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White-List für E-Mail Adressen (Liste sicherer Absender)

Schmaid hat dies geteilt, 3 Jahren her
vorgeschlagen

Ich fände es hilfreich eine persönliche White-List pflegen zu können. In diese kann ich E-Mail Adressen eintragen die evtl. sons im Spamfilter landen die aber trotzdem gewünscht sind.

Dass ich kein Spam mehr kontrollieren muss finde ich klasse. Das aussortieren funktioniert in der Regel auch sehr gut.

Allerdings habe ich gestern für einen Account von einem Foto Webshop (Cameranu.nl)mehrmals versucht einen Aktivierungscode zugeschickt zu bekommen. Erst nach einer E-Mail an den Support hat die Zustellung funktioniert.

In meinen Augen würde das den Support entlasten und bei weniger verständisvollen Kunden Ärger sparen.

Kommentare (19)

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Gute Idee - ich würde allerdings einen Schritt weitergehen und alle Empfänger die ich anschreibe automatisch in eine Whitelist packen. Mir ist es jetzt leider schon mehrfach passiert, dass Antworten auf meine Mails dann von mailbox.org abgelehnt werden (jedenfalls ist es das, was mir die Absender mitteilen). Das sollte einfach überhaupt nicht passieren.

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Gute Idee.

Ich versuche gerade bei https://mattermost-test.eclipse.org/ einen Account zu erstellen, aber die Aktivierungsmail kommt nicht in meinem Postfach an. Leider würde mir eine Whitelist auf Email-Adress-Ebene nicht weiter helfen, da mit die Absendeadresse der Aktivirungsmail nicht bekannt ist. Eine Whitelist auf Domain-Ebene würde helfen. Ein vorübergehendes Ausschalten des Spamschutzes für... sagen wir 30min würde auch helfen.

Einen Beweis, dass der Spamfilter die Aktivierungsmail verschluckt hat, habe nicht leider nicht. Lediglich den Hinweis von Bekannten, dass bei Ihnen die Email im Spamfolder gelandet sei.

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Ist mir auch schon passiert. Manchmal hilft einfach nur warten. Ich vermute, dass MBO sog. "greylisting" einsetzt um Spammer auszusieben - das ist, wie alle sehr erfolgreichen Methoden zur Spambekämpfung, allerdings nicht ohne Probleme (ohne jetzt mal weiter ins Detail zu gehen).


Ich bin zwar Fan von MBO, aber der Spamfilter erscheint mir gerade in solchen Grenzfällen zu scharf. Rechtliche Situation hin oder her, ein weniger rigider Spamfilter und ein "Spam" Order aus dem man dann ggf. eine Mail rausfischen kann wäre mir lieber.

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> Leider würde mir eine Whitelist auf Email-Adress-Ebene nicht weiter helfen, da mit die Absendeadresse der Aktivirungsmail nicht bekannt ist.


Andererseits: falls man einsehen könnte von welchen Absendern Emails abgewiesen wurden, würde auch eine Whitelist in meinem Szenario super funktionieren.

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@Alexander

Dann beschäftige Dich mal mit Greylisting. Du schreibst es richtig: Um Spammer auszusieben.

Siehe:


  1. Wurde eine E-Mail mit dieser Kombination von Adressen noch nie

    empfangen, dann wird der Zustellversuch durch den SMTP-Server abgeblockt

    mit einer Meldung, dass ein temporärer Fehler aufgetreten sei, der

    SMTP-Client die Zustellung also später noch einmal versuchen soll. Wird

    ein nächstes Mal versucht, eine E-Mail mit derselben Kombination von

    Daten zuzustellen (was ein regulärer und RFC-konform

    konfigurierter SMTP-Server auf jeden Fall tun sollte), so wird diese

    E-Mail (nach einem konfigurierbaren Zeitintervall) akzeptiert.


Durch Greylisting geht nichts verloren es sei denn der Versender hat seinen Mailserver nicht im Griff... Spammer versenden in der Regel nicht 2x und so greift das Thema auch nur bei Spammern.

Gruss

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Ich habe mich in 10 Jahren IT ausgiebig mit Greylisting auseinandergesetzt. Wenn auf Versenderseite ein Cluster zum Abarbeiten der Warteschlange (Mailqueue) zum Einsatz kommt (und das ist gar nicht mal so selten, insbesondere bei größeren Firmen, wie z. B. Airlines), dann ist die IP-Adresse bei jedem Zustellversuch unter Umständen einen andere - und dann sorgt Greylisting mindestens für eine GEWALTIGE Zustellverzögerung, da das Zeitintervall für wiederholte Zustellversuche schrittweise länger wird.


Mit einigem Glück passt das Triplet aus IP/Sender/Empfänger in den Zustellversuchen innerhalb der ersten Stunde dann mit einem Eintrag in der Greylisting-Datenbank überein - wenn nicht ist ein Schokoriegel keine schlechte Idee... wenn's mal wieder länger dauert...

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Diese Aussagen werden gerne getroffen, sind aber falsch. Diese Aussagen gehen allesamt von falschen Voraussetzungen aus. So wird beispielsweise übersehen, daß das ganze natürlich nicht pro IP, sondern /24 betrachtet wird. Desweiteren wird völlig außer acht gelassen, daß solche gerne zitierten "Cluster" logischerweise auch GROSSE Provider sind, von denen man viele Mails bekommt. Greylisting setzt aber je gerade darauf, daß alle bekannten Absender GELERNT werden (und zwar /24!) so daß man gerade WEIL/WENN der Absender groß ist, diesen dann ERST RECHT NICHT greylistet (bzw. eben nur einmal -- damals -- vor Jahren).

98% aller erwünschten E-Mails sind von Greylisting von vornherein nie betroffen und werden gar nicht gegreylistet.

(Zwei der drei wichtigsten deutschen Airlines haben Ihren Mailserver-Versendecluster übrigens von uns gebaut bekommen, wenn das schon so schön als Beispiel genannt wird. Übrigens setzen die auch Greylisting ein.)

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Ich bin froh zu hören, dass es bei Mailbox.org so gehandhabt wird. Danke.

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Das ist das Default-Verhalten der bekanntesten und fast einzig eingesetzten Greylisting-Software.

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Mein Wissen ist da sicher nicht auf dem letzten Stand, das letzte Mal dass ich einen Mailserver angefasst habe war vor rund 6 Jahren. Zum Glück! ;-)

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Das hat die schon immer so gemacht und diese Greylisting-Software war auch von Anfang an da und war "die" Greylisting-Software. Hier wird von Anfang an und seit jeher blanker Unsinn auf Basis falscher Annahmen und Voraussetzungen erzählt.


Ich halte seit 12 Jahren missionarische Vorträge pro Greylisting, das erste mal auf dem LinuxTag 2003 oder 2004 in Karlsruhe. Schon damals wurde dieser Unsinn erzählt. Ich habe diese Diskussion über 1000 mal geführt. Wirklich.

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Es freut mich ja, dass sich ihre Erfahrung nicht mit der meinen deckt,

was dennoch nichts an meinen Erfahrungen mit Greylisting ändert - tut

mir wirklich leid.


Warum manche Server die eine Greylist haben sich dann trotzdem so verhalten weiß ich nicht, und es interessiert mich auch nicht, aber in jedem Fall herzlichen Dank, Herr Heinlein, dass sie mich, ihren KUNDEN, bezichtigen, blanken Unsinn auf Basis falscher Annahmen zu erzählen.


Und das ist mein letzter Beitrag in dieser

Diskussion.

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Ich habe nicht gesagt und nicht gemeint, daß Sie im speziellen Unsinn erzählen. So möchte ich das auch nicht verstanden wissen und bitte um Entschuldigung, wenn Sie das so verstanden haben.


Wenn ich schreibe, daß (in dieser Diskussion in diesen 12 Jahren) "...von Anfang an und seit jeher blanker Unsinn auf Basis falscher Annahmen und Voraussetzungen erzählt" (wird) dann hat das nichts mit Ihrer Person zu tun.


Natürlich wird in dieser Diskussion in diesen 12 Jahren auch viel richtiges auf Basis anderer Annahmen erzählt. Sonst wäre die Diskussion ja auch sehr einseitig und langweilig. :-)


Es gibt im übrigen (natürlich) auch vereinzelt doofe Implementierungen die NICHT /24 lernen. Das ist dann "broken by software" aber nicht "broken by design" weswegen IMHO dann entsprechende Aussagen bezogen auf "DAS" Greylisting falsch sind und "dem" Greylisting unrecht tun.

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Ich hatte beim Ticketbuchen bei Korean Air Probleme bein E-Mailempfang. Das Problem war laut mailbox.org-Kundenservice ein "helo/hostname mismatch". Die Aussage des Kundenservice lautete:


"Dies ist nicht nur das Verhalten eines fehlkonfigurierten Postausgangsservers sondern auch das von typischen Spamversendern. Und aus letzterem Grund werden diese Nachrichten noch im Annahmeprozess von uns abgelehnt und mit einer Unzustellbarkeitsnachricht zurück an den Absender gesendet.


Sie sollten in diesem Fall Kontakt mit dem Versender aufnehmen und diesen auf seine Fehlkonfiguration hinweisen."


Nachdem ich Korean Air darauf hingewiesen hatte und diese Ihre Konfuguration geändert und mir eine Testmail geschickt hatten, funktionierte es dann.

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Das schöne ist ja: Seitdem kommen die Mails von Korean Air auch bei anderen Providern (wieder) zuverlässig an. Was wir einsetzen ist ja nicht irgendwas, was wir uns ausgedacht haben, sondern was mehr oder weniger "alle" Provider machen/prüfen. Nur daß es sonst eben unbemerkt bleibt und die Mails im Spam-Folder landen -- also eben verloren gehen.


Hier wurden die Ursachen behoben und seitdem sind Mails auch wieder zuverlässig. Sorum muß das laufen.

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In der Theorie stimme ich da zu. Praktisch sah es allerdings so aus, dass ich einige Zeit gebraucht habe, bis ich überhaupt festgestellt hatte, dass die Mails von Korean Air nicht ankamen auf die ich gewartet hatte (eigene Tests mit meiner alten Gmail-Adresse), dann meine Mail an mailbox.org, dann nochmal eine Mail von mir an mailbox.org, damit mir als Laie klar wurde was ich Korean Air denn genau mitteilen soll, dann meine Mail an den Korean Air Kundenservice und dann der Schriftwechsel mit dem IT-Team das mich fragte ob sie mir eine Testmail schicken dürfen und später dann meine Bestätigung an das Team das es nun funktioniert.

Klar lag der Fehler bei Korean Air, aber ich bin eben auch darauf angewiesen dass "echte" Mails bei mir ankommen - vor allem wenn es um Flugtickets geht. Gmail hats ja auch geschafft.

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Das sehe ich ganz genauso. Die idealisierte Sichtweise auf die Welt der Mailserver, die von Mailbox.org bei der Spamfilterung angewendet wird hilft in der Praxis oft kaum weiter. Ich hatte diesbezüglich auch schon eine überaus frustrierende und fruchtlose Diskussion mit dem Support.


Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Spamfilter von Mailbox.org zu scharf ist. Ich fische lieber 2 false positives aus einem Spamorder mit 10 Spammails (die ich bei der Gelegenheit dann gleich lösche) und gehe meinem Tagwerk nach, anstatt mich in jedem Individualfall mit Versendern auseinanderzusetzen - wenn ich denn überhaupt WEISS, dass eine Mail nicht ankommt. Mir fehlt die Zeit um die Welt perfekt zu machen. Ich hätte sie lieber ein wenig problemloser.

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Whitelisting per Wildcard würde ich mir auch wünschen. Seit Monaten kommen wichtige Pressemitteilungen einfach nicht mehr an. Dafür aber vermehrt wirklicher Spam. An meiner Outlook-Adresse funktioniert alles prima. Hab jetzt aber keine Lust, immer eine nicht-professionelle Backup-Adresse anzugeben. Schade, geht die Suche nach einem Mail-Anbieter schon wieder los.

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Gar nicht gut, wie der vielfache Userwunsch nach vernünftigem Whitelisting-Möglichkeiten beharrlich von mailbox.org ignoriert wird! Offensichtlich glaubt mailbox.org es selbst besser zu wissen, was gut für seine Kunden ist ...

Habe selbst bereits erheblichen Ärger mit nicht zugestellten Mails gehabt. Klarer Kündigungsgrund !