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Unerklärliche Belastung meines Speicherplatzes

4568164 hat dies geteilt, 3 Jahren her
beantwortet

Ich habe eine Frage an alle User und Userinnen:


Mein Speicherplatz im Tarif MailXL beträgt 100 MB.

Hiervon werden mir seit dem Tarifwechsel am 31.12.2015 10,79 MB von 100 MB belastet.


Ich habe keinerlei Daten in mailbox-Drive, der Papierkorb ist (bei mir) absolut leer!


Ein parallel laufender (Test-)Account wurde mit identischen Adressbuch- und Kalenderdaten bestückt und weist nur 9,72 KB Speicherverbrauch auf.


Bislang bekam ich in diesem Forum nur folgende Antwort:


Diese Office-Quota bezieht sich nur auf Dateien im Drive. Dort muß noch irgendwas rumliegen, vielleicht als Müll o.ä.


In einem anderen Thema las ich gerade, daß Backup-Daten bei mailbox.org für eine interne Wiederherstellung ganze 7 Tage aufbewahrt werden. Das würde doch für mich bedeuten, daß spätestens seit 08.01.2016 mein Speicherplatz 100 MB von 100 MB anzeigen müßte.


Hat hier jemand Erfahrungen gemacht und kann mir bei der Lösung helfen?

Im voraus herzlichen Dank für Eure Hinweise!

Kommentare (12)

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Ergänzung:

Anlagen im Adressbuch (z. B. jpg-Datei) werden - zumindest bei mir - von den 100 MB Speicherplatz abgezogen. (Habe deshalb alle Anlagen gelöscht!)

Die Anzeige 10,79 MB von 100 MB verändert sich jedoch nicht nach unten.

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vielleicht evtl. Papierkorb leeren, da dies auch den Speicherplatz beansprucht?

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@Peter B.

In meiner Frage habe ich wieder mal zu viel geschrieben, so daß die Zeile:

"Ich habe keinerlei Daten in mailbox-Drive, der Papierkorb ist (bei mir) absolut leer!" leider überlesen wurde.

Du hast aber recht, manch einer vergisst, den Papierkorb zu leeren.

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Ergänzung:

Anlagen im Kalender werden - zumindest bei mir - von den 100 MB Speicherplatz abgezogen. (Habe deshalb auch hier alle Anlagen gelöscht!)

Laut mailbox-Support bezieht sich die Office-Quota (100 MB) nur auf Dateien im Drive.

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@Peer Heinlein [mailbox.org] [2016-01-08 20:57:59]

... "Ich werde das nach dem Wochenende prüfen lassen."

Vielen Dank!

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@mailbox.org Support

Bitte Beitrag als erledigt! markieren - Danke!

Ich habe alle Daten im Adressbuch und im Kalender gelöscht - Ergebnis: Statt 10,79 MB wird nur noch 1,11 MB Speicher belegt. Beweis: Einsichtnahme in meinen (Rest-)Account!

@Peer Heinlein [mailbox.org]

Mit öffentlichen Aussagen gegenüber Kunden, wie: "Diese Office-Quota bezieht sich nur auf Dateien im Drive. Dort muß noch irgendwas rumliegen, vielleicht als Müll o.ä."

haben Sie nicht gerade "Ihre kompetente Seite" gezeigt.

Ihr Versprechen, dies zu prüfen können Sie sich nun dank meiner Mühen sparen.

Letztendlich ging es um Drive-Probleme, die mich zwangen, meinen Office-Account aufzugeben.

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Ich finde Ihren Sarkasmus und Tonfall meinem Team und mir gegenüber nicht angemessen. Mehr Respekt und Wertschätzung wäre angenehm und motivierend.


Ich prüfe die Sache derzeit noch und wir klären mit OX, wie wir hier verschiedene Dinge ändern und anders handhaben können. Um das am Ende alles zu klären sind 3-4 Personen involviert und ein paar Dinge brauchen auch Zeit. Das ist alles andere als trivial und ich bitte auch um Verständnis, daß nicht alle Beteiligte sofort für jede Anfrage immer alles stehen und liegen lassen können, so daß es auch Zeit kostet, 3-4 Leute zu koordinieren.


In den letzten vier Wochen ist wahnsinnig viel unter der Haube von mailbox.org passiert. Auch wenn das äußerlich kaum sichtbar ist, hat unser Team hier wirklich irrsinnig viel bewegt und Durchbrüche geschafft. Es bleibt nicht aus, daß wir Dinge da ggf. in verschiedenen Reihenfolgen abarbeiten.


Daß ich Ihre Anfrage mit Open Xchange noch nicht zu Ende klären konnte tut mir leid. Ich werde des -- trotz des Tonfalls hier -- natürlich noch weiter klären.

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@Peer Heinlein [mailbox.org]

Sehr geehrter Herr Heinlein!

Leider waren Sie es, der mich hier öffentlich als Kunde und Werber (Einrichter) für viele dutzend weitere mailbox-Kunden - in einer Art dargestellt haben, die letztendlich auf Sie wieder zurückfällt. Lesen Sie mal Ihre abfälligen Unterstellungen im Wortlaut nach.

Was ich überhaupt nicht verstehen kann, wieso 3 - 4 Ihrer von mir geschätzten Mitarbeiter sehr viel Zeit benötigen um eine Frage zu klären, die maximal 1 Minute dauert? (Kopieren einer Datei von 5 MB in Anlage Kalender oder Adressbuch und Sie sehen das Ergebnis der Speicherplatzbelegung!)

Mit abfälligen Behauptungen, die nachweislich falsch sind, verschaffen Sie sich nicht den gewünschten Respekt.

Ich bitte Sie abschließend, alle Aktivitäten zu meinen Account unverzüglich einzustellen und die ganze Kraft den Kunden zu widmen, die auf ihren Account angewiesen sind. Ich stelle es Ihnen zudem frei, meinen Account fristgerecht zu kündigen.

Ich habe in meinem Leben gelernt, daß es keine fehlerfreie Software gibt. Ich habe aber auch gelernt, daß man den Kunden mit seinen "Problemen" ernst nehmen sollte. Es ist nicht schlimm, mal etwas nicht zu wissen, man sollte nur nicht Behauptungen aufstellen, die sich sehr schnell als falsch herausstellen.

Abschließend bitte ich Sie höflichst, meinen Zugang zu diesem Forum umgehend zu deaktivieren - damit der von Ihnen beanstandete Tonfall hier und jetzt für immer beendet wird.

Vielen Dank!

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@4568164

Ich kann Dein Problem nicht so ganz verstehen? Du hast Angst, das Deine Anlagen im Kalender oder Kontakte die 100 MB Gratis aus den Drive "auffressen" und Du nichts mehr in den Kontakte bzw Kalender speichern kannst? Ist das Deine Befürchtung?

Komm mal etws runter ; ) Das ist doch kein riesen Thema. Es ist adressiert und es kümmert sich jemand darum.

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Damit für Außenstehende besser erklärlich ist, was wir hier eigentlich die ganze Zeit tun und warum simple Fragen plötzlich doch fünf Wochen dauern können, will ich das hier an diesem Fall einmal exemplarisch darstellen und eine Runde aus dem Nähkästchen plaudern.

Ich habe vor 30 Minuten dazu die letzte klärende Information dazu erhalten, also ganz, ganz frisch der neueste Stand:

Dateianhänge in Kalender/Kontakten sollten nicht die Drive-Quota beeinflussen. Das ist unser Stand und nach diesem besten Wissen und Gewissen haben wir diesbezügl. Support-Anfragen beantwortet. Es ist richtig -- und wurde hier ja geschrieben/bewiesen -- daß es DOCH Einflüsse hat und wir haben das entsprechend als "Bug" behandelt.

Insofern bezog sich unsere Aussage darauf wie es sein sollte und unserer Meinung nach auch war -- aber Bug ist eben Bug und dann stimmen Theorie und Realität nicht überein. Da die Kontakt-Anhänge i.d.R. kleine Dateien sind und unsere Kollegen auch großen Drive in mailbox.org benutzen :-) ist uns (und vielen Usern) dieser Bug schlichtweg auch nie aufgefallen. Bei keinem anderen Provider ist im Grundtarif bereits ein Mini-Speichervolumen im Drive enthalten, das ist eine absolute Besonderheit bei mailbox.org die wir damals sehr hart erkämpft und lizenzrechtlich verhandelt haben. Andere Provider bieten den Drive erst in teuren Tarifen (und dann gleich mit viel Speicher an), so daß das hiesige Problem quasi weltweit sonst niemanden mehr interessiert und auffällt.

Hinzu kommt, daß wir schon mehrere Beschwerden zu diesem Thema hatten und die Ursache dort jeweils tatsächlich jeweils um "verlorene Dateien" im Müllordner etc. ging. Unsere Antwort sollte keinesfalls abfällig sein, sondern war eine ernst gemeinte Antwort mit konkreter Hilfestellung aus konkreter Erfahrung heraus.

Aber es geht ja nicht um die Bestätigung des Bugs, sondern wir wollen das ja auch mit einer Lösung versehen. Wir nehmen nicht nur die Probleme der User ernst und investieren viel Aufwand in die Ursachen, sondern erfüllen selbstverständlich auch das, was wir zusagen und als Produktbeschreibung herausstellen.

Mit einem daraufhin angestoßenen Software-Update, das wir vor ca. 2 Wochen aktiviert haben, ist es nun möglich Kalender/Kontakte in einem separaten Dateispeicher abzulegen, so daß diese nicht mehr die Drive-Quota beeinflussen. Das geht aber auch erst jetzt seit wenigen Tagen. Insofern betrachten wir diesen Bug jetzt als "behoben", müssen das aber noch technisch so ausrollen, daß es funktioniert.

Den vorhandenen Dateispeicher aufzudröseln und Anhänge vom Drive zu trennen ist eine mühsame und auch sehr langwierige Angelegenheit. Wir reden hier von vielen TByte sehr kleinen Dateien. Und wir reden hier auch nicht von einem Desktop-PC mit Mediamarkt-Festplatte, sondern von einem hochverfügbaren Dateispeicher an zwei verschiedenen räumlich getrennten Rechenzentrumsstandorten.

Dazu kommt, daß wir einen weiteren Dateispeicher benötigen und wir intern erst evaluieren wollten, woher wir den nehmen. Kapazitäten aus vorhandenen Speichern abzwacken oder neuen in Betrieb nehmen? Wir haben dazu schon ein neues SAN an einem neuen Standort in Betrieb, doch gibt es hier derzeit noch schwerere technische Probleme in der Hardware, so daß letzte Woche schon ein Vertreter des Herstellers zum Krisenmeeting bei uns in Berlin war.

Neueste Nachricht von heute morgen: Wir werden dieses SAN jetzt durch ein komplett anderes Modell dieses Herstellers austauschen, Lieferfrist aber 4-5 Wochen. Da sich die Probleme des neuen SANs jetzt seit über 6 Monaten hinziehen gehen uns langsam auch die Reserven der bisherigen Dateispeicher aus. Wir haben verschiedene SANs mit vielen Hundert Festplatten -- aber auch die sind langsam voll.

So ein SAN kostet je nachdem 25.000 bis 75.000 EUR in den einfachen Ausbaustufen. Wir reden also nicht über Kleinstbeträge -- und man redet von einer technologischen Entscheidung für die nächsten 6 Jahre. Und so ein SAN ist auch nichts, was man in fünf Minuten irgendwo einbaut -- erst recht nicht, wenn ein solches SAN im laufenden Betrieb in die FC-Infrastruktur (Glasfaser) integriert werden muß. Wir können für sowas keine Systeme abschalten, sondern müssen unter Last Server und Speicher verkabeln und dabei an Geräten arbeiten, die in der selben Sekunde produktiv arbeiten. Wenn hier ein falsches Kabel gesteckt oder gezogen werden führt das zum Disaster. Da denkt man mehrfach vorher nach und arbeitet nach einem 4 oder 6-Augen-Prinzip.

Solange aber bis heute morgen noch unklar war, wie es mit diesem SAN weitergeht wollten wir keinen neuen Filestore ausrollen. Einerseits weil wir nicht absehen konnten ab wann wir wo welches Speichervolumen an welchem Standort haben, zum anderen weil wir nicht riskieren wollten, daß es im Zuge des Austausches des Dateispeichers ggf. zu einer notwendigen geplanten Downtime von 30 Minuten kommen muß.

Seit heute morgen ist klar, wie es weitergeht; es ist klar, daß wir den neuen Speicher in Betrieb nehmen und später ohne Downtime migrieren können. Es ist noch nicht ausgearbeitet, wie das Aufdröseln der Daten funktioniert, dies wird noch einige Tage Planung und Nachdenken erfordert. Und auch bis zur vollendeten Migration wird es noch etliche Tage dauern -- je nachdem wieviele "wichtigere" Probleme entstehen können hier auch 2, 3 oder 4 Wochen vergehen bis Zeit ist, sich diesem Problem konzentriert (!) und nach 4-Augen-Prinzip, zu widmen. Denn ein Prio-1-Problem haben wir hier gewiß nicht. Wie lange das dauern wird können wir also nicht sagen -- in der IT können sich durch Ereignisse und kleine oder große Katastrophen alle Planungen binnen Minuten komplett erledigt haben. Darum gilt stets der Grundsatz: ASAP nach Prioritäten. ASAP = As Soon As Possible -- so schnell wie möglich.

Wir nehmen die Probleme der User ernst, aber scheinbar einfache Sachen sind unter Umständen hochgradig komplex und manche Dinge benötigen selbst wenn man mit Hochdruck arbeitet mehrere Tage.

Bislang sind aufgrund dieses Forumsbeitrages über 25 Personenstunden alleine von uns in diese Problem geflossen, insgesamt waren bei uns 5 Personen, bei Open-Xchange mindestens 2 Personen und seitens des Hardware-SANs 3 Personen beschäftigt, Anreise nach Berlin eingeschlossen.

Das alles ist bis hierhin eine lange Geschichte -- aber ich kann versichern, daß das bereits eine stark verkürzte Darstellung ist.

Insofern danke ich für Verständnis und Geduld -- und ich danke auch für das Vertrauen, daß wir uns der Dinge natürlich gewissenhaft und engagiert annehmen, auch wenn dies äußerlich vielleicht nicht immer sichtbar ist.

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Peer, Danke für diesen außergewöhnlich offenen und detaillierten Blick hinter die Kulissen des alltäglichen, oftmals kleinteiligen und mühevollen Providergeschäfts (auch wenn irgendeine Konkurrenz wahrscheinlich bereits fleißig am nachrechnen ist...).

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Eine ausführliche und eine Beschreibung der Abläufe im Hintergrund finde ich außergewöhnlich. Die meisten Unternehmen haben dazu zu viel Angst vor den Endkunden oder sie sind ihnen egal. Also Danke dafür. Das erhöht bei mir das Vertrauen.