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OT Linux als Desktop Betriebssystem

Jan B. hat dies geteilt, 31 Tage her
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Hallo,

ein wenig off Topic, aber ich würde gerne mal versuchen Linux als Deskotp Betriebssystem zu verwenden.

Könnt Ihr mir eins empfehlen ?

Wichtig wäre mir :

- aktuelle Software

- gute am besten Deutsche Dokumentation , ideal wäre auch noch eine aktive Commnunity.

An Software brauche ich im Prinzip nur den Webbrowser und einen Editor wie Atom oder Notepad++

Kommentare (3)

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Ich bin 2010 auf Linux umgestiegen, mein Weg war Windows Vista -> Suse Linux -> Kubuntu -> Ubuntu -> Debian -> Archlinux -> Gentoo -> Archlinux. Nun bin ich bei LinuxMint, und fühle mich angekommen. Aktive Community, recht aktuelle Software, Unterstützung von Flatpak, und der Cinnamon Desktop ist einfach nur Spitze. Also ganz klar meine Empfehlung.

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elementaryOS is schlank und sauber :-) Das gefällt mir auch noch gut. Evtl. für Dich genau richtig.

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Empfehle gerne LinuxMint oder Ubuntu für den Erstkontakt und Umsteiger. Was mich immer stört, sie sind zu windowsartig vorkonfiguriert. Das erleichtert einigen den Umstieg, aber dadurch entdeckt man manche unix typische Sachen in der GUI Bedienung, copyNpaste mit der Maus spät oder vielleicht gar nicht.

Alle Distri's haben unterschiedliche Präferenzen. Es macht Sinn zu schauen, was zu einem passt, zu dem eigenem Nutzungsverhalten. Am Anfang sollte der Einstieg halt einfach sein, das geht i.R. nur zuungunsten von Möglichkeiten für Fortgeschrittene. Ich brauche nicht unbedingt das Neuste sofort und lege Wert auf Stabilität und Fehlerarmut, deshalb bin ich schon lange bei debian. Nachteilig, nicht die neusten Grafiktreiber u.ä. Aber ich nutze hauptsächlich Business Hardware, oft gebraucht, das ist abgehangen genug und somit kein Problem. Auf einem Entwicklungsrechner macht ggf. eine andere Distri mehr Sinn, die an der Entwicklungsfront ist, dann halt mit Fehlern und häufigen updates. Auch ein stabiler Bürorechner und bei Bedarf eine extra Entwicklungsmaschine oder was zum ausprobieren könnten interessant sein. Selber angefangen mit 3 Disketten aus dem usenet, dann Slackware, lange SuSE bis Novell kam und...naja da bin ich weg, gefolgt von diversen Versuchen Ubuntu, Mint und andere, dann bei debian angekommen. Passt am besten zu mir (oder umgekehrt). Arch gefiel mir auch gut, aber nichts für Anfänger.

Ohne elementaryOS abzuwerten, ich kenne es einfach nicht persönlich, ist der Mittelweg aus "einfach loslegen" und aktuelle Software und Möglichkeiten schon ganz gut bei Mint und Ubuntu zu sehen. Leider entscheidet man sich für das Desktop-Envinronment vorher, statt alle mal zu probieren. Das ist zwar optisch schöner und aus einem Guss, aber eigentlich scheiden sich gerade hier die Geister und man müsste mehrere probieren. Bei debian hast du die größte Auswahl aber schon nicht mehr so einen einfachen Einstieg. Ich mische immer alle Programme unabhängig von der Desktop Zugehörtigkeit, je nachdem welche ich halt mag und was sie können.