alle -- und dafür lassen wir, wenn es drauf ankommt, alles stehen und liegen. Sogar für unsere Mitbewerber, die großen wie die kleinen. Und natürlich gehört für uns auch dazu, daß wir die Welt verändert und Fakten schaffen, statt Zustände nur zu bejammern. Wir sind Beschwerdeführer gegen die Vorratsdatenspeicherung beim Bundesverfassungsgericht und wenn diese vor kurzem aus rechtlichen Erwägungen ausgesetzt wurde, sehen wir das auch als sehr konkreten Erfolg unserer Arbeit an.

Ich bin vor einiger Zeit von Posteo zu Mailbox.org gewechselt, weil ich das Angebot mit den Open-Xchange-Produkten besser und umfassender finde als Roundcube bei Posteo. Besonders das Einbinden mehrerer externer Mail-Konten im Webmailer finde ich genial. Außerdem ist dieses Benutzerforum ein großes Plus.

Ich finde es besonders wichtig, dass die Wissensdatenbank ständig gepflegt, erweitert und aktualisiert wird und gut strukturiert ist. Das erspart viele Anfragen hier im Forum, bzw. ermöglicht einfache Verweise auf eben diese.

Wir stellen demnächst unser Ticketsystem um. Ticketanfragen werden dabei durch eine wesentlich besser indizierte Volltextsuche durch die Wissensdatenbank geleitet. WIr hoffen, damit die Ticketanfragen deutlich zu reduzieren, so daß wir mehr Zeit in komplexe Tickets stecken können und so daß Kunden mehr Probleme sofort auf dem Servierteller selbst als Lösungsvorschlag bekommen, statt von unseren Kollegen mit Links aus der Datenbank versorgt zu werden. Wir versprechen uns davon sehr, sehr viel. Aber auch das ist ein Projekt, das mehr als 6 Monate Laufzeit benötgt um sowas einzuführen.

- Der Umgang mit User-seitigen Problemen: Hier wird zwar technisch korrekt argumentiert, und ich glaube auch, dass mailbox.org häufig nicht das Problem verursacht hat oder das Problem im eigentlichen "Zuständigkeitsbereich" liegt. Der andere Weg mit mehr "Commitment" wäre aber, das Problem dann trotzdem im Sinne des Endverbrauchers zu lösen.


Bin ich voll dabei, verstehe ich, verstehe ich auch das Gefühl. Aber wie man beispielsweise an der Diskussion um die als gelöscht markierten Nachrichten bei kaputten iOS-Clients merkt, ist manches nicht einfach so im Sinne des Endverbrauchers zu lösen ohne gleichzeitig andere Probleme aufzumachen.

- Generell beobachte ich (sowohl im Kontakt mit dem Support als auch in der Anleitung) widersprüchliche Aussagen (habe ja auch ein paar verlinkt), so dass ich nicht mehr das Gefühl habe, mich auf die Informationen verlassen zu können.


Wir versuchen, das durch das neue Ticketsystem besser in Griff zu kriegen.

Aber natürlich haben auch wir das Problem, daß wir in den letzten zwei Jahren ein dickes Helpdesk-Team (Teamleiter + 8 Helpdesk-Kollegen) neu aufgebaut haben, die alle einen super Job machen und die alle auch durch die Admins eine volle Rückendeckung haben, aber die natürlich nicht immer Mailspezialisten mit 10 Jahren oder einem Vierteljahrhundert Know-How sind. Auch viele Admins sind neu und nicht immer über Jahre mit der Muttermilch hier aufgewachsen. Es wird wie immer im Leben so bleiben, daß es auch hier mal Antworten gibt, die ich oder andere vielleicht anders gegeben hätten oder -- da sind wir ja offen und ehrlich -- auch gerne öffentlich anders und korrgiert gebe.

Und natürlich müssen neue Kollegen auch vieles neu lernen -- und müssen aber auch trotzdem von Beginn an sinnvoll und tatkräftig mitarbeiten. Weder gibt es in DE das Personal dafür, noch wäre es finanzierbar, hier im Bereich 1st/2nd/3rd-level Support nur erfahrene Spezialisten zum Einsatz zu bringen. Allgemein weiß unser Helpdesk-Team über das Team verteilt vieles/alles. Aber natürlich können und werden individuelle Antworten auch suboptimal sein. Wir versuchen das dadurch zu reduzieren, daß wir wieder mehr mit abgenommenen und geprüften Standard-FAQs antworten und weniger Individual-Antworten machen. Manch andere machen gar keinen Individual-Support, da besteht auch keine Chance auf Fehler...

Nun bin ich technisch nicht so versiert wie manch anderer Nutzer... Aber für mich scheint es ein bißchen wie der sprichwörtliche "Fluch der guten Tat". Manch technisches Problem scheint einfach früher nicht aufgetreten zu sein, weil man weniger Nutzer, weniger Plattformen, weniger dies und das hatte. Nun wird alles immer komplexer und dadurch auch fehleranfälliger (nicht im Sinne von Mailbox.org-Team macht Fehler, sondern es gibt mehr Ecken an denen was schief laufen kann). Wie gesagt... technisch ist das von mir nur eine Vermutung.


Da hast Du definitiv recht. Ich bin lange im Business, aber was heutztage insb. mit den ganzen Mobilgeräten und deren fix in den letzten Jahren neu entstandenen Apps los ist, sprengt an Komplexität alles, was früher da war. Nicht nur serverseitig, auch clientseitig ist vieles komplexer und vor allem auch durchwachsener geworden. Früher gab es halt nur 3-4 wichtige und nochmal 2-3-4 seltene Mailclients mit ihren Macken. Aber heute... Früher war es gar kein Thema, Kalender- und Kontakteevents zu synchronisieren, was aufgrund der extrem unterschiedlichen Ausgestaltungen und Macken von Hunderten Softwarelösung echt Sodom und Gomorra ist. Und verstärkend kommt dazu, daß sich alles viel schneller Entwickelt. Wenn wir 1 Jahr brauchen um ein besseres Kalendermodul zu releasen, so werden Nutzer ungeduldig und sauer. Früher war das eine Aufgabe für mehrere Jahre in aller Ruhe. Entsprechend ist überall da draußen die Softwarequalität und entsprechend weicht viele neue Software und das App-Gedöns von Spezifikationen ab.

Vielleicht gäbe es eine Möglichkeit, dass MBO einmal die Nutzung der Office-Funktionalität kritisch prüft. Ich habe das Gefühl, dass nutzen nicht so viele User. Vielleicht kann man dann die Prioritäten anders ausrichten. Wobei mir klar ist, dass ich nicht weiß, was die Mailboxer so alles machen, und etliches wegen Konkurrenz und Sicherheit nicht angekündigt werden kann.


Haben wir auch schoin hinterfragt, wollen wir anbieten, für Privat- wie auch alle Business-User. Aber eben auch, siehe oben: Ich sehe da keinen Zusammenhang zur Stabilität von USM/ActiveSync&Co.

Mir fehlt bei OTP die Funktionalität, wenn ich externe Mailaccounts eingebunden habe. Bislang geht das nicht. Ich würde aber den Yubi-Key gerne nutzen, letztlich um ggf. gar keinen lokalen Mailclient mehr auf dem Rechner haben zu müssen.


Das ist in der Tat ein Feature-Request, bei dem ich seit 3 Jahren bei OX auf Granit beiße. Aber ich habe harte Zähne. :-)

OX verschlüsselt das Passwort zu den externen Konten mit dem Userpasswort. Das ist extrem geil und extrem sicher. So wissen unsere Leute nicht die Userkennwörter der derart eingebunden Accounts. Kommt jedoch OTR zum Einsatz, so ändert sich das Session-Passwort des Nutzers bei jedem Login und die (nun zum sinnlosen Datenmüll) verschlüsselten Passwörter des Nutzers funktionieren nicht mehr, weswegen OX nach den Zugangsdaten fragen muß. Ich würde mir wünschen, die Verschlüsselung der Passwörter invididuell aktivierbar zu haben, so daß sich OTP-Accounts anders verhalten, als klassische Passwort-Accounts. Aber ich habe das nicht aufgegeben und werde das auch diesen Sommer wieder auf die Roadmap bringen.

Hintergrund von dem Problem ist aber perverserweise der Umstand, daß die Coder von OX das hier in der Vergangenheit "einfach mal richtig" gemacht haben. Die waren hier einfach "zu gut".

Dann hätte ich gerne einen besseren Kalender wegen der Familien-Account-Version. Da fehlen Einblendungen aller Termine in einen Kalender v.a. im Webclient, und ein paar Funktionen, die einfach gut wären, u.a. Aufgaben im Kalender.


Ist seit einem knappen Jahr im Rewrite, ist für das 1. Quartal 2018 angekündigt. Ja, sowas dauert viele Mannjahre um es zu programmieren, zu testen und auszurollen. Schneller geht nicht. Aber ist in der Mache.

So, liebe Leute -- nach 3 Stunden Tipperei war das war jetzt vermutlich der längste Post, den dieses Forum je gesehen hat und auch sehen wird. :-) -Hoffentlich kann den die Foren-Software überhaupt verarbeiten. Ich hoffe, ich konnte mit den Erklärungen etwas Licht ins Dunkel bringen und auch wenn wir nicht über alles offen voran reden können etwas deutlicher machen, was hinter den Kulissen so alles läuft, angeleiert ist, kommt und passiert. Ich freue mich über Antworten und Feedback, will aber auch gleich sagen, daß ich die nächsten Tage hier ebenfalls viel im Projekt eingebunden bin und wir bis zum Sommerferienbeginn noch voll ausgelastet bin und ich nicht sofort und sicher auch nicht auf alles antworten kann. -Manchmal ist Schweigen ja auch besser als Antworten. :-)

-Und nun würde ich mich zu einem schönen Sommerabendspaziergang in Paris hinreißen lassen, wenn's erlaubt ist, und wünsche Euch den gleichen schönen Sonnenuntergang, wie ich ihn gleich über der Seine betrachten darf.

A bientot,

Peer

Kommentare (48)

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Trifft den Kern.

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Jepp.


Sehe ich genauso.

Komplette Nutzung mit Kmail bekomme ich nicht hin.


Office nutze ich so gut wie nie.


Webspeicher würde ich kaufen, wenn es einen Linux Client gäbe.


Angebot von der Idee sehr gut.

Umsetzung ausreichend.


Gerade das Kerngeschäft eMail sollte ausgebaut werden.

Danach erst der Rest.

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Was meinst du denn mit Linux-Client?

Man kann doch die Mailfunktionen in den Lieblingsmailclient einbinden, Kalender und Adressen analog via Caldav/Carddav und das Drive via Webdav als Netzspeicher (also wie eine externe Festplatte).

Die Anleitungen gibts doch in den FAQ.

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Stephan hat allerdings recht, dass Mailbox momentan weder per OX noch per CalDav/CardDav mit der KDE PiM Suite kommuniziert. Habe hier das selbe Problem, welches aber wohl zumindest teilweise auf Akonadi und nicht auf Mailbox zurückzuführen ist.


WebDav ist natürlich über den Filemanager erreichbar, welcher allerdings keinerlei Stabilitäts- und Sicherheitsfeatures wie Versionskontrolle etc. mitbringt. Die Verwendbarkeit des Webspeichers ist somit im Vergleich zu "richtigen" Cloud Lösungen doch relativ eingeschränkt. Wobei das vermutlich von Mailbox auch nicht als Kerngeschäft angesehen wird.

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Bringt es absolut auf den Punkt und fasst auch gut zusammen, warum ich mich gerade nach Alternativen umschaue.


>ass bei Problemen häufig auf die Nutzerseite oder andere Anbieter (Apple, OX?) verwiesen wird

Habe ich auch schon mehrfach gesehen:


Beim ActiveSync-Desaster vor ein paar Wochen wurde munter auf das ach so schlechte Protokoll von Microsoft geschimpft. Kaum haben die OX-Entwickler Ihre Defects bereinigt läuft es wieder (wie bei anderen Anbietern schließlich auch...)


Dann wird geschimpft "Outlook kann ja mit IMAP-Standardfoldern (also Trash, Sent, Draft etc.) nicht gem. Standard umgehen". (Ich wechsle gerade entnervt von emclient zurück auf das neueste Outlook). Eine etwas ältere Diskussion führte dann zu einem Konfigurationsfehler auf Seite mailbox.org. Ok wurde schon vor längerem umgestellt, aber "alte" Postfächer müssen mittels Support-Anfrage bereinigt werden. Hinweise in den FAQs o.ä. - NULL.


Es gibt immer wieder sporadisch Anmeldefehler, wo die Clients (emclient wie auch IOS-ActiveSynch) nach dem korrekten Passwort fragen. Angeblich immer ein "alles läuft", dann aber ein paar Kommentar-Einträge später ein "Sorry, hatten hier kurzzeitig Authentisierungsfehler".


Dann immer wieder diese Merkwürdigkeiten beim Handling von Termineinladungen und die Antworten darauf.


Die Google-Abonnements haben bei mir noch nie stabil funktioniert: Einmal beim Einrichten wird zu ca. 80% synchronisiert, dann nie wieder. Support? Null. Forum? Immer nur auf Anmelde-Fehler bei Google schieben reicht nicht.


Und so weiter und so weiter.

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ich bin auch auf dem sprung, aber ne email adresse zu aendern ist nicht leicht.

und was das kerngeschaeft von mailbox.org ist, vermag ich nicht zu sagen,

kann ja sein, dass sie mit ihren andren services mehr verdienen.

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Heinlein stellt mit mailbox.org die Infrastruktur, einen datensparsamen Rahmen für die OX App Suite. Letztere entscheiden und entwickeln so Dinge wie das Präsentationstool, weil andere OX-Kunden (wie z.B. auch Strato und 1&1) vielleicht gerade das nachgefragt haben. Heinlein ist also in einer Abhängigkeitssituation - eine merkwürdige Rolle für ein Unternehmen, das doch sonst immer stolz darauf ist, die eigenen Ärmel hochzukrempeln. Peer kokettiert hier und da doch mal gerne mit ihrer Erfahrung und Expertise. ;-) Das weckt natürlich ganz andere Erwartungen - solche, die hier offensichtlich enttäuscht wurden.

Somit haben mailbox.org und Posteo interessanterweise komplementäre Ausgangsbedingungen: Hinter Posteo stecken quasi "Nobodies", die mit Roundcube angefangen haben. (Mit Roundcube hatte ich leider Probleme mit den Kontakten, sonst wäre ich dort geblieben.) Die Software haben sie aber richtig aufgebohrt, sie stecken wahnsinnig viele Arbeitsstunden rein und möchten möglichst alles selbst bieten, so z.B. auch den Umzugsservice. (Auch den hat Heinlein ausgelagert!) Um Vertrauen zu schaffen, mussten sie vorlegen, sie konnten ja nicht wie Heinlein auf eine reichhaltige Historie zurückgreifen.

Man muss es in aller Deutlichkeit sagen: Posteo hat dieses eine Geschäftsmodell und richtet sich konsequent danach aus. Heinlein ist komplex und mailbox.org ein Zahnrad unter vielen.

Jeder muss für sich entscheiden, welcher Anbieter den eigenen Ansprüchen genügt. Insgesamt kann ich meine Daten bei mailbox.org stabiler synchron halten. Andere werden vielleicht mit Posteo, vielleicht sogar mit Gmail oder - sapperlot! - Yahoo glücklich. Jeder muss das für sich entscheiden.

Zum Glück haben wir eine Wahl.

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Ich bin vor einiger Zeit von Posteo zu Mailbox.org gewechselt, weil ich das Angebot mit den Open-Xchange-Produkten besser und umfassender finde als Roundcube bei Posteo. Besonders das Einbinden mehrerer externer Mail-Konten im Webmailer finde ich genial. Außerdem ist dieses Benutzerforum ein großes Plus.

Ich finde es besonders wichtig, dass die Wissensdatenbank ständig gepflegt, erweitert und aktualisiert wird und gut strukturiert ist. Das erspart viele Anfragen hier im Forum, bzw. ermöglicht einfache Verweise auf eben diese.

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Hallo,


zunächst vielen Dank für die zahlreichen und engagierten Beiträge hier. Gerne will ich darauf umfangreich eingehen und ein paar Dinge erläutern, allerdings bin ich gestern und heute bei Kunden unterwegs und werde vermutlich erst morgen in Ruhe darauf zurückkommen können.

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Hallo Herr Heinlein,


ich möchte Ihnen nichts unterstellen oder dergleiches, aber bitte kündigen Sie keine Rückmeldung an, wenn Sie diese nicht einhalten können. Es ist inzwischen nicht nur ein Tag vergangen, sondern vier, sodass aus "morgen [...] zurückkommen" nichts geworden ist. Ehrlich gesagt ist das für mich enttäuschend.

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Letzten Donnerstag Abend gab es Wolkenbruch mit 150 L/qm in Berlin, Ausnahmezustand bei der Feuerwehr und noch und nöcher. Ich war heilfroh nach Mitternacht von Wien noch nach Berlin gekommen zu sein und spätnachts eines der wenigen noch freien Taxis in Berlin gefunden zu haben -- mit vielen Stunden Verspätung, andere Flüge, so auch ein Flug nach mir von Wien nach Berlin, wurden gleich komplett gecancelt.

Das hat natürlich jeden Zeitplan für Freitag durcheinander geworfen und ich bitte um Verständnis, daß ich am Wochenende meiner Familie vorrang gebe, bzw. wir dieses Wochenende die Zeit genutzt haben um endlich iOS-Push auszurollen. Und wenn ich aufgrund dieser widrigen Umstände es dann Freitag nicht mehr schaffe, so wird es eben warten müssen. Da bitte ich um Verständnis.

Ob ich das einhalten kann? Ich bitte um Entschuldigung, aber am Donnerstag morgen in Wien (> 33 Grad Celsius) hatte noch keiner eine Ahnung, wie die Rückreise Abends nach Berlin ausgehen wird und welches Chaos dort an den Flughäfen und in der Stadt lossein wird.

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Ich bin dankbar für die produktive Diskussion. Letztlich ist das ja alles subjektives Feedback, und ich freue mich (im positiven Sinne) auf den Beitrag von Herrn Heinlein. Röyksopp, ich habe aus deiner Analyse viel gelernt, das war mir in diesem Umfang bisher nicht bewusst. Und natürlich hat jeder theoretisch eine Wahl, ich bin mit meiner (mailbox.org) auch ganz glücklich. Statt direkt zu Wechseln würde ich aber lieber, dort wo Probleme bestehen, das produktive Gespräch suchen.


Die Formulierung "Kerngeschäft" ist im Nachhinein sicherlich nicht ganz optimal, deswegen versuche ich das nochmal präziser: Konkret meinte ich damit die "zentralen Funktionen" eines Mail-Anbieters, und hier geht es imho um E-Mail, Kontakte und Kalender und (im speziellen Fall) das "sichere" Datenhandling. Bei letzterem bin ich mir sehr sicher, dass das ganze Team einen sehr guten Job macht, sogar so sicher, dass ich ihnen meine Daten anvertraue. Mir war - ganz unabhängig von den individuellen Problemen - wichtig, zu kommunizieren, dass bei mir über die Jahre ein "Frustrations-Gefühl" gewachsen ist. Das ist erstmal sehr subjektiv ("Gefühl"), aber nach etwas nachdenken finden sich doch Gründe, die ich versucht habe zu benennen. Dazu gehört in meinem Fall

- Der Umgang mit User-seitigen Problemen: Hier wird zwar technisch korrekt argumentiert, und ich glaube auch, dass mailbox.org häufig nicht das Problem verursacht hat oder das Problem im eigentlichen "Zuständigkeitsbereich" liegt. Der andere Weg mit mehr "Commitment" wäre aber, das Problem dann trotzdem im Sinne des Endverbrauchers zu lösen.

- Generell beobachte ich (sowohl im Kontakt mit dem Support als auch in der Anleitung) widersprüchliche Aussagen (habe ja auch ein paar verlinkt), so dass ich nicht mehr das Gefühl habe, mich auf die Informationen verlassen zu können.


Und natürlich gibt es auf der anderen Seite viele positive Gründe, warum wir alle bei mailbox.org geblieben sind, das möchte ich nicht unter den Tisch fallen lassen (z.B. die technisch super gelöste Weiterleitung über externe Domains)! Und ich bin auch auf Widerspruch gespannt, vielleicht vertrete ich ja hier eine Randmeinung?


Viele Grüße!

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Zustimmung!


Ich möchte aber gerne bei Mailbox.org bleiben, weil mich Konzept und Umsetzung nach wie vor überzeugt.


Nun bin ich technisch nicht so versiert wie manch anderer Nutzer... Aber für mich scheint es ein bißchen wie der sprichwörtliche "Fluch der guten Tat". Manch technisches Problem scheint einfach früher nicht aufgetreten zu sein, weil man weniger Nutzer, weniger Plattformen, weniger dies und das hatte. Nun wird alles immer komplexer und dadurch auch fehleranfälliger (nicht im Sinne von Mailbox.org-Team macht Fehler, sondern es gibt mehr Ecken an denen was schief laufen kann). Wie gesagt... technisch ist das von mir nur eine Vermutung.


Kurzum: Von daher finde ich die Idee "Konzentration aufs Kerngeschäft" genau richtig.

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Vielleicht gäbe es eine Möglichkeit, dass MBO einmal die Nutzung der Office-Funktionalität kritisch prüft. Ich habe das Gefühl, dass nutzen nicht so viele User. Vielleicht kann man dann die Prioritäten anders ausrichten. Wobei mir klar ist, dass ich nicht weiß, was die Mailboxer so alles machen, und etliches wegen Konkurrenz und Sicherheit nicht angekündigt werden kann.


Vielleicht ergibt sich daraus die Möglichkeit, dann vorrangig auf Mail- und Sicherheitsfunktionen zu setzen.


Mir fehlt bei OTP die Funktionalität, wenn ich externe Mailaccounts eingebunden habe. Bislang geht das nicht. Ich würde aber den Yubi-Key gerne nutzen, letztlich um ggf. gar keinen lokalen Mailclient mehr auf dem Rechner haben zu müssen.


Dann hätte ich gerne einen besseren Kalender wegen der Familien-Account-Version. Da fehlen Einblendungen aller Termine in einen Kalender v.a. im Webclient, und ein paar Funktionen, die einfach gut wären, u.a. Aufgaben im Kalender.


Und dann sollten die FAQs auf dem aktuellen Stand sein. Eine sicher funktionierende Suche wäre auch toll...


Das wären meine Wünsche / Bitten um Prioritäten.

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Hallo,

heute Abend ist endlich Gelegenheit, auf die zahlreichen Beiträge einzugehen; nochmals vielen Dank dafür an alle engagierten Nutzer. Ich habe mir erlaubt, unten alle Beiträge zitiert zusammenzukopieren, um möglichst präzise und auf jeden einzelnen eingehen zu können.

Vorweg ein größerer Überblick: Unser Team hat derzeit je nachdem rund 30 bis 35 Kollegen; wir sind auch permanent auf der Suche um >5 Positionen neu zu besetzen. Bewerbungen immer zu uns. Mail in allen Varianten ist unsere Kernkompetenz, sowohl im Bereich Consulting (nach dem Provider neulich in Linz/Wien aktuell gerade in Paris, wo wir einen der größten franzöischen Carrier dazu schulen). Aber auch in unserer Hosting-Plattform, wo unser Team unsere eigenen Marken mailbox.org, jpberlin.de und ox.io, aber auch zahlreiche fremde Provider hostet. Nebenbei haben wir noch andere Geschäftsbereiche wie allgemeines Linux Server Security Consulting, unsere Akademie oder unseren allgemeinen Server-Hosting-Betrieb mit unseren zwei Rechenzentren, wo uns insb. wichtig ist, die Technik und Dinge selber in der Hand zu haben. Auch mailbox.org profitiert davon -- anders als bei Mitbewerbern kennen wir unsere Server "persönlich" und haben die unter unserer ausschließlich eigenen Kontrolle der gesamten Infrastruktur (abgesehen von Strom+Kühlung) und verwenden nicht angemietete fremde und unkontrollierte Root-Server in fremden, ggf. unbekannten Rechenzentren. Auch das gehört für uns aber zur "Kernkompetenz sichere E-Mails".

Als eine wichtige Komponente setzen wir im Webfrontend Open-Xchange ("OX") ein, wobei wir mittlerweile eine wichtige OX-Consulting-Firma sind und europaweit OX-Provider betreuen, schulen oder hosten. Auch daraus erwächst ein immenser Erfahrungsgewinn, der auch mailbox.org zu gute kommt. Gleiches für den IMAP-Server Dovecot, den quasi rund 75% aller Provider weltweit einsetzen. Wir sind die einzigen, die diese Software regulär schulen und andere darin ausbilden.

Diese Softwarekomponenten werden bei uns von verschiedenen Teams betrieben -- Webserver sind etwas anderes als Datenbanken und etwas anderes als Mailsysteme. Auch wenn ein Team größere Arbeiten vor sich hat, kann ein anderes Team ggf. relativ entspannt sein. Nimmt man dem einen Spezialisten-Team Aufgaben weg, kann man diese nicht beliebig anderen übertragen. Gleiches gilt für die sehr komplexe und sehr modulare OX-Software. OX hazt derzeit m.W.n. über 200 Mitrbeiter quer durch die Weltgeschichte. So werden beispielsweise die Office-Komponenten werden von anderen Entwicklern beigesteuert (dem ehemaligen StarOffice-Team von Sun) als die Komponenten Kalender/Kontakte oder der Guard etc. etc.

Allgemein gilt also: Ob wir die Writer-Office-Komponenten ausrollen oder nicht hat wenig bis nichts damit zu tun, ob das Programmiererteam der Kalender- und Kontaktmodule deswegen seine Arbeit schneller machen kann. Oder andersherum: Es ist an dieser Stelle völlig egal, ob es bislang offene und ungelöste Bugs und Probleme gibt -- diese werden durch die Office-Komponenten weder beschleunigt noch verzögert.

Insofern gibt es dieses ganze in den Beiträgen zitierte Entweder-Oder einfach nicht so drastisch, wie hier diskutiert. Die Logik "Office weglassen, USM/ActiveSync fixen" funktioniert so nicht. Dazwischen gibt es keinen so kurzfristigen Zusammenhang. Natürlich könnte man langfristig Dutzende Entwickler umshiften. Aber "einfach so" ist das nicht und wir reden hier von Strukturen mit mehreren Hundert Leuten, die daran arbeiten. Und was fehlt ist vor allem hochkarätiges Fach-Know-How um alle Macken und Besonderheiten der Weltgeschichte dazu zu kennen. Ein Office-Programmierer kann nicht einfach so im Kontakte-Modul arbeiten -- und wenn, wäre es der Code-Qualität eher nicht förderlich...

mailbox.org ist seit langer Zeit der Provider, der i.d.R. als erster Provider weltweit neue Versionen produktiv im größeren Maßstab ausrollt -- sowohl bei der OX-Weboberfläche, als auch beim Dovecot IMAP-Server. Das gehört zu unserem Consulting-Job, denn dabei finden wir natürlich auch immer wieder Bugs und Probleme, die vor uns noch niemand gefunden hat. Hier haben wir einen extrem intensiven und direkten Draht zu den jeweiligen Entwicklern um diese schnell zu fixen und einzukreisen. Andere Provider lassen sich hier deutlich mehr Zeit -- oder andersherum: Was wir an der vordersten Front finden und fixen taucht bei anderen Providern dann zu deren Vorteil als Problem nicht mehr auf. Da setzen sich manche halt ins gemachte Nest und warten -- oder es ist eben auch genau unsere Kernkompetenz das alles aufzudröseln und "production ready" zu machen, bevor wir das zu Dutzenden bei anderen Providern und Kunden ausrollen.

Das war in den letzten Jahren teilweise etwas schmerzhaft und darunter hat auch mailbox.org teilweise gelitten. Dabei sind gerade durch die Outlook-Module und ActiveSync zahlreiche schwere Probleme aufgetreten, bei denen einzelne Mailclients den kompletten Cluster so malträtieren konnten, daß ganze Server darunter litten und auch andere Dienste, die nichts mit ActiveSync zu tun hatte, "mitgerissen" wurden. Den Vorderungen dieses Forums hier nach, hätten wir den Support für ActiveSync einstellen müssen (was nicht wenige bei uns gerne gemacht hätten). Das hat aber mit Office-Komponenten ebensowenig zu tun, wie ggf. Darstellungs-Bugs im Kalender oder oder oder. Das eine beeinflußt das andere nicht.

Andererseits ist es auch unsere Aufgabe neue Dinge zu erfinden und z.T. erstmalig anzugehen -- und diese Wege sind dann eben steinig. Das sollte nicht auf die Zuverlässigkeit der allgemeinen Plattform und damit der Nutzbarkeit für alle durchschlagen, keine Frage. Wir haben hier also die Infrastruktur hier im letzten Jahr umstrukturiert um solche Nebenwirkungen besser abzufangen und den Cluster als solches Robust zu machen. Auch der Rollout neuer Versionen ist seit einigen Monaten deutlich anders und vorsichtiger gestaltet als früher. Vor allem aber sind viele langjährige Problemchen in diesem Bereich mittlerweile aber auch einfach mal "gefunden". Demnächst steht der Release des OX EM Clients unmittelbar bevor, was uns dann im übrigen sogar ermöglicht, die Unterstützung für das extrem nervtötende und belastetende und ständig suboptimal funktionierende Outlook-Plugin-Gedöns abzuschalten. Darauf arbeiten wir im Hintergrund seit langer Zeit darauf hin -- aber es gibt Dinge, die kann man nicht beliebig beschleunigen und solange hat man eben alten Dreck auf dem Tisch und kämpft damit. Aber natürlich gehen wir damit Ursachen und Probleme an, die wir letztes Jahr schon identifiziert haben. Wenn hier äußerlich auf Tatenlosigkeit geschlossen wird, dann ist das ein Irrtum. Natürlich ist äußerlich nicht unbedingt zu erkennen, was hinter den Kulissen monatelang wächst und gedeiht. Anders als beim Hausbau bleiben solche Sachen bei Software bis zum Release komplett unsichtbar. Und viele, viele, viele im Forum stellen sich das alles deutlich einfacher und schneller vor, als es ist.

Unabhängig von diesem Foren-Thread haben wir uns in den letzten Wochen auch begonnen, uns etwas mehr auf mailbox.org und ox.io zu konzentrieren. Ich würde ungerne sagen, "auf unser Kerngeschäft", denn unsere Kompetenz ist der Serverbetrieb und die Unterstützung für andere Provider generell. Aber wir planen derzeit einige Geschäftsbereiche mit zum Teil über 25 Jahren Geschichte mittelfristig herunterzufahren und/oder ganz zu zumachen -- was gerade für mich ein durchaus sehr schwerer und emotionaler Schritt ist. Es gibt kaum jemanden in Deutschland, der das schon so lange macht. Aber wir arbeiten hier derzeit daran, um Personal für andere Dinge freizukriegen, da wir uns (wie jeder Firma) extrem schwer tun genug neue Leute ins Team zu bekommen. Insofern strukturieren wir derzeit unsere Teams um, organisieren Teams+Teamleiter und deren Hauptaufgabenbereichen neu und anders und werfen auch "Ballast" ab (selbst wenn dieser an sich vielleicht schwarze Zahlen schreibt). Allerdings wäre es Quatsch zu sagen, daß dies einen Einfluss auf die Code-Qualität anderer Software-Komponenten hat, wie ich oben versucht habe darzulegen.

Zu den einzelnen Beiträgen:

support.mailbox.org/knowledge-base/article/einrichtung-mit-caldav-und-carddav-fuer-ios-geraete, Herr Heinlein schreibt selbst (https://support.mailbox.org/topic/carddav-und-macos-sierra): "Port 443 ist https.

Wenn Du "http://dav.mailbox.org:443"; angibst kann es nicht gehen.", aber der entsprechende Hilfe-Beitrag mit der Falschinformation wurde weiterhin nicht geändert). Zumal habe glaube nicht nur ich den Eindruck, dass bei Problemen häufig auf die Nutzerseite


Tut mir leid, ein kleines Detail. Ich hatte nicht verstanden, daß Sie auf den Screenshot referenzieren, wo das an einer Stelle falsch abgebildet ist. Wir lassen einen neuen Screenshot anfertigen. Wir hatten aus dem Thread einfach gar keine Aufgabe herausgelesen, das hat mit Kernkompetenzen nichts zu tun. Ich hatte das so verstanden, daß da allgemein irgendwo ein Missverständnis entstanden ist.

oder andere Anbieter (Apple, OX?) verwiesen wird (was sicherlich manchmal gerechtfertigt ist), statt die Probleme selbst anzugehen, was zunehmend zu Frustration führt (Beispiel: https://support.mailbox.org/topic/auf-dem-mac-gelöschte-e-mails-werden-im-webfrontend-nur-durchgestrichen-aber-nicht-gelöscht).


Sorry, aber Kernkompetenzkonzentration hin oder her -- Technik ist Technik.

Dem gegenüber stehen Änderungen wie Präsentationen im Web-Office, wo ich mir nicht sicher bin, ob das überhaupt genutzt wird.

Wie oben versucht darzulegen gibt es da keine Zusammenhänge. Ob wir das Office einführen oder nicht ändert an anderen Stellen nichts. Desweiteren halten wir die Office-Komponenten für unsere Geschäftskunden im übrigen für durchaus sehr relevant und -- bitte nicht vergessen -- die Privatkunden leben sehr gut davon, daß Geschäftskunden durch deutlich höhere Tarife alles finanzieren. Tut mir leid das so sagen zu müssen, aber die Privatkunden a 1,- EUR finanzieren nicht das Helpdesk-Team das wir einsetzen, um den Privatkunden das Internet zu erklären... Auch wenn einige Leute glauben, sie hätten mit dem Euro die Welt exklusiv gekauft. Wir machen's gerne und von Herzen, aber finanziert wird das anders...

Sicherlich wird viel "hinter den Kulissen" gemacht, damit unsere E-Mails sicher übertragen sind, aber ich für meinen Teil würde mir wünschen: Fokus aufs Kerngeschäft, Probleme ausmerzen, Anleitungen aktualisieren, und Erweiterungen hinten anstellen.


Dem stimme ich am Ende natürlich auch zu -- haben wir ja auch bereits in den letzten Monaten begonnen, siehe oben. Aber das alleine merzt eben nicht Bugs aus und auch hochspezialiserte Linux-Gurus werden bei uns keine Anleitungen aktualisieren, das macht mal schön brav das Helpdesk. Ob Admins also etwas tun oder lassen hat mit einem Tippfehler im Screenshot nichts zu tun.

Komplette Nutzung mit Kmail bekomme ich nicht hin.


Ich war wirklich jahrelang, jahrzehntelang KMail-Fan. Wann immer ich heute täglich mit Thunderbird arbeiten muß, heule ich KMail noch hinterher. Aber vor rund 5 Jahren mit der Einführung von Akonadi wurde Kmail dermaßen buggy und unbenutzbar, daß es einfach nicht mehr ernstzunehmen ist. Ich möchte niemanden sagen, daß er mit Kmail in der Lage ist, das ordentlich zu nutzen. Weder bei uns noch anderswo. Und ich lieb(t)e KMail.

Beim ActiveSync-Desaster vor ein paar Wochen wurde munter auf das ach so schlechte Protokoll von Microsoft geschimpft. Kaum haben die OX-Entwickler Ihre Defects bereinigt läuft es wieder (wie bei anderen Anbietern schließlich auch...)

Im Development unterscheidet man hier zwischen eigenen Bugs, die man löst, und Workarounds die man implementiert um mit fremden Bugs umzugehen. Wenn Clients Quatsch requesten, der ggf. sogar den RFC-Definitionen widerspricht, so muß man abwägen, ob man korrektes Verhalten so umprogrammiert, daß man sich dem kaputten anpasst. -Gleichzeitig muß man aufpassen, daß man den korrekten Clients nicht auf die Füße tritt und das für die kaputt macht. Nicht einfach. Aber wenn Codeänderung zu besseren Ergebnissen führen, so heißt das nicht, daß die Ursachen nicht vielleicht trotzdem in neuen Releases mit Bugs in der Anwenderseite existieren.

Die Wahrheit liegt hier in der Mitte. Wir hatten zahlreiche unschöne Bugs im Bereich USM/ActiveSync/Outlook-Plugin (sehr eng verwandt) das i.d.R. von "amoklaufenden" Clients verursacht wurde, die buggy sind. Der Bug auf Serverseite ist jedoch auch, daß sich die Serverkomponenten nicht hätten aus der Ruhe bringen lassen dürfen. Dazu muß man das aber erstmal erkennen und debuggen -- und wenn neue Bugs auf Clientseite auftauchen, ist das Problem erstmal da. Hier wurde aber viel aus der Welt geschaffen - vor allem aber auch ist unser Team sehr gut geworden diese Dinge schnell zu erkennen, schnell zu debuggen und durch verschiedene Mechanismen Probleme zu isolieren, daß sie nur auf den betroffenen User und nicht auf die Allgemeinheit zurückfallen. Da hat sich viel getan im letzten Dreivierteljahr, aber das mußten wir erstmal lernen.

Heinlein stellt mit mailbox.org die Infrastruktur, einen datensparsamen Rahmen für die OX App Suite. Letztere entscheiden und entwickeln so Dinge wie das Präsentationstool, weil andere OX-Kunden (wie z.B. auch Strato und 1&1) vielleicht gerade das nachgefragt haben. Heinlein ist also in einer Abhängigkeitssituation - eine merkwürdige Rolle für ein Unternehmen, das doch sonst immer stolz darauf ist, die eigenen Ärmel hochzukrempeln. Peer kokettiert hier und da doch mal gerne mit ihrer Erfahrung und Expertise. ;-) Das weckt natürlich ganz andere Erwartungen - solche, die hier offensichtlich enttäuscht wurden.


Der von einigen Mitbewerbern genutzte (und von mir ebenfalls sehr geschätzte und permanent eingesetzte) Roundcube wird übrigens vom Groupwarehersteller Kolab entwickelt. Abhängigkeit? Anders als andere können wir massiv auf die Entwicklung Einfluss nehmen.

Im übrigen krempeln wir die Ärmel hoch. Es gibt fast jeden Tag Feature-Requests, Bug-Reports oder Strategie-Diskussionen dazu. Wir nehmen Einfluss und/oder teilen die langfristige Strategie und Vision dahinter, weil wir wissen, was wir langfristig erreichen wollen. Ich würde diese Entscheidung zu OX jederzeit wieder so treffen und weiß, was wir hier derzeit alles gemeinsam aufbauen. Wir stehen jede Woche eng mit OX in Kontakt oder arbeiten täglich in gemeinsamen Projekten. Soviel Einfluss auf fremde Software hat man selten.

Somit haben mailbox.org und Posteo interessanterweise komplementäre Ausgangsbedingungen: Hinter Posteo stecken quasi "Nobodies", die mit Roundcube angefangen haben. (Mit Roundcube hatte ich leider Probleme mit den Kontakten, sonst wäre ich dort geblieben.)


Achtung, nicht zu scharf nachdenken, wer hier im Leben mal wem Mail beigebracht hat. Roundcube hatte ein freies Kalender-Plugin, dieses war damals selbst durchaus sehr buggy, was nicht unbedingt das Problem von Roundcube ist. Die Provider halten sich reihenweise nicht an Spezifikationen und bauen Müll ohne Ende. Wenn man "bugfrei" sauber programmiert hat man eine Software, die mit niemandem reden kann. Man kann in diesen Bereichen leider nur durch Fehler und Reverse Engineering rauskriegen, wo man sich wie kaputt verhalten muß, damit es mit anderen klappt. :-( In der Theorie kann man in diesen Bereichen darum keine Software designen und schreiben.

Die Software haben sie aber richtig aufgebohrt, sie stecken wahnsinnig viele Arbeitsstunden rein und möchten möglichst alles selbst bieten, so z.B. auch den Umzugsservice. (Auch den hat Heinlein ausgelagert!) Um Vertrauen zu schaffen, mussten sie vorlegen, sie konnten ja nicht wie Heinlein auf eine reichhaltige Historie zurückgreifen.


Naja, wie gesagt, Vorsicht wer hier wem was beigebracht und in Arbeitsstunden was implementiert hat. Den Umzugsservice haben wir ausgelagert, weil wir auch Kalender und Kontakte umziehen können wollen und das ist -- siehe eben geschildert -- für jeden Provider hochindividuell. Die Hauptleistung von Audriga ist, daß sie Connectoren für fast jeden Provider individuell entwickelt haben, um alle kaputten Verhaltensweisen zu dolmetschen. Natürlich können wir easy einen IMAP-Umzug anbieten. Für unsere Consulting-Projekte migieren wir Hunderttausende Kunden auf diese Art und Weise. Aber für Enduser-Accounts mit Kalender und Kontakten und -- Hurra -- demnächst auch den Drive-Dateien :-) ist das nicht selber zu programmieren.

Und wir kennen die Kollegen von Audriga sehr gut. Ich habe erst vor 10 Tagen zusammen mit Audriga in einer gemeinsamen Fußballmanschaft gegen OX und andere OX-Partnerfirmen gespielt. Ich habe keinen Grund, einen Umzugsservice schlechter als Audriga mit weniger Leistungen unbedingt selber machen zu wollen. Da konzentrieren wir uns lieber auf unser Kerngeschäft... :-).

Man muss es in aller Deutlichkeit sagen: Posteo hat dieses eine Geschäftsmodell und richtet sich konsequent danach aus. Heinlein ist komplex und mailbox.org ein Zahnrad unter vielen.


Dem möchte ich entschieden widersprechen. Wir richten uns massiv nach mailbox.org und ox.io aus. Und ich lasse auch gewiss nicht leichtfertig 25 Jahre meiner Lebensgeschichte im Internet zugunsten von mailbox.org mal ebenso fallen, wenn ich nicht voll dahinter stehen würde. Von der Tatsache, daß wir seitdem massiv im Personal gewachsen sind, vom Einsetzen neuer Teams und Teamleiter, von den Entwicklerkapazitäten und sogar, daß OX im Consutling-Geschäft ein ganz wesentlicher Baustein geworden ist und wir andere Linux-Komponenten aus zeitgründen fallen lassen -- davon profitiert mailbox.org und ox.io massiv. Mein Lebensinhalt ist die sichere Kommunikation für alle -- und dafür lassen wir, wenn es drauf ankommt, alles stehen und liegen. Sogar für unsere Mitbewerber, die großen wie die kleinen. Und natürlich gehört für uns auch dazu, daß wir die Welt verändert und Fakten schaffen, statt Zustände nur zu bejammern. Wir sind Beschwerdeführer gegen die Vorratsdatenspeicherung beim Bundesverfassungsgericht und wenn diese vor kurzem aus rechtlichen Erwägungen ausgesetzt wurde, sehen wir das auch als sehr konkreten Erfolg unserer Arbeit an.

Ich bin vor einiger Zeit von Posteo zu Mailbox.org gewechselt, weil ich das Angebot mit den Open-Xchange-Produkten besser und umfassender finde als Roundcube bei Posteo. Besonders das Einbinden mehrerer externer Mail-Konten im Webmailer finde ich genial. Außerdem ist dieses Benutzerforum ein großes Plus.

Ich finde es besonders wichtig, dass die Wissensdatenbank ständig gepflegt, erweitert und aktualisiert wird und gut strukturiert ist. Das erspart viele Anfragen hier im Forum, bzw. ermöglicht einfache Verweise auf eben diese.

Wir stellen demnächst unser Ticketsystem um. Ticketanfragen werden dabei durch eine wesentlich besser indizierte Volltextsuche durch die Wissensdatenbank geleitet. WIr hoffen, damit die Ticketanfragen deutlich zu reduzieren, so daß wir mehr Zeit in komplexe Tickets stecken können und so daß Kunden mehr Probleme sofort auf dem Servierteller selbst als Lösungsvorschlag bekommen, statt von unseren Kollegen mit Links aus der Datenbank versorgt zu werden. Wir versprechen uns davon sehr, sehr viel. Aber auch das ist ein Projekt, das mehr als 6 Monate Laufzeit benötgt um sowas einzuführen.

- Der Umgang mit User-seitigen Problemen: Hier wird zwar technisch korrekt argumentiert, und ich glaube auch, dass mailbox.org häufig nicht das Problem verursacht hat oder das Problem im eigentlichen "Zuständigkeitsbereich" liegt. Der andere Weg mit mehr "Commitment" wäre aber, das Problem dann trotzdem im Sinne des Endverbrauchers zu lösen.


Bin ich voll dabei, verstehe ich, verstehe ich auch das Gefühl. Aber wie man beispielsweise an der Diskussion um die als gelöscht markierten Nachrichten bei kaputten iOS-Clients merkt, ist manches nicht einfach so im Sinne des Endverbrauchers zu lösen ohne gleichzeitig andere Probleme aufzumachen.

- Generell beobachte ich (sowohl im Kontakt mit dem Support als auch in der Anleitung) widersprüchliche Aussagen (habe ja auch ein paar verlinkt), so dass ich nicht mehr das Gefühl habe, mich auf die Informationen verlassen zu können.


Wir versuchen, das durch das neue Ticketsystem besser in Griff zu kriegen.

Aber natürlich haben auch wir das Problem, daß wir in den letzten zwei Jahren ein dickes Helpdesk-Team (Teamleiter + 8 Helpdesk-Kollegen) neu aufgebaut haben, die alle einen super Job machen und die alle auch durch die Admins eine volle Rückendeckung haben, aber die natürlich nicht immer Mailspezialisten mit 10 Jahren oder einem Vierteljahrhundert Know-How sind. Auch viele Admins sind neu und nicht immer über Jahre mit der Muttermilch hier aufgewachsen. Es wird wie immer im Leben so bleiben, daß es auch hier mal Antworten gibt, die ich oder andere vielleicht anders gegeben hätten oder -- da sind wir ja offen und ehrlich -- auch gerne öffentlich anders und korrgiert gebe.

Und natürlich müssen neue Kollegen auch vieles neu lernen -- und müssen aber auch trotzdem von Beginn an sinnvoll und tatkräftig mitarbeiten. Weder gibt es in DE das Personal dafür, noch wäre es finanzierbar, hier im Bereich 1st/2nd/3rd-level Support nur erfahrene Spezialisten zum Einsatz zu bringen. Allgemein weiß unser Helpdesk-Team über das Team verteilt vieles/alles. Aber natürlich können und werden individuelle Antworten auch suboptimal sein. Wir versuchen das dadurch zu reduzieren, daß wir wieder mehr mit abgenommenen und geprüften Standard-FAQs antworten und weniger Individual-Antworten machen. Manch andere machen gar keinen Individual-Support, da besteht auch keine Chance auf Fehler...

Nun bin ich technisch nicht so versiert wie manch anderer Nutzer... Aber für mich scheint es ein bißchen wie der sprichwörtliche "Fluch der guten Tat". Manch technisches Problem scheint einfach früher nicht aufgetreten zu sein, weil man weniger Nutzer, weniger Plattformen, weniger dies und das hatte. Nun wird alles immer komplexer und dadurch auch fehleranfälliger (nicht im Sinne von Mailbox.org-Team macht Fehler, sondern es gibt mehr Ecken an denen was schief laufen kann). Wie gesagt... technisch ist das von mir nur eine Vermutung.


Da hast Du definitiv recht. Ich bin lange im Business, aber was heutztage insb. mit den ganzen Mobilgeräten und deren fix in den letzten Jahren neu entstandenen Apps los ist, sprengt an Komplexität alles, was früher da war. Nicht nur serverseitig, auch clientseitig ist vieles komplexer und vor allem auch durchwachsener geworden. Früher gab es halt nur 3-4 wichtige und nochmal 2-3-4 seltene Mailclients mit ihren Macken. Aber heute... Früher war es gar kein Thema, Kalender- und Kontakteevents zu synchronisieren, was aufgrund der extrem unterschiedlichen Ausgestaltungen und Macken von Hunderten Softwarelösung echt Sodom und Gomorra ist. Und verstärkend kommt dazu, daß sich alles viel schneller Entwickelt. Wenn wir 1 Jahr brauchen um ein besseres Kalendermodul zu releasen, so werden Nutzer ungeduldig und sauer. Früher war das eine Aufgabe für mehrere Jahre in aller Ruhe. Entsprechend ist überall da draußen die Softwarequalität und entsprechend weicht viele neue Software und das App-Gedöns von Spezifikationen ab.

Vielleicht gäbe es eine Möglichkeit, dass MBO einmal die Nutzung der Office-Funktionalität kritisch prüft. Ich habe das Gefühl, dass nutzen nicht so viele User. Vielleicht kann man dann die Prioritäten anders ausrichten. Wobei mir klar ist, dass ich nicht weiß, was die Mailboxer so alles machen, und etliches wegen Konkurrenz und Sicherheit nicht angekündigt werden kann.


Haben wir auch schoin hinterfragt, wollen wir anbieten, für Privat- wie auch alle Business-User. Aber eben auch, siehe oben: Ich sehe da keinen Zusammenhang zur Stabilität von USM/ActiveSync&Co.

Mir fehlt bei OTP die Funktionalität, wenn ich externe Mailaccounts eingebunden habe. Bislang geht das nicht. Ich würde aber den Yubi-Key gerne nutzen, letztlich um ggf. gar keinen lokalen Mailclient mehr auf dem Rechner haben zu müssen.


Das ist in der Tat ein Feature-Request, bei dem ich seit 3 Jahren bei OX auf Granit beiße. Aber ich habe harte Zähne. :-)

OX verschlüsselt das Passwort zu den externen Konten mit dem Userpasswort. Das ist extrem geil und extrem sicher. So wissen unsere Leute nicht die Userkennwörter der derart eingebunden Accounts. Kommt jedoch OTR zum Einsatz, so ändert sich das Session-Passwort des Nutzers bei jedem Login und die (nun zum sinnlosen Datenmüll) verschlüsselten Passwörter des Nutzers funktionieren nicht mehr, weswegen OX nach den Zugangsdaten fragen muß. Ich würde mir wünschen, die Verschlüsselung der Passwörter invididuell aktivierbar zu haben, so daß sich OTP-Accounts anders verhalten, als klassische Passwort-Accounts. Aber ich habe das nicht aufgegeben und werde das auch diesen Sommer wieder auf die Roadmap bringen.

Hintergrund von dem Problem ist aber perverserweise der Umstand, daß die Coder von OX das hier in der Vergangenheit "einfach mal richtig" gemacht haben. Die waren hier einfach "zu gut".

Dann hätte ich gerne einen besseren Kalender wegen der Familien-Account-Version. Da fehlen Einblendungen aller Termine in einen Kalender v.a. im Webclient, und ein paar Funktionen, die einfach gut wären, u.a. Aufgaben im Kalender.


Ist seit einem knappen Jahr im Rewrite, ist für das 1. Quartal 2018 angekündigt. Ja, sowas dauert viele Mannjahre um es zu programmieren, zu testen und auszurollen. Schneller geht nicht. Aber ist in der Mache.

So, liebe Leute -- nach 3 Stunden Tipperei war das war jetzt vermutlich der längste Post, den dieses Forum je gesehen hat und auch sehen wird. :-) -Hoffentlich kann den die Foren-Software überhaupt verarbeiten. Ich hoffe, ich konnte mit den Erklärungen etwas Licht ins Dunkel bringen und auch wenn wir nicht über alles offen voran reden können etwas deutlicher machen, was hinter den Kulissen so alles läuft, angeleiert ist, kommt und passiert. Ich freue mich über Antworten und Feedback, will aber auch gleich sagen, daß ich die nächsten Tage hier ebenfalls viel im Projekt eingebunden bin und wir bis zum Sommerferienbeginn noch voll ausgelastet bin und ich nicht sofort und sicher auch nicht auf alles antworten kann. -Manchmal ist Schweigen ja auch besser als Antworten. :-)

-Und nun würde ich mich zu einem schönen Sommerabendspaziergang in Paris hinreißen lassen, wenn's erlaubt ist, und wünsche Euch den gleichen schönen Sonnenuntergang, wie ich ihn gleich über der Seine betrachten darf.

A bientot,

Peer

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Danke für diese extrem ausführliche Antwort, die ich mit Interesse gelesen habe.


Ab welchen Monatsbetrag würde es wirtschaftlich.

Prinzipiell reicht mir das ein Euro Paket komplett aus.

Wenn es jedoch helfen würde auf ein höherwertiges Paket zu wechseln - warum nicht.


Nochmals Danke - eine so grandiose Antwort hätte ich nicht erwartet.


Grüßle

Stephan

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Ich weiss nicht, wie weit Ihre Umstrukturierung beim Helpdesk gediehen ist und was Sie genau planen. Aber wenn Sie (freie) Software suchen, kann ich Ihnen


https://zammad.com/de


empfehlen. Dahinter verbirgt sich die Neuentwicklung eines Ticketsystem vom "OTRS-Erfinder" Martin Edenhofer, der - nebenbei gesagt - ein äußerst netter und kundenorientierter Mensch ist.

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Danke, aber wir stellen seit Januar auf Jira Service Desk um. Intern arbeitet verschiedene Bereiche unser Firma schon lange mit Confluence und unsere Entwickler auch mit Jira. Da der Support weiterhin bislang mit OTRS/Kixx arbeitete, hat das immer viel Reibungs- und Übertragungsverlust bedeutet, wenn es hinten raus an die Entwickler gehen sollte. Insbesondere hat das auch immer viel Verzögerungen mit sich gebracht, weil das immer manuell überwacht und geklärt werden mußte.


Darum macht es für uns Sinn Kundensupport und auch interne Organisation in eine einzige Lösung zu packen. Und unsere Knowledge-Base stellen wir dann über Confluence nach außen bereit, damit alles gut zusammenpaßt.

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Vielen herzlichen Dank! Hoffe, der Rotwein schmeckt!

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Dem schließe ich mich an. Merci beaucoup.

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So eine Stellungnahme des Geschäftsführers, in dieser Ausführlichkeit, ist absolut keine Selbstverständlichkeit und zeigt mir, dass man Kundenwünsche und -beschwerden ernst nimmt. Das finde ich klasse! Ich bin auch nicht zu 100% zufrieden mit dem E-Mailservice zufrieden, aber doch schon zu einem sehr großen Teil - und es wird ja kontinuierlich weiter optimiert. Macht weiter so, ihr leistet gute Arbeit!

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Hut ab, vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Für mich heißt das hier bin ich richtig, hier will ich sein - trotz einiger Problemchen.

Für mich ist das Komplettangebot (also Mail, Hosting etc) genau richtig und das was möchte. Weiter so.


Viele Grüße

Christian

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Herzlichen Dank für den Blick hinter die Kulissen. Aufgrund diverser kleinere Probleme (Sync auf iOS, Drive-Daten teilweise verschwunden, Familienaccount umständlich..) bin ich vom 10 EUR-Office-Paket zurück zum 1 EUR Account zurückgewechselt. Mir ist klar, dass MBO davon nicht leben kann und och würde es auch gerne ändern.

Ich wundere mich nur:

- ox.io benutzt Release 7.8.4

- MBO ist noch auf Release 7.8.3

Als Laie sehe ich 2 fast identische Angebote. Wie ist die zukünftige Ausrichtung geplant? Soll ich auf ox.io als Privatanwender mit vollen Office-Paket wechseln und MBO wird nur noch Bussiness-Anbieter?

Fakt ist es, dass ich auch Laien gibt, die einfach + problemlos und sicher agieren wollen ohne viel techinschen Hintergrund. Wie soll man sich nun verhalten, wenn man von Google weggehen will?

Danke vorab!

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ox.io ist Beta und wird von uns nicht supportet.

Auch bringt ox.io nicht alle Features mit, die wir in mailbox.org verwenden z.B. Aliase, Familienaccounts, HKP Server, Umzugsservice, Zugriff auf E-Mail-Backups, Forum....

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Auch von meiner Seite aus vielen Dank für diese wirklich sehr ausführliche Antwort, die sicherlich viel Zeit und Mühe gekostet hat! Ich bin froh, dass wir hier die Möglichkeit zum Austausch hatten, und das auch von Herrn Heinlein & Team angenommen wurde. Was glaube ich die zahlreichen Reaktionen (und mein Gefühl) zeigen, ist dass für uns Endbenutzer Transparenz & klare Kommunikation extrem wichtig sind. Dann wird auch der ein oder andere Mangel viel besser angenommen. Was ich für meinen Teil von technischer Seite weiterhin sehr wichtig fände, wäre eine Limit-freie Synchronisation von Terminen (egal welches Protokoll, wobei am liebsten CalDAV), gibt es hier zumindest eine Aussage, ob daran gearbeitet wird (wohl ja OX-Seitig) oder nicht?


Ansonsten möchte auch ich mich bedanken, freue mich, dass es das Angebot gibt & dass hier offensichtlich viele Menschen mit Herzblut dabei sind! :)

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Erst einmal: Respekt - wo bekommt man heute noch vom Chef selbst eine solch ausführliche Antwort. Aber dennoch muss ich sagen, dass mich die Antwort inhaltlich nicht überzeugt. Es wird sehr viel darauf eingegangen, dass sich die Kapazitäten von Teams nicht austauschen lassen (ok, verstanden). Es kommt viel persönliches Herzblut rüber (was auch gerne sein darf!), aber auch viel Eigenlob im Sinne von "schließlich sind WIR diejenigen, die allen anderen die Basics beibringen". Um so erschreckender finde ich, wie viele Basics im eigenen Hause nicht funktionieren.


Leider reiht sich für mich mailbox.org hier ein in die Erfahrungen, die ich jetzt mittlereile mit sehr vielen der bekannten "Günstig-Anbieter" gemacht habe. (Gemeint sind die, die für einen privaten/Familien-Account zwischen "Kostenlos und mit Werbung" und "zu teuer weil für Firmen" liegen.) Alle haben das Thema E-Mail mehr oder weniger gut im Griff (mit mailbox.org sicherlich am oberen Ende der Skala!). Aber alle schwächeln extrem bei den Features "drumherum" und dazu gehört für mich unabdingbar beispielsweise eine Kontakte- und Kalender-Funktion mit allen(!!) Sonderfällen in "verlässlich", d.h. z.B. Kalender-Einladungen/Absagen, Zeitzonen, Serientermine mit Ausnahmen, Kalender übereinanderlegen, Kalender freigeben, Erinnerungen und "weggedrückte" Erinnerungen oder "wieder erinnern am". (Was könnte ich nicht immer ko..., wen beim Anmelden am Webmailer ALLE Erinnerungen, die ich auf dem iPhone längst bestätigt habe, erneut auftauchen...) Analog bei Kontakten das Thema mehrere Mailadressen und Telefonnumern, Kontaktfotos etc. Habe mittlerweile auch vom Original-Outlook mit/ohne Plugins über die verschiedenen Windows-Mail-Abarten, Thunderbird, emclient einiges durch, kenne ActiveSynch wie auch IMAP/xDAV wie auch noch SyncML wie auch Synch-Dienste wie memotoo.com.


Meine bittere aber schlichte Erkenntnis ist: Es gibt heute nur exakt zwei Optionen, auf die man sich wirklich verlassen kann: Google Mail (incl. Kalender, Kontakte etc.) und Original-MS-Outlook am Original-MS-Exchange Server, beides mit iPhone-ActiveSync-Client. Google mag ich nicht aus wohl offensichtlichen Gründen. Die andere Option, wenn auch bei vielen verhasst, hat mit Outlook2016 und Outlook-WebMail und den diversen HostedExchange-Angeboten ("hosted in Germany"!) erstaunlich aufgeholt. Teurer als die "kleinen" mailbox.org-Tarife, ja, aber wenigstens funktionieren endlich die genannten Basics!


Fazit: Meine Migration weg von mailbox.org ist fast abgeschlossen. ABER: Sollte sich Hr. Heinlein eines Tages auch unter die Hosted Exchange (oder "Office365 hosted in Germany")-Anbieter begeben und dies mit _diesem_ Spirit und _diesem_ Anspruch verbinden, werde ich eine Rückkehr liebend gerne in Erwägung ziehen.

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Leider kann ich, nach vielem ausprobieren, der Einschätzung so nur zustimmen.

Hierbei handelt es sich zwar wieder mehr um ein OpenXchange Problem, als um ein reines Mailbox.org Problem, quak aber nichts daran ändert, dass wirklich die einzige Platform auf der ich kalender und Kontakte in Verbindung mit Freigaben langfristig stabil und ohne Überraschungen zum Laufen gebracht habe ein Hosted Exchange (ebenfalls natürlich bei einem "Hosted in Germany" Anbieter).

Schlüsselerlebnis hatte ich hier mit OpenXchange: Gemeinsames Adressbuch angelegt für mich und meine Frau, in OX freigegeben, zwei Mobilgeräte (iPhones) verbunden, irgendein snyc-snafu und 90% der Kontakte waren weg. Support gefragt ob ein Rückspielen möglich ist, Antwort: Keine Backups für Kontakte/Kalender und was passiert ist kann nicht nachvollzogen werden, ein Glück hänge ich noch im Exchange-Vertrag und konnte die Daten dann von dort wieder kopieren. Das Abenteuer "Geteilte Adressbücher", so gerne UCI es auch nutzen würde, lasse ich nach der Erfahrung lieber sein.

Das hat mein Vertrauen in die OX Platform doch ziemlich "erschüttert".

Aus meiner Sicht werde ich das Angebot von Mailbox weiter im Auge behalten da ich es grundsätzlich einfach für eine super Sache von einer Guten Truppe halte. Aber ganz viele Kinderkrankheiten verderben mir hier den Brei - was ich will: Kalender, Kontakte, Mails, freigaben für die Familie und einen zuverlässigen Sync und bei den Kalender/Kontaktdaten eine Rückspielmöglichkeit wenn doch einer der diversen Clients Mist baut, sowie einer schnellen Suche über den Mailbestand. Gerne auch für mehr als 2,50, daran soll es bei so zentralen Daten dann wirklich nicht scheitern.

Aber hier hat OX aus meiner Sicht noch einen gewissen Reifungsprozess vor sich was bis dahin eben auch Mailbox.org zwangsweise beeinflusst.

(Fairerweise muss ich anmerken dass EAS bei Emails im Vergleich zu IMAP echt schrottig ist und der Mail-Server bei MBO aus Performancesicht einfach top sind. Ebenso ist der Spamfilter hier um Welten besser als Exchange Protect)

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Eure Ausführungen haben mich angeregt, mich über das "Hosted Exchange" zu informieren. Sehe ich das richtig, dass man da selber Hand anlegen muss und entsprechende Mail-Konfigurationen bei nem Hoster selber durchführen muss? Könnt ihr mir da vielleicht in die richtige Richtung verweisen?


Mir geht es eigentlich bisher nur um Mail und Kalender, aber die ganzen Angelegenheiten hier, verunsichern mich, sodass ich bislang immernoch nicht komplett zu Mailbox gewechselt bin und mir andere Optionen gerne anschaue. Als Endanwender möchte ich gerne einen zuverlässigen und reibungslosen Mailanbieter haben, bei dem die technischen Details erst mal zweitrangig sind.


Vielen Dank schonmal.

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Meine bittere aber schlichte Erkenntnis ist: Es gibt heute nur exakt zwei Optionen, auf die man sich wirklich verlassen kann: Google Mail (incl. Kalender, Kontakte etc.) und Original-MS-Outlook am Original-MS-Exchange Server, beides mit iPhone-ActiveSync-Client. Google

Ironischerweise sind das genau die Anbieter, die absichtlich und permanent von Standards abweichen und ihr eigenes Ding machen. Genau das ist dann aber der Grund, warum für alle anderen Anbieter die Synchronisation so schwierig ist, weil es ständig abweichende Sonderfälle und Macken gibt, die mit einer Spezifikation nichts zu tun haben, sondern nur durch Trial und Error rauszukriegen sind und mit jedem Software-Update der Clients neue Überraschungen bringen.

Kann einem Nutzer egal sein, nach dem Motto: "da geht das" (zumindest innerhalb deren Umgebung), aber eigentlich wird hier der Teufel mit dem Beelzebug ausgetrieben und Ursache und Wirkung vertauscht.

Oder anders gesagt: Deren Strategie geht auf.

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Schlüsselerlebnis hatte ich hier mit OpenXchange: Gemeinsames Adressbuch angelegt für mich und meine Frau, in OX freigegeben, zwei Mobilgeräte (iPhones) verbunden, irgendein snyc-snafu und 90% der Kontakte waren weg.


Wir hatten nie und haben bislang keinerlei Erkenntnisse, daß OX hier Kontakte verloren hat. Wenn aus irgendeinem Grund die App die Kontakte schrottet (die ja in OX immerhin angelegt waren, wenn ich das richtig verstanden habe), dann tut uns das leid, ist aber nicht von uns zu beeinflussen. Der Regelfall ist es nicht und wir haben unzählige Nutzer, die natürlich ganz normal Kontakte syncen.


Bei der Gelegenheit für alle ein Hinweis, auch wenn der für diesen Einzelfall vermutlich nicht zutrifft: In verschiedenen Fällen, in denen wir solche Support-Klagen mal aufwändig detailliert nachvollzogen haben, sind Apps (oder vielmehr deren Nutzer) mit verschiedenen Accounts durcheinander gekommen; haben beispielsweise Kontakte nicht explizit dem mailbox.org-Account zugeordnet, sondern einfach "nur so" im Telefon angelegt und waren dann empört, daß sie nicht gesynct wurden. Dazu weist man Kontakten aber i.d.R. das Konto zu, zu dem sie gehören sollen (Telefon, Sim-Karte, Google, mailbox.org, Drittanbieter). Das wäre dann mit jedem anderen Anbieter auch passiert.

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Da stimme ich zu. Umso unbegreiflicher finde ich es ja dass es noch keine wirklich stabile Basis mit offenen Protokollen gibt. CalDAV und CardDAV sind komplexe Standards jedoch bleibt es alleine weiterhin ein Abenteuer Kontakte/Termine zwischen verschiedenen *DAV Servern hin und her zu migrieren. OpenXchange zu Baikal. Oder radicale zu davical, überall gibt es Reibungsverluste. Man hat das Gefühl dass jeder Anbieter offener Standards doch wieder irgendwo sein Süppchen kocht. Am Ende will man dann doch die Lösungen die "einfach gehen". Ein Standard nützt leider gottes auch nur wenn er gelebt wird und aktuell sind die DAVs irgendwie auch noch eine gewisse Tretmine.


Es ist ein wenig wie mit XMPP: wie sehr hab ich versucht alle Freunde auf einen (sogar meinen) Server zu bekommen. Am Ende wird aber dann doch wieder Skype genommen. Einfach "weil es geht" und man sich nicht mit Zig mittelmäßigen Clients auseinandersetzen muss oder verstehen was ein XEP ist und warum die eine Sache nun hier geht und dort nicht...

Es ist nervig. Ich hätte gerne *die* Lösung, aber irgendwie scheint es nur Zugeständnisse zu geben, egal wohin man guckt. Auch MS-Exchange ist weit entfernt davon der Weisheit letzter Schluss zu sein (Ahja: wie wenig MS von offenen schnittstellen in dem Bereich hält, sieht man wenn man schon mit Outlook mal mehr als eine vCard importieren möchte.) Ich bin sehr gespannt wie sich OX weiter entwickeln wird und werde mir mein Konto hier erhalten.

Ich find das hier alles aus einer ideelen Sicht extrem super. Nur aus einer praktischen (und ich darf den support bei der Familie leisten), halt noch nicht ganz.

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Zu Ihrem zweiten kommentar, Herr Heinlein, in dem sie mich zitiert haben:

Ich bin mir sicher dass es halt ein Problem im Zusammenspiel mit den clients gab.

Vielleicht war auch OX daran schuld (die von ihnen genannten Ursachen treffen in dem Fall allerdings nicht zu) . Für mich ist auch nicht das wilde dass es passiert ist, sondern dass es keine Rückweg gab.

Beispiel: Beim Exchange werden Kontakte nicht für immer gelöscht sondern liegen als Zwischenstufe im papierkorb. Wenn dann sowas passiert ist es doof, aber halt noch kein Untergang.

Bei OX könnte ich aber nichts machen. Wenn ich nicht gerade ein möglichst frisches vCard Backup zu hand habe + einen PC um das wieder in die WebUI einzuspielen hab ich halt Pech gehabt.

Das kann im falschen Moment einfach mal ziemlich schei*** sein.

Darum gings mir auch im Beispiel: Fehler Okay, aber bitte eine Exitstrategie.

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Wir geben die Anregung mit dem Papierkorb an OX weiter.

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Auch von meiner Seite ein großes Dankeschön für diesen ausführlichen, interessanten und ehrlichen Beitrag der mein Bauchgefühl bezüglich MBO und OX bestätigt hat.


Wenn man für eine Sekunde mal die Probleme vergisst, so hat die Kombination aus MBO und OX einfach rießengroßes Potential. MBO hat jede Menge Wissen, Erfahrung und die richtige Einstellung. OX arbeitet an einer Groupware die in Zukunft vielen etablierten Diensten (wie z.B. Gmail) Konkurrenz machen kann, gerade weil OX relativ viele Aspekte (Mail, Kontakte, Kalender, Drive, Office) aus einer Hand anbieten kann. Ich meine, wenn man sich überlegt das man all das in Zukunft auf einer sicheren, datenschutzfreundlichen und erschwinglichen Open Source Basis mit weitrecheichenden Verschlüsselungsmöglichkeiten bekommen kann ist schon eine schöne Aussicht.


Und natürlich darf an dieser Stelle auch ein großes Lob für die Grundidee, den Einsatz und all den tollen schon verfügbaren (und über dem Durchschnitt liegenden Features) wie den exzelleten Spamfilter, Emailfilter, Wegwerfadressen, Emailbackup, OTP, Umzugsdienst, EAS, Imap Push, dem absolut nicht selbstverständlichen Emailsupport für alle Kunden sowie dem tollen Forum nicht fehlen.


Leider muss auch ich mich aber auch einigen Mitforisten anschließen und sagen, dass es Stand heute einfach viele Kinderkrankheiten und Dinge gibt, die nervig oder einschränkend sein können und es einem durchaus schwierig machen. Und wenn ich die Erklärung dafür lese ist ja vieles auch zumindest nachvollziehbar und natürlich tut mir MBO leid da ich glaube das man das alles liebend gerne viel besser machen möchte, aber aus nicht sofort änderbaren Gründen man es nicht schafft.


Für mich persönlich heißt das im Moment das nicht alles zu mailbox.org umziehen kann, ich kann aber im Moment damit leben, da ich meistens in Desktop und Smartphone Apps unterwegs bin und dort alle meine Accounts auf einen Blick habe. Wäre ich stärker auf den Webmailer angewiesen würde das wahrscheinlich anders aussehen.


Viele verbesserbare Punkte wurden ja schon angesprochen. Für mich wären dabei die Wissensdatenbank (evtl. auch mit ein paar Troubleshooting Artikel für häufige Probleme), Kalender, Kontakte sowie stabilere und die Möglichkeiten der Betriebssysteme nutzende Drive Apps (z.B. Integration in die iOS Datenschnittstelle damit man aus anderen Apps auf OX Drive zugreifen kann) die wichtigsten Punkte.


Unter Strich ist MBO im "Normal- / Privatnutzerbereich" aber trotzdem ein sehr guter Anbieter, ich hab auch schon einige deutsche und internationale Anbieter getestet bei denen es häufig an anderen und z.T. schlimmeren Dingen hängt. Von daher Danke für das Angebot, ihr seid auf dem richtigen Weg und viel Erfolg bei der weiteren Entwicklung!

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Wenn man für eine Sekunde mal die Probleme vergisst, so hat die Kombination aus MBO und OX einfach rießengroßes Potential. MBO hat jede Menge Wissen, Erfahrung und die richtige Einstellung. OX arbeitet an einer Groupware die in Zukunft vielen etablierten Diensten (wie z.B. Gmail) Konkurrenz machen kann, gerade weil OX relativ viele Aspekte (Mail, Kontakte, Kalender, Drive, Office) aus einer Hand anbieten kann. Ich meine, wenn man sich überlegt das man all das in Zukunft auf einer sicheren, datenschutzfreundlichen und erschwinglichen Open Source Basis mit weitrecheichenden Verschlüsselungsmöglichkeiten bekommen kann ist schon eine schöne Aussicht.

Das sehen wir ganz genauso, und darum engagieren wir uns hier und halten unsere Entscheidung für absolut richtig. Wir wissen, was hier im Hintergrund alles passiert und was hier noch kommt. Und wir wissen, welches Potential mailbox.org und auch OX hat -- und erst recht gemeinsam haben.


Leider muss auch ich mich aber auch einigen Mitforisten anschließen und sagen, dass es Stand heute einfach viele Kinderkrankheiten und Dinge gibt, die nervig oder einschränkend sein können und es einem durchaus schwierig machen. Und wenn ich die Erklärung dafür lese ist ja vieles auch zumindest nachvollziehbar und natürlich tut mir MBO leid da ich glaube das man das alles liebend gerne viel besser machen möchte, aber aus nicht sofort änderbaren Gründen man es nicht schafft.


Solche Entwicklungen brauchen Zeit, selbst wenn Dutzende oder Hunderte Entwickler an dem Projekt arbeiten -- sowas kommt nicht über Nacht. Andere Anbieter haben > 15 Jahre Vorsprung -- und dafür sind wir mit mailbox.org und mit OX in sehr kurzer Zeit schon sehr weit. Und jedes weitere halbe Jahr ist ein Quantensprung. Insofern muß man da auch etwas in die Zukunft schauen. Keine große Entwicklung von heute hätte stattgefunden, wenn man nach den Kinderkrankheiten nach den ersten zwei/drei Jahren sofort demonstrativ hingeworfen hätte.


-Wir haben hier zum ersten mal das Potential, eine wirkliche ganz nennenswerte europäische Alternative aufzubauen. Diese Chance gab es m.M.n. die letzten 25 Jahre nie.


Und das Hauptproblem -- der Kalender -- ist seit letztem Sommer im Rewrite und soll Anfang 2018 komplett neu releast werden. Natürlich "tut" sich da seit einem Jahr nichts -- aus Sicht der Nutzer. Und es bringt nichts, da im 2-Monats-Takt zu seufzen. Da muß man durch und so ein komplexes Ding in Ruhe entwicklen. Aber es kommt und damit werden wir diese Probleme dann lösen. Und solange werden Dinge eben so sein, wie sie sind.

Viele verbesserbare Punkte wurden ja schon angesprochen. Für mich wären dabei die Wissensdatenbank (evtl. auch mit ein paar Troubleshooting Artikel für häufige Probleme), Kalender, Kontakte sowie stabilere und die Möglichkeiten der Betriebssysteme nutzende Drive Apps (z.B. Integration in die iOS Datenschnittstelle damit man aus anderen Apps auf OX Drive zugreifen kann) die wichtigsten Punkte.


Das verstehe ich nicht, denn gerade FAQ und Troubleshooting-Datenbank sind hier sehr umfangreich aufgebaut. Du postest gerade darin.

https://support.mailbox.org/knowledge-base/

(In Kürze stellen wir den Prozess so um, daß sich die FAQ-Datenbank mehr aufdrängt...)


Von daher Danke für das Angebot, ihr seid auf dem richtigen Weg und viel Erfolg bei der weiteren Entwicklung!

Danke, das freut und motiviert uns.

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Bei allem Gemaule von mir will ich nochmal loswerden dass ich es echt geil finde was ihr hier macht. Bei so einem Projekt tun sich natürlich gleich mal hunderte von Baustellen und Problemherde auf und die muss man auch erstmal unter Kontrolle halten, während man das Angebot erweitert. Dazu noch persönlicher Support, das ist schon viel wert.


Ich stehe weiterhin zu meiner Aussage, dass Mailbox derzeit noch Schwächen hat, aber ich (auch immer noch) das Gefühl habe das hier ein Team sitzt die das Bestmögliche rausholen wollen.

Dass das nicht über Nacht geht ist klar.


Also aus meiner Sicht: Weiter so - ich bin gespannt wie es sich weiter entwickelt.


P.S. Ein bisschen Gemaule noch: Am Telefon ist dieses "Forum" echt schlecht bedienbar. Die ganzen Tippfehler etc. bitte ich zu entschuldigen ;)

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Das verstehe ich nicht, denn gerade FAQ und Troubleshooting-Datenbank sind hier sehr umfangreich aufgebaut.


Sry, das war unverständlich formuliert. Die FAQ sind ja durchaus umfangreich, mit mehr Troubleshooting Artikel wollte ich v.a. folgendes sagen:


Hier im Forum tauchen immer wieder Fragen rund um "ich kann keine Verbindung zu MBO aufbauen", "im Browser funktioniert dies und das nicht" usw. auf, also viele, wohl häufig auftretende "Standardfragen" die sich häufig durch "Standardlösungswege" (Firewall / Antivirus / Ports checken, Erweiterungen deaktivieren, Cookies und Cache löschen usw) lösen bzw. schnell eingrenzen lassen. Deshalb dachte ich das ein oder zwei Artikel zur Behebung der gängigsten Fehler (basierend auf dem Wissen und den Erfahrungen des Supports) interessant wären, da man auch als Kunde dann hier im Forum andere an eine "offizielle" und praktisch getestete Quelle verweisen kann.

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Also ich bin begeistert von der ausführlichen Antwort. Insbesondere scheint mailbox.org im Kerngeschäft zu sein und zu bleiben. Das ist gut, weil man dann nicht Angst haben muss, dass mailbox.org zu Gunsten von Heinlein Consulting/Hosting/Support eingestellt wird oder verkauft wird.

Ich denke mailbox.org ist einzig und allein mit Posteo vergleichbar, und diesen Vergleich braucht mailbox.org ganz sicher nicht zu scheuen. Die Mailkompetenz liegt eindeutig bei mailbox.org, die Weboberfläche ist bei mailbox.org vielleicht etwas unausgegorener (aber dafür in Entwicklung), und Office sowie die Möglichkeit der eigenen Domain sind echte Alleinstellungsmerkmale für mailbox.org. Wer beide letztgenannten Dinge nicht braucht, kann aber natürlich auch mit Posteo glücklich werden.

Ein Vergleich zu allen anderen "Postfachanbietern" ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wer Birnen möchte, solle doch keine Äpfel essen, und sich dann über den nicht-birnigen Geschmack beschweren ;-) Vom kostenlosen google-Postfach über die Managed-MS-Exchange-Pakete bis hin zu einem dedizierten Managed-Mailserver incl. SLA, ADV-Vertrag und telefonischem 24/7-Support, ist alles nicht wirklich vergleichbar. So zumindest meine zugegeben etwas pauschale Meinung. Ansonsten ist mailbox.org wie wir eindrucksvoll lesen durften ein lebendes Projekt, und wird sich bezüglich der oben angesprochenen Kritikpunkte sicherlich weiter entwickeln. :-)

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Hm. Sehe ich nicht so. OpenXchange ist eine Groupwarelösung (alleine der Name lädt zum Vergleich mit "ProprietaryXchange" ein), die u.a. hier auch für Firmenkunden bereit gestellt wird.

Dementsprechend sind auch Vergleiche zu anderen Groupwarelösungen angebracht (hier kann ich aber keine Erfahrung mit Zimbra, Zarafa, SoGo und was es sonst noch so gibt mitbringen, deshalb beschränke ich mich auf das eine Produkt dass ich wenigstens ein bisschen kenne). Mir sind die Stärken von OX durchaus bewusst (alleine die Protokollvielfalt!) aber eben auch die Schwächen. Das zu ignorieren und nie Kritik zu äußern hilft auch keinem - weder den Kunden, noch denn Anbieter, noch dem Entwickler.

Da finde ich den Vergleich von Mailbox und Posteo ehrlich gesagt mehr "Äpfel zu Birnen", da sich Maiobox mit dem komplexen OpenXchange ganz anders positioniert.

Was beide nach außen eint ist hier "lediglich" (das meine ich nicht abwertend) die gelebte Verschlüsselung und Datensparsamkeit.

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Inzwischen sind hier sehr viele gute und v.a. richtige argumente genannt worden.


Auch ich betrachte die Standard-Brecher Microsoft und auch Google als Problemverursacher. Anders gesagt sind Marktmacht und Oligopol oder Monopol eben nichts gutes.


Was mir auffällt: Zu guten alten Palm-Zeiten musste man für die Synchronisation noch das Feld-Mapping einstellen.


So was gibt es heute scheinbar nicht mehr, und da sehe ich eine Problem veranlagt.


Erst ab Android 6 kann man scheinbar alle felder überhaupt ohne Spezialsoftware synchronisieren. Vorher konnte man zumindest einige nicht bearbeiten.


Seit OXSync habe ich keine Probleme mehr mit dem syncen. Alle anderen Sync-Apps sind gelöscht.


Ich freue mich auf die neuen Releases, die deutlich bessere und auch mehr Funktionen verheißen. Mir ist einige Wartezeit auch lieber als meine Daten an die falschen zu geben...


Weiter so, mailbox.org!

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Hallo,

oberhalb wird mehrfach ox.io erwähnt.

Wo liegt denn der Unterschied zwischen mailbox.org und ox.io?

Wie ich das sehe, bekommt man, zumindest derzeit, ein größeres "Basispaket" bei ox.io und das sogar kostenlos?

LG

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Laut der Aussage von Herrn Heinlein ist ox.io Beta und wird von mbo nicht supported. Bestimmte Funktionen gibt es nicht. Laut den AGB ist eine Finanzierung über Werbung angedacht. Nichts konkretes Beta eben.Wer hinter ox.io steht findet sich im Impressum.


ox.io ist Gemeinschaftsprojekt von Open-Xchange, Qwant und Heinlein Support.

Betrieben von:

Heinlein Support GmbH

Schwedter Straße 8/9A

10119 Berlin

https://www.heinlein-support.de

E-Mail: mail+oxio@heinlein-support.de

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ich möchte hier nochmal einen "faden" aufnehmen und beziehe mich auf ein zitat:

hier ein zitat von hr.heinlein (aus einer monsterlangen rechfertigungsmail aus dem forum... warum/wieso uswuswusw) von vor 20 Monaten!!"(aus paris;-)

Wir versuchen, das neue Ticketsystem besser in Griff zu kriegen.


Aber natürlich haben auch wir das Problem, daß wir in den letzten zwei Jahren ein dickes Helpdesk-Team (Teamleiter + 8 Helpdesk-Kollegen) neu aufgebaut haben, die alle einen super Job machen" Zitatende!

verehrtes mailbox-team, hr. heinlein,

dieses zitat (20 monate alt) suggeriert, dass sie ein topteam haben die einen superjob machen...ok

eine aktuelle frage hierzu, wie kann es sein, dass ich ein ticket eröffnet habe und bereits, trotz erneuter nachfrage, 6 tage auf ein feedback warten muss?

in ihrer langen mail rechtfertigen sie sich zu verschiedensten themen, die ein "normaler-kunde" nicht unbedingt verstehen kann und muss. wir als kunde wünschen uns für unsere beiträge, den von ihnen angesprochenen "superjob-ticketsystem-support. ich kam vor jahren zu mailbox weil der support funktionierte und ich motivierte geschäftspartner das gleiche zu tun. heute sind wir enttäuscht. wir müssen uns selber durch wissenbanken/foren etc. quälen und uns selber eine lösung suchen. kostet zeit und nerven. ein läpischer passwortwechsel führt jedesmal zu einem aufwand der für die kleinigkeit eines passwortwechsel in keinem verhälntis steht. der passwortwechsel macht bei jpberlin und anderen anbieter keine probleme. und, wenn dann das tickestsystem nicht funktioniert stellt sich die sinnfrage...wofür zahlen wir?

das sie in ihrer mail auf verschiedenste dinge hinter den kulissen eingehen, klingt transparent. aber ich erwarte von einem maildienstanbieter nicht, was alles und warum und es deshalb so ist und das so und so...sorry aber das ist ihr job. und wenn sie bereits jahrzehnte erfahrungen haben ist das repektabel+toll. aber bei mercedes möchte ich auch nicht wißen was mit der ersten schraube und der letzten schraube passiert. der kunde möchte das das auto fährt!

wir beißen alle mal auf granit und sodom und gomorra gibt überall.....kopf hoch. ticket-to-go...bin gespannt

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hr. heinlein ich bedanke mich für ihr verständnis in bezug auf meinkundenfeedback. in der hoffnung auf besserung verbleibe ich mit freundlichengrüßen…..aus berlin😉

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In den letzten Wochen haben wir wieder einige neue Kollegen ins Helpdesk-Team aufnehmen können und alle zwingend zu besetzenden Stellen im Helpdesk-Team besetzen können. Das Team umfasst nun fünf Kollegen und auch unser Ausreißer aus Costa Rica ist seit heute wieder da. Die neuen Kollegen benötigen noch etwas Einarbeitung, machen aber bereits einen sehr tatkräftigen Job und arbeiten bereits ordentlich was weg.

(Damals war von 8 Kollegen die Rede, dieses Helpdesk war für alle unsere drei Provider Heinlein Hosting, JPBerlin.de und mailbox.org zusammenzuständig. Wir haben die Teams mittlerweile getrennt, so daß die fünf Kollegen von heute deutlich mehr sind, als die 8 Kollegen von damals...).

Vergangene Woche wurde nach einem knappen Jahr sehr intensiever aufwändiger Arbeit das neue Ticketsystem aktiviert, das jetzt nun so funktioniert, wie wir uns das die ganzen Monate vorgestellt und woran wir gearbeitet haben. Kleinigkeiten sind noch anzupassen, aber auch hier ist ein ganz großer Schritt geschafft worden, so dass wir als nächstes nochmal das Redesign der Knowledge-Base angehen können.

Ansonsten bln ich durchaus der Meinung, daß unser Helpdesk-Team hier einen ganz hervorragenden Job macht und dieses Statement wiederhole ich auch jederzeit gerne.

Man kann ja gerne darüber streiten, ob es wünschenswerter wäre, wenn wir 7 statt 5 Kollegen im Team hätten, aber das ändert nichts daran, daß jeder einzelne Kollege dort mit großem Engagement und Einsatz für unsere User da ist und insb. auch qualitativ sehr gute Arbeit leistet. Ich habe keinen Anhaltspunkt dafür, daß einzelne Kollegen dort nicht einen sehr guten Job machen würden.

Sie fragen: "Wofür zahlen wir?" Zahlen tun unsere Nutzer übrigens in der Tat i.d.R. für ein E-Mail-Postfach, das für den Preis von wenigen EUR mit sehr wenig marge hart kaklkuliert ist. Wenn eine Stunde Helpdesk-Agent betriebswirtschaftlich rund 60,- EUR kostet, verursacht selbst eine normale einfache Support-Anfrage gerne zwischen 10 und 30 EUR (komplexe auch 60 oder 90 EUR), was bedeutet, daß ein 1,- EUR-Postfach auf viele Jahre (!) definitiv Minus gemacht hat. Userforum und Knowledge-Base sind der einzige Weg um unseren Kunden durch Mischkalkulation einen solches Angebot zu diesem Preis anbieten zu können. Zu keinem Zeitpunkt kann man jedoch davon ausgehen, daß mit einem Monatspreis von 1,- EUR oder 2,50 EUR etwaige Support-Kosten auch nur annähernd bezahlt oder finanziert werden. -Wir leisten uns trotzdem den Luxus 5 Kollegen im 1st (und weitere Kollegen im 2nd/3rd level Support!) zu haben und diesen Support derzeit für alle Nutzer anzubieten. Umgekehrt bitten wir um Verständnis, daß unser Support bei Tickets, die genausogut in der Knowledge-Base oder im USerforum zu beantworten sind, nicht sofort alles andere stehen und liegen läßt und Antworten hier im Interesse aller Nutzer ggf. auch hinter drängenderen Tickets zeitlich zurückstehen müssen und wir nach Prioritäten und nicht nach zeitlicher Eingangsreihenfolge vorgehen.

Wir verstehen unsere öffentlichen Äußerungen in diesen und anderern Foren übrigens nicht als Rechtfertigung, sondern eine nicht unbedingt branchenübliche Transparenz, in der wir Details und Hintergründe offen legen. Wenn Sie jede inhaltliche Erläuterung der Fakten und Umstände als Rechtfertigung interpretieren, wäre es uns leider nicht mehr möglich, auf Anfragen von Usern ehrlich und transparent zu antworten. Das fänden wir sehr schade.

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danke für feedback-link....

Wir versuchen, das neue Ticketsystem besser in Griff zu kriegen. Aber natürlich haben auch wir das Problem, daß wir in den letzten zwei Jahren ein dickes Helpdesk-Team (Teamleiter + 8 Helpdesk-Kollegen) neu aufgebaut haben, die alle einen super Job machen" Zitatende!

wie von hr. heinlein beschrieben siehe zitat oben...das war vor 20 Monaten und es sollte besser werden (teamleiter+8 kollegen) diese situation hat sich nicht geändert.

dein projekt mit deinem eigenen grundstück finde ich super (respekt) aber dennoch sollte man dies nicht als entschuldigung vorschieben, denn man vernachlässigt kunden die nicht mal für zwei monate in den regenwald aufs eigene land können und ihren job machen müssen. ich angariere mich für ärzte ohne grenzen nebenbei und lasse meine kunden nicht im stich.

aber ich wünsche euch, dem mailboxteam, dass ihr nicht noch weitere 20 monate braucht um endlich ein cooles + zeitnah arbeitendes supportteam aufstellt.

nach meiner mail an hr. heinlein hat sich auf einmal der support gemeldet...;-)leider momentan ohne echte lösung;-)

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Du hast aber schon den Passus vom Preissystem gelesen? Ich vermute, wenn Du einen höheren Tarif hättest (Business ...) sähe es anders aus. Um es ein wenig überspitzt zu sagen (und man siehe mir die Marken nach), wenn Du ALDI Preise bezahlst kann Du keine Support wie auf dem Niveau von EDEKA Preisen erwarten.

Selbst bei Provide n die Liefrungen innerhalb von 24h versprechen musst Du lange auf eine Antwort warten, die dann sogar sehr nichtssagenden ist und das bei höheren Preisen. Bislang wurden alle Tickets bei mir bearbeitet, auch wenn es meine eigene Schuld war.

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hallo #daniel,

danke für dein feedback. du meintes du bist nicht vomsupport..dennoch von mailbox? danke für deine hilfe!

äpfel mit birnen vergleichen;-) ok also mit aldi hatte ichnie probleme, ich weiß nicht wie es bei dir war?

aber schon interessant, dass es eine „art“zweiklassen-support geben soll, oder?

nun gut meinegeschäftspartner zahlen keinen „aldi-preis“ (fallst du das meinst) und habendie gleichen probleme. komisch nicht war…irgendwie.

für mich kein problem wenn sich der support nicht gleich nach 24 std. aber erst nach sechs tagentrotz nachfrage??? und der support meldet sich dann plötzlich nachdem einkommentar an hr. heinlein ging schon komisch. naja und dann bekommt man einsupport-feedback was nicht hilft. sondern man wird wieder darauf hingewiesen das man es leider nicht schafftweil man bäume auf seinen grundstückenin südamerika anbaut und kollegen kranksind usw. sozialeprojekte sind toll und wichtig!!! auch ich unterstütze einigeprojekte vor-ort. aber sie sollten nicht als versteckte entschuldigung (oderhr. heinlein entschuldigt sich das es einen wolkenbruch in berlin gegeben hatund er froh war noch ein freies taxis zubekommen und die flüge nach wienetcetcetc.) herhalten müßen weil man dies und das nicht schafft.

und ich hoffe das mailboxteam und co schaffen das…!

wie zitiert….vor 20 monaten war dieses problem bereits beihr. heinlein bekannt.

tja und aldi ist ein globale-player also macht aldi mit seinen preisen und produkten(lizenzprodukte von namenhaften-herstellern;-) alles richtig. ergo ….kundenzufriedenheit. im ranking liegtedeka einige milliarden/plätze hinter edeka (2018). egal ich hatte damit nichtbegonnen. wie gesagt äpfel+birnen-vergleich.

aber, ganz ehrlich…ich habe einfach nur nachgefragt objemanden im forum oder vom support bescheid weiß damit ich einfach wieder mailsvom handy senden kann. that´s it

das daraus lange kommentare entstehen die langsam am themavorbeilaufen und auch keine lösung bringen ist mühsam und nicht konstruktiv.auch habe ich wenig motivation mich damit weiter zu beschäftigen.

ich hatte um hilfe gebeten mehr nicht…und ich bin erstauntwas ein solch „kleines“passwort-problem alles aus- lösen kannJ war nicht meine absicht. undvielleicht wird mir noch geholfen….wer weiß sooo in ???

achja und wer lust hat darf gerne „ärtze ohne grenzen“und/oder die berliner-obdachlosenhilfe e.v mit taten und spenden unterstützen.

warum in der ferne helfen;-) ich wünsche eine entspannte woche…..