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Termin Einladung mit Alias verschicken

Schmaid hat dies geteilt, 4 Jahren her
vorgeschlagen

Leider ist es nicht möglich einen Termin zu verschicken und dabei einen Alias zu verwenden. Beim Erstellen von einem Termin ist der Organisator(Hauptadresse) immer fest vorgegeben und nicht änderbar.


Ich würde mir wünschen hier meine angelgten Aliase frei auszuwählen. Die Einladung sollte dann unter der E-Mail Adresse von dem gewählten Alias verschickt werden.

Kommentare (46)

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Die Adresse ist von deiner gewählten Standard-Absender-Adresse in den Emaileinstellungen abhängig. Temporär könntest du die kurzfristig ändern, musst dich aber ab und wieder anmelden, damit die Einstellung greift (nur auf die schnelle getestet).

Ist also nur eine "Hilfskrücke". Besser wäre die Umsetzung deines Vorschlags :-)

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Hallo Kajaapfel,

ja das mit dem Ummelden wäre natürlich ein Workaround, allerdings ein relativ umständlicher.

Es wäre einfach praktisch wenn man wie bei den E-Mail einfach einen der angelegten Aliase auswählen könnte.

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Hi,


gibt es hier Neuigkeiten in der Sache? Die Anfrage ist mittlerweile ein Jahr alt. Oder ist die Funktion nicht vorgesehen?

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Hallo,

Gibt es hier noch neuerigkeiten? Ist mittlerweile drei Jahre alt. Ich habe gerade alles umgezogen, mit eigene domain, und finde jetzt heraus das ich keine Einladungen kann schicken über mein eigene domain.... Ist das wirklich sache? Dann kann ich das kaum professionel benutzen, weil ich verlasse mich sehr auch Einladungen...

ich hoffe, jemand von euch hat da eine Lösung

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Hallo zusammen,


auch ich würde es begrüßen, wenn bei Terminen als Organisator die ausgewählte E-Mail Absenderadresse (Alias) verwendet werden würde. DavX5 würde das auch unterstützen, wird aber vom mailbox.org-Office durch die Hauptadresse ersetzt.


Hintergrund:

Damit mein Login-Account bei mailbox.org nicht als meine Mailadresse in aller Welt veröffentlich/verraten wird, habe ich die Hauptadresse zur Anmeldung und einen Alias für den normalen Gebrauch bei E-Mails eingerichtet. Funktioniert in diesem Bereich großartig.

Sobald ich aber Termine anlege und dabei externe Teilnehmer einlade, wird denen als Organisator im Termin meine Hauptadresse angezeigt. Das entspricht nicht meinem und bestimmt auch dem mailbox.org Verständnis von Datensicherheit.


@mailbox.org: Gibt hier Pläne diesen Punkt zu realisieren?

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Falls die oben genannten Gründe und mittlerweile über drei Jahre angehäufte Anfragen nicht ausreichen, hier noch ein Usecase:

Ich benutze Mailbox.org privat und geschäftlich. Ich möchte meine Einladungen für Geschäftsangelegenheiten nicht von meinem privaten Alias versenden, ebenso würde ich ungerne private Angelegenheiten in meine Geschäftsemails und Kalendar hinzufügen.

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Du benutzt ein und denselben Account privat und geschäftlich, und möchtest, dass es möglich ist, beides getrennt in einem Account zu machen?

Interessanter Usecase, und eine etwas schräge Forderung. Gewerbliche Nutzung > gewerblicher Account, ist mein erster Gedanke. Und dann einfach den gewerblichen Kalender in den privaten mit einblenden.

Falls ich daneben liege, schreib doch bitte mal genau auf, was du da wie machst.

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Es ist sehr eigenartig von Mailbox.org, dass Userforen Schülern für Rechtschreibübungen zur Verfügung gestellt werden, jedoch erklärt es durchaus, wie Systemmängel vier Jahre lang unbeachtet bleiben können.


In der Hoffnung, dass jemand aus dem Heinlein Entwicklerteam dazu kommt diese Kommentare zu lesen:

Lieber 7586310, ich möchte versuchen Ihre Frage an einem Ihnen etwas näherliegenderem Beispiel zu erklären. Angenommen, Sie fangen nach der Schule eine Ausbildung an. Ihr Ausbilder ist ein kleines Unternehmen, ohne einen eigenen E-Mailserver. Des Weiteren angenommen, dass Sie sich ausschließlich von Ihrer guten Seite zeigen und Ihre Kollegen und unter Umständen auch Kunden Ihnen mal eine E-Mail schicken wollen.

Nun möchten Sie Ihre geschätzte und bei Ihren Schulfreunden beliebte E-Mailadresse "arianagrandefan@mailbox.org" nicht unbedingt Ihren Arbeitskollegen mitteilen. Deswegen legen Sie sich einen Alias, zum Beispiel "schlosserklaus@mailbox.org", an.

Wenn Sie dann in der Vorweihnachtszeit Ihre Kunden und Kollegen mal zum Weihnachtsmarkt einladen wollen, möchten Sie nicht, dass Ihre Einladung von einem "arianagrandefan" verschickt wird. Ebenso möchten Sie nicht, dass Ihre Schulfreunde, die Sie seit Jahren als "arianagrandefan" kannten, sich nun auf "schlosserklaus" umstellen müssen.

Daher wäre es viel bequemer, wenn Mailbox.org es erlauben würde den Organisator der ausgehenden Einladungen auszuwählen, wie es bei E-Mails schon immer möglich war.

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Dazu gibt es folgende Lösungen:

1. Für 1€ / Monat die Jobadresse als neuen Account anlegen, und diesen Kalender für ihren privaten User freigeben und einblenden.

2. Ihre Jobadresse als Standardadresse festlegen, dann sendet Mailbox die Termine mit der Jobadresse. Ich gehe dabei davon aus, dass sie private Termine regelhaft von Hand eintragen, so dass das so einfach geht.

3. Ihre rein privaten Mails können sie dann trotzdem von der privaten Adresse versenden. Wenn sie ein Mailprogramm verwenden, können sie das sogar so einrichten, dass das automatisch so gemacht wird.

4. Die sauberste Lösung aber ist es, wenn ihr Chef sich einen Account anlegt, über den die Jobmails aller Kollegen und die Termine koordiniert werden.

Sie erzeugen da nämlich ein DSGVO-relevantes Problem, wenn ohne Zustimmung des Chefs, der Kollegen und Kunden personenbezogene Daten über Server laufen, die ihr Chef datenschutzmäßig nicht kontrollieren kann. Sie können derzeit wahrscheinlich keinen einzigen notwendigen Nachweis führen, und ziehen sich nebenbei den Schuh der möglichen Strafen selber an.

So sehr ich ihre Frage verstehe, bin ich der Ansicht, dass das von ihnen gewünschte nichts ist, was Mailbox.org technisch anzubieten hat. Wenn überhaupt, dann in den gewerblichen Paketen, aber nicht in den privaten.

Das wird auch daran deutlich, dass da in den Nutzungsbedingungen von Mailbox was zu drinsteht. Anders gesagt: Ihr Usecase entspricht nicht ihrem Contract-case. Bislang hat sich da noch niemand offizielles zu geäußert, aber das macht es nicht korrekt.

Vielleicht klappen ja die unter Nr. 1 und 2 aufgezeigten Workarounds.

Nichts für ungut, bitte, viele Grüße

Ihr Contract-Case-User

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Ich möchte nochmal auf die private (!) Verwendung im Sinne des Datenschutzes hinweisen:

Trennung von Logindaten und E-Mail-Adresse (siehe mein Post in diesem Thread).


Dies ist durch Mailbox.org bzw. OX im Bereich Termine leider nicht gewährleistet, wenn als Organisator immer die Hauptadresse (=Logindaten) anstelle der Standard Alias-Adresse verwendet wird.

Im Bereich E-Mail funktioniert dies hingegen problemlos.

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Hi Zusammen,

so wie Guido sehe ich das auch - habe das auch schon in anderen Threads erwähnt.


Es gibt wie o.a. Workarounds bzgl. genereller Nutzung von privatem und geschäftlichem Account (halt div. Accounts usw.).

Aber was Guido sagt sollte man nicht vernachlässigen! Sehe das auch so, dass die Login-Adresse nicht die Adresse sein soll, welche via Einladungen oder evtl. Download-Links an die Öffentlichkeit kommen sollte.

Im Bereich Mail klappt es zwar mit Aliasen, aber bei meinen Endgeräten mag ich mich eigentlich auch ungern mit meinem Hauptpasswort anmelden... Das ist aber wieder ein anderes Thema.

Bin auch dafür, dass die Logindaten und ausgehende E-Mail-Adresse (bei Einladungen usw.) auf jeden Fall getrennt sein sollten. Evtl. geht es ja auch mit einem sep. Passwort eben dafür (Überlegungen dazu gab und gibt es ja glaube ich)?

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Das ist im Contract-case kein Problem. Da kann man seine Hauptadresse festlegen.


Im hier diskutierten Fall ist es alleine deswegen ein Problem, weil in einem rein privaten Account Jobsachen gemacht werden von einem Angestellten.


Und das Einloggen mit der Hauptadresse ist kein Datenschutzproblem, sondern wenn, dann eine Sicherheitsfrage. Die 2-FA-Lösung von Mailbox.org IST sicher.

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@7586310 Nicht ganz. Selbst wenn ich den Account rein privat nutze (was ich übrigens mache), mag ich nicht, dass Termineinladungen, Download-Links mit meiner Login-Adresse versandt werden - die hätte ich schon gerne separat.

Die 2-FA-Lösung mag sicher sein, bringt mir aber nicht mehr Sicherheit für meinen Anwendungszweck.

Ich will alle Endgeräte via IMAP, CalDAV,CardDAV, SMTP nutzen - was ja denke ich ein normaler Anwendungsfall ist. Wenn hier nur ein Gerät/eine Software kompromittiert/verloren gegangen oder sonst was ist, dann war es das mit meinem Account.

Mag zwar sein, dass das Webfrontend dann via 2FA geschützt ist, aber ich merke gar nicht, dass evtl. 3 meinen Account nutzen und mitlesen und evtl. Mails versenden. Sehe es weder im Web-Frontend, wer alles wo/wie eingeloggt ist (ist auch gut so), noch merke ich es sonst wie.

Und wenn es evtl. dann noch eine Passwort-Zurücksetzen-Mail gibt, weiß ich gar nicht, wie das mit 2FA und Sicherheit ausschaut (das wurde irgendwo in einem anderen Thread besprochen).

Aber das driftet jetzt auch ein wenig zu sehr ab.... Somit zurück zum eigentlichen Thema:

Mir geht es eher darum, dass man auswählen können sollte, mit welchem Alias-Account Kalendereinträge und/oder Download-Links versandt werden.

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@7586310 und alle die sich dem Thema angeschlossen haben: Vielen dank für die konstruktive Diskussion! Wir sind auf dem richtigen Weg.

Da die in meinen vorigen Beispielen erwähnte professionelle Nutzung GDPR und vertragstechnische Probleme in den Fokus stellt und zumindest zum Teil vom eigentlichen Problem ablenkt, hier noch Einmal dasselbe Beispiel etwas umgeschrieben:

Ich möchte meine Freunde aus dem Saunaklub auf einen Glühwein einladen, jedoch verschickt mein Mailbox.org Kalender die Einladung von einem ImmanuelMachno@mailbox.org anstelle des für diese Mailliste üblichen Alias NaughtyCowboy@mailbox.org.

Um das Problem zu umgehen, muss ich wohl NaughtyCowboy, zum Hauptalias machen. Dies irritiert jedoch meine Freunde von dem Anarchistenstammtisch.

Es kann doch nicht im Sinne des Erfinders sein, dass ich separate Accounts für jede einzelne Aktivität im Leben anlege!

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Also meine Freunde kennen meinen Namen und wissen, wo ich arbeite. Da brauche ich nicht 2 verschiedene Adressen, geschweige denn Accounts. Und ja, meine 007-Mails muss ich von einem anderen Account abschicken.


Die DSGVO-Dinge sind keine Ablenkung. Lies das lieber nochmal nach. Du hast ja den Fall, dass du jobmäßiges vom privaten Account senden willst.


Ich probiere mal was aus, melde mich nachher nochmals.

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Nein, diese Gründe reichen nicht, denn der Use Case ist - sorry wenn ich das so sage - völliger Unfug. Die Zeit, in der diese Forenbeiträge entstanden sind, ist doch gar nicht mit dem kleinen Geld aufgewogen, für das ich mir gleich für mehrere Jahre hier ein weiteres Mailbox.org Konto leisten kann.


Da, lieber 5148892, gibt es auch nicht den geringsten Grund, schulmeisterlich auf andere herabzublicken. Der Gedanke, unter einem Konto, aber dem gleichen Kalender mit unterschiedlichen Adressen zu arbeiten, zeugt einfach nur von einem komplett fehlenden Verständnis der Organisation von Mail und Kalendern und noch dazu völlig von der Welt entrückt. Wenn die kleine Klitsche, die keinerlei Infrastruktur hat, was verschickt oder Du an den Saunaclub und die Anarchobande, dann ist es doch völlig egal, ob das als richtige Einladung im technischen Sinne kommt, da verschickt man halt ne normale Mail oder registriert in Herr Gotts Namen ein Konto bei Google, Microsoft etc. Der 7586310 hat das schon ziemlich gut beschrieben, auch wenn die DSGVO-Geschichte jetzt vielleicht eine Umdrehung zu weit getrieben wurde, vom Grundsatz her stimmt es.


Es gibt auch KEIN Problem durch die Verwendung des Login-Namens, das gäbe es nur dann, wenn man dadurch einen Denial of Service machen könnte, weil mailbox.org nach X-fehlerhaften Logins aussperrt, das ist aber nicht der Fall. Man kann die Sicherheit von alten Protokollen kritisieren, aber die Verwendung der Mailadresse ändert daran gerade NULL.

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Wäre es denn eine Möglichkeit, eine eigene Domain mit folgendem Usecase zu nutzen:

- Nach der Anmeldung einer eigenen Domain im Webinterface erstellt man sich folgenden, externen Alias "noreply@meinedomain.de"

- Dieser noreply-Alias wird als Haupt-Mail-Adresse und folglich als Login-Adresse definiert

- Alle Einladungen, egal ob Drive oder Kalender, gehen von dieser noreply-Adresse raus

- Zugleich legt man sich verschiedene Aliase mit der eignene Domain an, welche man über den Webmailer oder Mailclient für die verschiedensten Szenarien nutzen kann (ob Job oder Privat ist eigentlich an dieser Stelle egal)

- Über die Mailfilterregeln kann man gezielt steuern, was mit eingehenden Mails an die noreply-Adresse passieren soll und das "noreply" ist ja der gebräuchliche Alias für verschiedenste Mail-Benachrichtigungen, von der Bestellbestätigung angefangen und beim Newsletter aufhörend

Vielleicht hilfts ja dem einen oder anderen...

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1. Es wäre gut, wenn man das auch bei der Freigabe von Office Dokumenten machen könnte.

2. Bei einer Bestandsdatenauskunft wird nur die Hauptabsenderadresse an den Staat weitergegeben, richtig? Es kann also Sinn ergeben, dafür eine extra Mailadresse zu verwenden, die man nicht benutzt, um keinerlei Rückschlüsse auf den Besitzer des Accounts zuzulassen.

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Ich muss den Bemerkungen von 5323995 und 5812682 zustimmen. Alle oben aufgeführten Empfehlungen bei Kalendareinladungen anstatt der Aliase immer den Hauptusernamen zu verwenden und under Umständen mehrere Konten bei Mailbox.org zu führen lassen sich auch auf E-Mails übertragen.

Dass dies die Nutzbarkeit von Mailbox.org in seinen Schwerpunktbereichen einschränkt, scheint einigen Beiträgern komplett zu entgehen.

Nochmals in Kürze: Es gibt hunderte gute E-Mail Plattformen. Die meisten sind entweder komplett kostenlos, oder kommen als kostenlose Zugaben zu anderen Diensten (z.B. Hosting, Internetprovider). Mailbox.org nutze ich um gleichzeitig Organisation, Sicherheit und Vertraulichkeit zu erreichen. Es geht immer um alle drei Eigenschaften und es geht um das Komplettangebot (E-Mail, Daten, Office).

Wer mehr Beispiele braucht, kann sich gerne selbst einige Konstruieren (dies sind alle Bereiche, die Organisation und Vertraulichkeit verbinden). Um einige zu nennen: Journalismus, Politik, Business und eben Privatleben.

Nochmals zum Privatleben. Saunaklub mag ein übertriebenes Beispiel sein, aber ein David Petraeus oder Jeff Bezos hätten als glückliche Nutzer von Mailbox.org jeweils ein Problem weniger im Leben gehabt. Sicherlich hätten sie sich auch darüber gefreut, wenn Mailbox.org sie nicht dazu zwingen würde, die Kalendareinladungen an ihre außerehelichen Affären, von ihrem Hauptusernamen zu versenden.

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Nein, E-Mail-Aliase und Kalender lassen sich nicht übertragen und nein, die Nutzbarkeit wird nicht wirklich eingeschränkt. In den Szenarien, in denen ich Mailaliase einsetze, kommen Kalendereinladungen nicht vor. Die Aliase sind genau das: Aliase, Sie sind nicht dazu da, verschiedene Konten zu simulieren und für schmales Geld zu ermöglichen, auch wenn das offenkundig einige hier glauben. Und erst recht nicht dafür, sich staatlichen Ermittlungsansätzen zu entziehen (und so blöd ist der Staat dann auch nicht).

Man kann sich wie beschrieben Krücken mit einer eigenen Domain bauen, auch wenn das nur zu zusätzlicher Verwirrung beitragen würde und gar nichts bringt, auch und gerade, weil es Identitäten ja nicht mehr trennt. Sorry, wenn ich das so sage, aber das hat halt alles nichts mit der richtigen Nutzung von Kommunikationsmitteln zu tun, adressiert Probleme, die es gar nicht gibt und schafft dafür neue. Nein, einfach nein.

Wenn man natürlich glaubt, dass Jeff Bezos Probleme wegen eines Mailabsenders hatte, dann liegt wohl ein ernsthaftes Verständnisproblem vor. Nicht böse gemeint, Ende des Rants.

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Also ich bin mir nicht ganz sicher wieso Markus Steinkamp sich hier mit allen Händen und Füßen gegen ein Feature wehrt das ihm in keiner Weise etwas weg nehmen würde? Es mag ja sein das es in deinem Anwendungsfall keinen Sinn macht da du aliase nicht so nutzt wie viele hier.

Ich muss also davon ausgehen das du entweder ein Entwickler bist der das hier nicht umsetzen will, oder einfach nur ein Troll.

Um noch ein Gegenbeispiel zu bringen das du aufführst, wenn die Aliase ja nur dazu da sind die Hauptadresse nicht kenntlich zu machen, wieso sollte es dann extra so etwas geben wie - 1. Alternative Absender 2. Wegwerf Adressen? Weil das würde ja ebenso wenig sinn machen wenn man die Aliase dafür verwenden sollte.

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Nunja, es gibt halt KEINEN vernünftigen Anwendungsfall, in dem das Sinn macht und es nimmt mir sehr wohl etwas, wenn das umgesetzt würde, denn unnötige Komplexität senkt die Sicherheit für alle, die Ressourcen für die Implementierung stehen für sinnvolle Entwicklungen nicht zur Verfügung und am Ende haben wir ein Security-Theater, wo wirklich mal ein Whistleblower glaubt, die Verwendung des Hauptkontos für sensible anonyme Kommunikation wäre eine gute Idee. Niemand gewinnt, alle verlieren, deshalb argumentiere ich dagegen, ohne bei Heinlein Entwickler zu sein.

Wegwerfadressen und Alternative Absender sind etwas ganz anderes und gerade auf flüchtige Kommunikation (1. Fall) oder die stellvertretende Nutzung eines anderen Kontos (2. Fall) ausgelegt, haben aber mit dem fixen Kalender in einem Konto nichts zu tun.

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"Nunja, es gibt halt KEINEN vernünftigen Anwendungsfall, in dem das Sinn macht"

Ich habe mal alle Anwendungsfälle durchgegangen es sind 15 hier in diesem Thread.

Und um auf Green It noch einzugehen, wäre ein 16. Grund das einzuführen weil ich brauche einfach wegen je 20 Mails im Monat auf die verschiedenen Aliase kein weiteres Konto um dort alles zu duplizieren (Daten + Mngmt).

"denn unnötige Komplexität senkt die Sicherheit für alle"

Steile Hypothese -> du verbindest da gerade Implementierungsfehler mit Benutzerfehlern irgendwie komisch wenn du zwei Kommentare weiter oben schreibst "...richtigen Nutzung von Kommunikationsmitteln..." also sollte doch das Feature für dich keine Hürde darstellen oder? Und mal ehrlich wenn ich 4 Konten pflegen muss um 3 Kalender sauber zu trennen weiß ich nicht ganz was mehr komplexität in die Sache rein bringt

"Niemand gewinnt, alle verlieren, deshalb argumentiere ich dagegen, ohne bei Heinlein Entwickler zu sein."

Hier gewinnen zumindest diejenigen die sich dieses Feature wünschen. Und ich bin dagegen weil andere dafür sind hatten wir schon mal :)

"deshalb argumentiere ich dagegen"

Mit Argumentation hat das ja wenig zu tun wenn du meinst nur dein Usecase wäre auf alle anwendbar.

" da ich Aliase einsetze, um Mailempfänge zu sortieren oder irgendwo unter nicht offizieller Adresse aufzutauchen. In all diesen Szenarien haben aber Kalenbdereinladungen nichts zu suchen."

Du nutzt also dieses Feature um etwas zu sortieren? Dann würde ich doch auch behaupten das du Termineinladungen dann auch sortieren willst oder sehe ich das falsch? Dann wäre der Usecase auch wieder zu gebrauchen. Und Ja für mich gehört ein Email Alias genauso zu einem guten Anbieter wie ein Kalender Alias eben aus genau den Gründen weil ich auch gerne meine einkommenden Mails sortiere genau nach dem prinzip test@mailbox.org und test2@mailbox.org würde ich gerne in 2 Kalendern trennen. Gerade nochmal getestet wenn ich eine einladung an meinen Alias verschicke und ich nehme ihn auch im Ordner aliase an dann erscheint er auf meinem normalen Kalender wie soll ich denn da noch Überblick haben was welcher Termin ist? Und nochmals Ja ich will meine Termine für 2.50 Euro im Monat auch automatisch anhand der Aliase in meinen Terminalias eingetragen haben. Der Usecase ist glaube ich jedem klar. Ansonsten bräuchte ich ja noch eine zusätzliche Applikation die mir Cal-Dav Einträge managed.

"flüchtige Kommunikation (1. Fall) oder die stellvertretende Nutzung eines anderen Kontos (2. Fall) ausgelegt"

Richtig also Ausgang von Nachrichten -> ergo wieder ein Pitfall für deine "Missverständliche Kommunikationsauffassung" ist ebenso Fatal und komplex wie einen simplen Kalender einem Alias zuzuweisen.

Und der Outcome des ganzen ist das ich 1. entweder Ausgehend was verschleiern will oder 2. ein weiteres Konto in mailbox.org integrieren letzteres führt doch genauso zu einem "komplexen" Sicherheitsrisiko.

Du argumentierst hier ja gegen Userfehler und komplexität die es ja auch schon längst in mailbox.org gibt und das finde ich einfach etwas lächerlich. Weil du wie jeder hier die Funktion Aliase als etwas siehst um Eingänge zu sortieren genauso verhält es sich halt auch mit Eingängen von Kalender Aliasen.

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Ich denke, Peer Heinlein hat unten alles gesagt und er ist da sogar positiver als ich. Für mich bleibt es dabei, dass der einzige Use Case ist, mehrere Konten zum Preis von einem zu haben, insoweit würde ich Peer Heinlein sogar widersprechen. Wenn man das mit viel Aufwand und negativen Effekten umsetzt, werden weniger Konten verkauft, nicht mehr. Alle anderen hier konstruierten Cases sind sachlich falsch, unnötig oder sogar gefährlich. Das mag in Teilen nur eine unbeachtliche Meinung sein, beruht aber sonst auf Fakten, so wird immer noch mit falschen Sicherheitsannahmen argumentiert. Und das mit Green IT ist albern, bis auf ein paar Stammdaten wird da gar nichts dupliziert, das ist ja der Trick bei getrennten Konten.

Übrigens Fun Fact zu den 2,50: Ich habe vier Konten bei vier verschiedenen Anbietern (Privat, Beruf, Ehrenamt, Nebentätigkeit), mitunter kosten die das zehnfache (bezahlt vom Verein oder Arbeitgeber), abweichende Absender bei Kalendereinladungen kann keines. Aber wenn man Dinge trennen will, nutzt man halt aus verschiedenen Gründen auch getrennte Konten, zum Beispiel wenn man die teilen will. Meine Frau hat Zugriff auf Privat und Ehrenamt, auf die anderen beiden nicht, die Kolleginnen und Kollegen sehen wiederum nur berufliches. Klar kann man auch das reinentwickeln bzw konfigurieren, aber da sind wir wieder bei Komplexität.

Dass Komplexität schädlich ist, ist eine Binsenweisheit der Informationssicherheit und natürlich ist es sinnvoller, getrennte Konten für die paar Nutzer zu verknüpfen, als generell alle Konten zu splitten. Und deshalb gewinnen auch die Feature Requester nicht, denn auch die tragen das zusätzliche Risiko für etwas, was es heute schon gibt und zwar viel konsequenter. Und das ganze für - Zitat - 20 Mails im Monat? Sicher nicht.

Mails sortiere ich mit Aliasen, z.B. bei welchem Anbieter ich welche Adresse benutze oder für Newsletter. In keinem Fall will ich da jemanden einladen. Und meine Kalender muss ich auch grundsätzlich nicht trennen (auch wenn sich das aus den getrennten Konten ergibt). Ich kann mich ja nicht teilen und an mehreren Terminen gleichzeitig teilnehmen. Und den Überblick behalte ich da ziemlich leicht. Pro-Tipp: Meine Termine haben ein Thema bzw. einen Betreff. Und ich bleib dabei, sorry. Wer ernsthaft darüber nachdenkt, unter einer Wegwerfadresse eine Kalendereinladung zu verschicken, der hat tatsächlich Kommunikationskonzepte nicht verstanden.

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Für mich hat die Idee weiterhin absolute Daseinsberechtigung.

So wie es jetzt angelegt ist, sind die E-Mail-Aliase für mich nur teilweise zu gebrauchen und nicht konsequent umgesetzt.

Umgekehrt könnte man sonst auch argumentieren, weshalb man die Aliase überhaupt benötigt und nicht einfach pro E-Mail-Adresse ein eigenes Konto bei mailbox.org öffnet.

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E-Mail-Aliase nur teilweise zu gebrauchen? Wie? Was? Warum? Da scheint ein grundlegendes Missverständnis vorzuliegen. Ein Konto, ein Kalender, E-Mail-Aliase sind etwas anderes. und nein, man kann nicht umgekehrt so argumentieren, da ich Aliase einsetze, um Mailempfänge zu sortieren oder irgendwo unter nicht offizieller Adresse aufzutauchen. In all diesen Szenarien haben aber Kalenbdereinladungen nichts zu suchen.

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Warum haben Kalendareinladungen in "diesen" Szenarien nichts zu suchen? Wenn ich als Investigativjournalist mir einen Mailalias anlege, würde ich gerne von diesem Alias auch eine Einladung mal verschicken wollen.

Nein, ich werde mir nicht für jedes Projekt ein neues Konto anlegen.

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Projekte sind etwas ganz anderes und investigative Journalisten oder Whistleblower nutzen nicht Ihr Hauptkonto maskiert, insoweit wäre es sogar sehr gefährlich, wenn Heinlein diese Illusion anbieten würde.

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Also ich kann da nur unterstreichen das es sonst ja auch völliger Quatsch wäre einen alias als Email einzuführen... Konsequent wäre kein alias als Email so wäre diese Idee ja auch nie gereift auch einen eigenen Kalender haben zu wollen

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Ich kann das nur unterschreiben. Für einen Dienst, der Privatsphäre unterstützen will, sollte das eigentlich durchdachter sein. Meine Hauptadresse soll eigentlich nirgends auftauchen, und nur zum LogIn dienen.

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Sorry, aber dass macht doch gar keinen Sinn. Deine Mailadresse verteilst Du mit jeder Mail, die täglich verschickt und empfangen wird. Irgendwie scheint vielen mit der DSGVO 2018 jegliches Maß und Verständnis abhanden gekommen zu sein, was Privatsphäre ist und was nicht.

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Was verstehst du daran denn bitte nicht? Wenn ich eine Email von einem Alias verschicke, hat derjenige mein Alias, und nicht meine Hauptemailadresse, mit dem er/sie/es sich einloggen könnte. Oder abspeichern könnte im Kontaktbuch und an irgendwelche Dienste hochladen, sobald irgend eine App danach fragt. Irgendwann irgendwo taucht diese Mailadresse dann auf. Benutzt man die Hauptadresse nicht als Sende und Empfangsemail, wird das nie passieren. Da aber der Kalender nur mit der Hauptmail genutzt werden kann, ist das komplett nutzlos.

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Oder mal weg von dem LogIn Gedanken. Verschiedene Aliase für verschiedene Zwecke. Zu dem einen zweck möchte ich Pseudonym unterwegs sein, zu dem anderen Seriös mit vollem Namen. Bewerbungen oder im Verein. Sollte ich hier einen Kalender benutzen wollen, muss ich jetzt drauf achten, wie meine Emailadresse lautet. Meine Bewerbungsemail mit vollem vor und Zunamen geht nicht mit den Zockerkollegen, die nicht unbedingt meinen ganzen Namen haben sollen.

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1.) Nein, man kann sich mit der Hauptemailadresse nicht einloggen, denn dafür braucht man dazu noch das Passwort. Jetzt erklär mir mal bitte, warum jemand, der das Passwort hat, die an gleicher Stelle eingegebene Hauptemailadresse NICHT hat.

2.) Das wäre wenn überhaupt ein vernachlässigbarer Aspekt der IT-Sicherheit, hat aber nichts mit Privatsphäre zu tun als dem nichtöffentlichen Bereich, in dem man unbehelligt von Außen seine Persönlichkeit frei entfaltet. Das verstehe ich daran nicht.

3.) Welchen Nutzen oder schaden hätte es, wenn jemand ausgerechnet Deine nicht genutzte Adresse irgendwo speichert oder hochlädt? Ernste Frage. An der genutzten, die hier tatsächlich einen Wert darstellt, kannst Du ja eh nichts machen. Und welche App fragt wonach?

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Ganz ehrlich, wenn Du anonym unterwegs sein willst oder mit den Zocker-Kollegen, dann kommen doch Kalender-Einladungen in diesem Szenario nicht vor. Dürfte jedenfalls die absolute Ausnahme sein und wenn darauf überhaupt jemand einen Nutzen zieht, dann wiegt das nicht die Problem auf, die man sich in der normalen Nutzung schafft. Nochmal: Wer Konten trennen will, der soll getrennte Konten benutzen, so einfach ist das.

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Weist du was einfach ist? Wenn jemand einfach mal anderer Meinung ist und du das akzeptieren musst. Leute benutzen Accounts halt einfach mal anders und vor allem wenn man Teil einer Halböffentlichen Community ist. Und ja. Ich könnte tausende Emailaacounts anlegen, 5 Facebookk accounts, 10 Twitter clients ... habe ich aber kein Bock drauf. Fakt ist: Es wäre sehr nützlich wenn das möglich wäre. Ob du damit klar kommst oder nicht, dass sich Leute genau dieses Feature wünschen. Und sei es um sich nur einmal bei Mailbox.org anmelden zu müssen um seine ganzen Kalender auf einen blick zu sehen. Und ob du es nicht raffst oder anderer Meinung bist, wie und wann man Kalender teilt oder zu Terminen einlädt ist mir auch recht egal. Ich habe den Anwendungsfall nunmal und finde es Mist, dass es nicht geht.

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So Lustig wie Markus Steinkamp hier Argumentiert als würde es um sein Leben gehen. Es gibt im Netz tausend Sachen deren Anwendungsfall ich nicht verstehe oder teile (facebook, Instergram, etc.) Die Leute nutzen es aber und ich bin damit einverstanden weil es halt nicht mein Bier ist ob sich jemand im Bikini im Internet zeigen will oder nicht.

Wenn ich nach deinem Profilbild urteilen darf dann solltest du doch auch liberaler sein zumindest ist das eine Aussage die in Southpark aufkommt. D.h. auch wenn es in deiner/m Blase oder Horizont keinen Sinn macht wäre es doch mal einen Gedanken wert sich in andere Fälle rein zu versetzen oder nicht? Nur zu sagen es macht aus dem einen Anwendungsfall keinen Sinn ist irgendwie kein richtiges Argument

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Wenn Markus Steinkamp ein Troll list, dann bin ich ihm dafür dankbar, dass er diese Diskussion am Leben erhält und das Thema mehr Chancen hat die Aufmerksamkeit der Heinlein GmbH Entwickler auf sich zu ziehen.

Wenn Markus Steinkamp ein fauler Entwickler ist, der seine Zeit lieber damit verbringt sich an Forendiskussionen zu beteiligen, anstatt Mailbox.org Funktionalität zu verbessern, dann ist es natürlich sehr bedauerlich für die Heinlein GmbH. Vor allem weil der Großteil seiner Argumentation, darauf hinausläuft, dass wir die Mailbox.org Produkte (Mail und Officeprodukte mit Datenschutz- und Privatsphärefokus) nicht brauchen und uns eigentlich mit der Funktionalität eines kostenlosen Mailprograms zufriedengeben könnten.

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Das ist ein Userforum, wo hin und wieder auch Support und Geschäftsführung was posten... Ich finde es super, dass ein Mail-Anbieter so ein Forum anbietet - welcher andere Anbieter hat so etwas sonst noch?

Es kann doch sein, dass Markus S. seine private Meinung dazu hat (egal ob er Mitarbeiter bei Heinlein ist oder nicht. Ich weiß es auch nicht und spielt für mich auch keine Rolle).

Ich bin persönlich auch ein Vertreter, dass man das bei Kalendereinladungen und Dateilinks trennen kann und vor allem dass es app-spezifische Passwörter gibt.

Aber Peer Heinlein hat an anderer Stelle klar gemacht, dass es aus sicherheitstechn. Gründen (und noch anderen Gründen) aktuell so nicht umsetzbar ist. Und dann muss man das auch erst einmal so akzeptieren - auch wenn man es gerne anders hätte.

Es gibt andere Mailanbieter auf dem Markt, welche App-Passwörter haben, welche Identitäten beim Kalender etc. wechseln lassen usw. (vgl. Fastmail z.B.)- dafür haben sie halt nicht so ein "hohes" Sicherheitsverständnis wie es mailbox.org hat.

Gerade wenn man eigene Domains betreibt, kann man ja auch sehr leicht wechseln, wenn es einem nicht gefällt. Egal wohin und von wo kommend.

Man darf sich so ein Feature natürlich wünschen - das mache ich ja auch, aber darauf pochen geht halt auch nicht. Es gibt immer noch technische Gründe (oder auch andere) warum man gewisse Dinge so beibehält wie sie jetzt sind.


Ich selbst bin übrigens kein Mitarbeiter von Heinlein - das ist rein meine Meinung in dem Bereich.

Finde auch, dass wir jetzt zurück zum eigentlichen Thema kommen sollten. Und wenn es nichts Neues gibt, dann evtl. auch einfach mal gar nichts schreiben ;-)

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Den, ein Link oder zumindest eine ungefähre Beschreibung, wo Peer Heinleins Kommentar zum Thema zu finden ist würde dieser Diskussion immens helfen.

Ich würde gerne verstehen ob es wirklich um technische Umsetzbarkeit geht, oder ob es wirklich nur eine Frage der Prioritäten ist. Im letzteren Fall ist "darauf pochen" keine so schlechte Strategie, im ersten Fall ist es hingegen reine Zeitverschwendung.

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Sorry lieber 5709271, ich habe mehrere Verständnisfragen gestellt zu angeblichen Sicherheitsimplikationen, was bisher Deine Argumentation war und darauf keine Antwort bekommen. Nur am Rande kannst Du übrigens ohne fünf eigene Twitter- und zehn eigene Facebook-Accounts da auch nicht jeweils unter verschiedenen Identitäten auftreten. Deinen Anwendungsfall kannst Du mit bei mailbox.org perfekt abbilden, da Du Accounts verknüpfen und tief integrieren kannst.

Und nein, ich argumentiere nicht, als ob es um mein Leben geht, aber hier im Thread werden die absurdesten Behauptungen offensiv vertreten, es entsteht der Eindruck, mailbox.org würde Security-/Privacy-/Secrecy-Features liegen lassen, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Teile des Angebots werden als so nicht nutzbar abgewatscht, was halt totaler Unfug ist. Wenn man aber mit Argumenten und Sachfragen darauf antworten, will das keiner verstehen und man spekuliert lieber, ich hätte eine Hidden Agenda. Da werden dann keine Fragen beantwortet, sondern man spekuliert lieber, ob ausgerechnet jemand, der hier nicht "unter Nummer schreibt" unter falscher Flagge unterwegs ist und man spekuliert lieber über das Profilbild, als sich mit Inhalten auseinanderzusetzen.

Nur für die Akten: Abgesehen davon, dass ich seit Jahren zufriedener Kunde von Heinlein bin, habe ich nichts mit dem Laden zu tun, nie jemanden von denen getroffen und auch nie für die gearbeitet. Entwickler war ich in einem früheren Leben woanders, meine letzte Zeile produktiven Code habe ich vor ca. 10 Jahren committet.

Ich lehne dieses Feature ab, nicht nur, weil es keinen vernünftigen Anwendungsfall gibt, sondern weil die Umsetzung unnötige Komplexität einführt und so die Sicherheit für alle senkt, weil die Ressourcen für die Implementierung für sinnvolle Entwicklungen dann nicht zur Verfügung stehen und am Ende ein Security-Theater steht, wo wirklich mal ein Whistleblower glaubt, die Verwendung des Hauptkontos für sensible anonyme Kommunikation wäre eine gute Idee. Niemand gewinnt, alle verlieren, deshalb argumentiere ich dagegen, ohne bei Heinlein Entwickler zu sein.

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Also:

  • Bei uns arbeitet kein Markus S. Ich wüßte nicht, daß das ein Mitarbeiter von uns sein sollte und ich kann in der gesamten Diskussion auch keinen Punkt rauslesen, weshalb man annehmen sollte, es wäre ein MA von uns.
  • Ich möchte die Assoziation "fauler Entwickler" im Namen meines gesamten Teams scharf zurückweisen und emfpinde das als unverschämt und anmaßend.
  • Ich finde es ebenso befremdlich, daß Markus S. im Rahmen einer intensiven, aber ansonsten völlig korrekten Diskussion wahlweise als "Troll" oder als "fauler Entwickler" bezeichnet wird. Derartige Angriffe werde ich im Wiederholungsfall nicht tolerieren, auch wenn sie -- wie hier zu sehen -- ganz offensichtlich Unsinn sind. Wer meint andere Leute beleidigen zu müssen weil er selber nicht richtig argumentieren möchte oder mit anderen Ansichten nicht klarkommt, der möchte das bitte nicht hier in unserem Forum machen. Danke.


Zur Sache:

Die hier angefragte Änderung geht aktuell nur über umfangreiche Anpassungen im OX-Quellcode. Dazu halte ich gerne noch einmal sachlich fest:

  • Wir haben für diesen Bereich und diese Programmiersprache keine eigenen Entwickler.
  • Selbst bei externen Freelancern wäre für diesen Bereich zunächst eine Entwicklungsumgebung zu schaffen. Kostet mehrere Monate, haben wir bereits durchgerechnet.
  • Jede Änderung/Anpassung hier wird uns das Risiko bei Komplikationen in Zukunft bringen.

Nochmal ganz klar: Es ist ausgeschlossen und ich verschwende keine einzige Sekunde Zeit darüber nachzudenken, hier etwas rein zu entwickeln. Wird es nicht geben.

Hinzu kommt, daß jegliche hier aufgewandte Entwickler-Ressource an anderer Stelle eingesetzt uns wesentlich besser voranbringen, die Sicherheit- oder den Featureumfang erhöhen und damit relevant und interessant für den Großteil unserer Nutzer wären.

Wir könnten das als Feature-Request bei OX abkippen, aber auch da wird OX das ganze aufgrund mangelnder echter Relevanz nicht in Betracht ziehen. Auch dort gibt es Hunderte wesentlich relevanterer und wichtigerer Wünsche, die in der Pipeline stehen. Hinzu kommt, daß ein Großteil der Provider noch nicht mal richtig Aliase, geschweige denn eine Trennugn von Login- und Aliasen anbietet (so wie wir) und sich darum dieses "Problem" von vornherein kaum/weniger stellt.

Am Ende wird übrigens auch zu bedenken sein, daß jeder Special-Interest-Feature-Wunsch natürlich die Komplexität der GUI deutlich erhöht. Auswählen wer der Absender ist? Das ist ein zusätzliches Feld. Nur ein Feld -- aber bei 20 kleinen Dingen hier und da sind es 20 Felder. Schon jetzt haben wir die Rückmeldung von Kunden, daß ihnen die Oberfläche und der Funktionsumfang zu komplex ist und sie deswegen von der Testphase nicht in den regulären Account wechseln. Wenn im Forum mal eben "naja, da würden viele User Geld bezahlen" fabuliert wird, wird man bei genauer Betrachtung durchaus kritisch diskutieren müssen, ob das nicht vielleicht sogar Geld kostet. :-) Einfachheit und Bedienbarkeit sind auch eine Kunst und so ist es Aufgabe von uns und den Produktmanagern bei uns und bei OX festzulegen, welcher Punkt *wirklich* im Interesse von Produkt und Kunden ist -- auch wenn man jedes einzelne Detail toll finden kann.

Wenn man beim Auto alles ein- und dazubauen könnte, was irgendwie irgendwann in diesem oder jedem Fall vielleicht mal (tatsächlich) wünschenswert wäre, wäre das Armantuerenbrett nicht mehr benutzbar, im Notfall nicht mehr überschaubar und wenn's drauf ankommt findet man selbst den Pannenblinker nicht. Das ist einfach ein Problem.

Ich verstehe total das hier diskutierte Anliegen. Ich persönlich könnte es mir auch vorstellen. Aber wenn ich neutral und ehrlich bin würde ich es als Produktmanager nicht umsetzen, weil kontraproduktiv. Und sowohl die Profgrammieraufwände, als auch die dadurch entstehenden negativen Effekte (Abschreckung durch Komplexität) werden auch in EUR ausgedrückt deutlich höher sein, als alle zusätzlichen Usergebühren durch extra dafür angelegte Zweitaccounts zusammen. Das ist schon alleine auf "weltsicht" betrachtet ein Negativgeschäft, eine Investition, die sich über alles in der Welt nie rechnen wird.

Tut mir leid, aber es ist einfach nicht sinnvoll, das zu machen.

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Danke für das ausführliche Feedback. Ich weiß die direkte Kommunikation sehr zu schätzen.

Grundsätzlich bleibt es in meinen Augen als Produktmanager mit zu eruieren, ob die Nachfrage das Angebot oder das Angebot die Nachfrage regulieren soll. Und ja, vielleicht interessiert 99% der Kunden dieses Feature nicht und muss damit abgelehnt werden.

Ggf. bietet sich aber auch eine USP, die zu entsprechenden Neukunden etc. führt.

Ich jedenfalls nutze E-Mail-Aliase (rein privat) für die Kommunikation in verschiedene Bekanntenkreise und für unterschiedliche Anwendungszwecke und würde das gerne nicht nur für manuelle E-Mails getrennt halten.

Sprich: Rein aus Kundensicht kann ich nicht verstehen, warum mein Alias nur für eine manuelle Mail und nicht auch für eine automatische Termineinladung genutzt werden kann.

Der detailliert beschriebene Aufwand ist allerdings ein sehr gutes Argument.

Wie dem auch sei. Wäre es moglich, wäre damit mein ganz persönlicher Use-Case zu den vorhandenen Aliasen abgebildet und die UX eine runde(re) Sache.

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Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag, Peer!

So ironisch es klingen mag, bringt der Beitrag eine positive Nachricht für alle, die sich diese Funktionalität wünschen.

Da die Heinlein GmbH sich in den OX Entwicklungsprozess anscheinend nicht einmischt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis OX diese Funktionalität fertigstellt, und Mailbox das Upgrade durchführt.

Anscheinend wird schon fleißig daran gearbeitet: https://gitlab.open-xchange.com/frontend/core/commits/develop/ui/apps/io.ox/calendar/actions/change-organizer.js


Die Argumentation, dass diese Funktion das Userinterface verkompliziert ist nicht überzeugend aus zwei Gründen:

1) Es geht nur darum neben den Namen des Organizers ein caret-down Symbol anzuzeigen (https://fontawesome.com/icons/caret-down)

2) Dasselbe Symbol ist neben dem Absendernamen in den E-Mails bereits vorhanden

Wie dem auch sei, die Entwicklung wird wohl von einem (möglicherweise kleinen) Teil der Benutzer gewünscht und sie wird wohl in naher Zukunft umgesetzt werden.

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"Da die Heinlein GmbH sich in den OX Entwicklungsprozess anscheinend nicht einmischt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis OX diese Funktionalität fertigstellt, und Mailbox das Upgrade durchführt."

Das ist natürlich totaler Unsinn. Wir mischen uns massiv in den OX-Entwicklungsprozess ein und haben die letzten Jahre ganz erheblich Einfluss auf die Features im OX genommen. Es ist auch kein Wunder, daß die OX-Produktmanager hier i.d.R. mitlesen und wir stehen i.d.R. täglich mit OX Kontakt. Obwohl mailbox.org verglichen mit Carriern mit mehreren Zehnmillionen Usern recht klein ist, stammen ein Drittel (!) aller qualifizierten Bug- und Feature-Tickets von uns.

Es ist auch insofern totaler Unsinn, als daß ich nie gesagt habe, daß ich gegen dieses Feature arbeiten würde. Mir defacto zu unterstellen, ich würde es stoppen wollen, ist echt Quatsch.

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Bei allem Respekt, Herr Heinlein, Ihnen wird die Ironie der Situation nicht entgangen sein, dass gerade Ihr Beitrag mir der ausführlichen Erklärung, warum ein Feature nicht implementiert wird, meine Aufmerksamkeit genau auf die Implementierung dieses Features lenkte.

Sie haben in Ihrem ersten Beitrag deutlich gemacht, dass sie weder mit eigenen Entwicklern, noch mit Anfragen an das OX Team sich an der Entwicklung dieser Funktion beteiligen wollen. Mein Kommentar bezog sich ausschließlich darauf, dass sie sich in die Implementierung der hier diskutierten Funktionalität nicht einmischen und dass dies für die Fertigstellung der Funktionalität absolut hinreichend ist. Es ging mir nicht darum Ihnen etwas zu unterstellen, und es tut mir Leid, dass es so verstanden wurde.

Grundsätzlich, halte ich die Beteiligung der Heinlein GmbH an der Entwicklung der Platform für sehr wichtig. Dabei ist Ihre persönliche Teilnahme an der Zusammenstellung und der Besprechung der Funktionalität umso wichtiger.

Offensichtlich erreicht eine der nach Mehrheitsmeinung zusammengestellte Plattform typischerweise die Sicherheit und Zuverlässigkeit einer WhatsApp. Zuverlässige Lösungen stehen und fallen mit der Eigeninitiative der datenschutzbewussten Unternehmer. In diesem Sinne nocheinmal vielen Dank für Ihre Beiträge und für Ihre Arbeit im allgemeinen.

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