Willkommen im mailbox User Forum
 

OX bei mailbox.org Fluch und Segen zugleich. Meine persönliche Einschätzung

Georg hat dies geteilt, 7 Tage her
vorgeschlagen

Ich möchte hier einmal meine persönliche, bewusst subjektive Sicht auf die aktuelle Situation bei mailbox.org (MBO) teilen – ausdrücklich ohne Bashing, sondern als langjähriger Kunde, dem der Dienst wichtig ist.


OX: starke Basis, aber auch starke Abhängigkeit


Aus meiner Sicht ist Open-Xchange (OX) für MBO gleichzeitig Segen und Last.

Ja, OX liefert einen mächtigen Funktionsunterbau – Office, Kalender, Kontakte, Webmail. Aber genau hier sehe ich auch das Kernproblem:

•Viele Bugs nach OX-Updates, die MBO offenbar nicht selbst zeitnah beheben kann

•Fehler wirken oft „mitgeschleppt“, statt aktiv bereinigt

•Man hat als Nutzer das Gefühl, dass MBO stark von OX-Entscheidungen abhängig ist und nur begrenzt eingreifen kann


OX bestimmt das Tempo – und dieses Tempo ist aus Nutzersicht nicht immer optimal.


MBO-eigene Implementierungen: ehrlich gesagt etwas „gebastelt“


Was mich persönlich zunehmend stört:

Einige MBO-eigene Erweiterungen wirken auf mich leider nicht konsequent professionell durchdesignt, sondern eher wie Workarounds um OX herum.


Beispiel:

•Anwendungspasswörter sind an zwei unterschiedlichen Stellen konfiguriert

•Benutzer-/Account-Verwaltung wirkt unnötig komplex

•Push-Thematik lange Zeit holprig


Hier fehlt mir eine klare, einheitliche Linie – gerade für einen Anbieter, der sich auch an nicht so technisch versierte Nutzer richtet.


Wettbewerber ziehen schneller vorbei


Ich habe deshalb meine Hauptadresse mit zwei Accounts zu Fastmail umgezogen (MBO-Account bleibt bestehen).


Was mir dort auffällt:

•sehr klare Fokussierung auf Mail, Kalender, Kontakte

•extrem saubere Benutzerverwaltung

•Anwendungspasswörter logisch, zentral, verständlich

•Push funktioniert zuverlässig

•eine eigene App, die genau das tut, was sie soll

•insgesamt spürbar höheres Entwicklungstempo


Das ist kein „Fastmail ist perfekt“-Lobgesang – aber der Fokus ist klarer.


MBO hat sich meiner Meinung nach zu viel aufgeladen


MBO wollte (und will) vieles gleichzeitig:

•Mail

•Office-Ersatz

•Cloud

•Video

•Kollaboration

•Datenschutz-Vorzeigeplattform


Das ist ambitioniert – aber aus meiner Sicht aktuell zu viel auf einmal.

Die Folgen sieht man leider auch im Forum:

•sehr viele Beschwerden

•wiederkehrende technische Probleme

•Support wirkt seit längerer Zeit überlastet


Mein Fazit


Ich bin seit 2015 Kunde, schätze Peer und das gesamte Team sehr und glaube weiterhin, dass man dort bei guten Leuten aufgehoben ist.

Ich behalte meinen Account bewusst, um MBO weiter zu unterstützen.


Aber nüchtern betrachtet:

•MBO ist aktuell sehr buggy

•hinkt in der Entwicklung etwas hinterher

•und OX wirkt im Moment eher wie eine Last als ein echter Vorteil


Wer keinen Office-Ersatz braucht, sondern einfach zuverlässige Mail, Kalender und Kontakte, ist bei reinen Mail-Anbietern derzeit teilweise besser aufgehoben.


Ich hoffe sehr, dass MBO hier wieder Ruhe, Fokus und technische Stabilität reinbekommt – das Potenzial ist definitiv da.

Antworten (5)

Foto
1

Fastmail taugt nichts. Wenn schon eine Alternative, dann bleibt nur Tutanota oder Proton.

Foto
1

Weder Tuta noch Proton sind eine Alternative zu Mailbox, da sie keine Standards wie IMAP oder CalDAV beherrschen.

Foto
1

Weil das technisch leider nicht möglich ist. Sicherheit und Komfort sind Gegensätze. Wenigstens sind die Proton Programme und Apps ziemlich gut.

Es gibt noch Posteo.

Foto
2

Sicherheit und Komfort müssen sich nicht immer gegenüberstehen. Ein Hardware-Token mit Passkeys ist sowohl sicherer als auch komfortabler als ein Notizbuch mit Zugangsdaten.

Die Apps von Proton mögen gut sein, aber man ist deren (durchgehender) Qualität auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Ich bezweifle zudem, dass sie in Funktionsumfang und Anpassbarkeit an FairEmail herankommen.


Posteo ist ein guter Anbieter, unterstützt aber leider keine eigenen Domains.

Foto
1

Passkey ist die Ausnahme von der Regel. 😉 Die Umsetzung ist aber überall noch Mangelhaft. Nirgendwo kann man das Passwort abschalten.

Proton ist aktuell top und die Foundation ist auch ein gutes Zeichen aber der CEO ist ein paar mal negativ aufgefallen. Mit eigener Domain, macht man da aber erst mal nichts falsch.

Die Apps… Proton hat sehr gute Apps aber es gibt natürlich immer einen, der besser ist. Fairemail gibt es bisher aber nur für Android. Für Linux fehlt auch die Drive App noch immer. Soll aber bald kommen.

Das mit Posteos Domain wusste ich nicht. Die habe ich nicht getestet. Mehr vertrauenswürdige Mail Anbieter fallen mir jetzt auch nicht ein. Als nächstes kommt dann wohl selber hosten.

Foto
1

Fastmail magst Du evtl. nicht, weil US Server und AUS Unternehmen. Aber im Bereich Mail machen die so ziemlich alles richtig was nur geht. Da können sich sehr viele mehr als nur eine Scheibe von abschneiden.

Oder was genau "taugt" da nicht für Dich?

Foto
1

Richtig. Weg von den Anbietern, bei denen Dritte mitlesen.
#DigitalIndipendencyDay

Foto
1

Bei Fastmail lesen genauso Dritte mit, wie bei mailbox.org auch. Wo ist da der Unterschied?

Foto
1

Wer liest bei mailbox mit (Beweise)?

Foto
1

Weder Mailbox noch Fastmail bieten standardmäßige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die E-Mails können also vom Betreiber gelesen und bei Auskunftsanfragen herausgegeben werden.

Während die Server von Fastmail allerdings in den USA stehen und man von einem eventuellen Zugriff nichts mitbekommt, unterliegt Mailbox deutschem Datenschutzrecht und liefert vorbildliche Transparenzberichte. Da ist der Unterschied.

Foto
1

Wie ist das dann bei Posteo - wenn man den Krypto-Mailspeicher aktiviert hat - können hier dritte mitlesen? Es steht das alles verschlüsselt wird, und Posteo den Mailspeicher nicht mehr deaktivieren bzw. leserlich machen kann.

Foto
1

@thgeiges Wie z.T. @Stephan es schon geschrieben hat... Und von evtl. Zugriffen bekommt man in Deutschland oft auch nichts mit. Siehe dazu die div. Berichte seitens mailbox.org (die gehen damit sehr transparent um). Hier die Details:

https://mailbox.org/de/blog/auskuenfte-zu-bestandsdaten-verkehrsdaten-und-tkues/

@Stephan: Die Transparenz-Berichte von Fastmail findet man hier: https://www.fastmail.com/policies/transparency-report/ Wo ist da jetzt der "Unterschied"?

Foto
1

@8491946: Beim Krypto-Mailspeicher von Posteo liegt der Schlüssel beim Anbieter, nicht beim Nutzer. Er ist nur durch das Login-Passwort geschützt. Es wäre also bspw. leicht, auf gerichtliche Anforderung hin das Passwort bei der nächsten Anmeldung abzugreifen und das gesamte Postfach zu entschlüsseln.

Foto
1

@Den: Danke für den Link zum Transparenz-Report von Fastmail, den kannte ich noch nicht.

Es bleibt aber bei der unterschiedlichen Rechtsprechung. Zum Einen haben US-Behörden durch den Cloud Act Zugriff auf die physischen Server in den USA, was durch die eingesetzte Verschlüsselung jedoch entschärft wird. Zum Anderen ist Australien aber Mitglied der "Five Eyes" und unterliegt damit anderen Verpflichtungen. Ich persönlich kann deutlich besser damit leben, wenn meine Daten bei einem deutschen Anbieter liegen.

So oder so taucht Fastmail nicht in Vergleichsberichten zu datensparsamen E-Mail-Anbietern auf, das ist auch gar nicht das erklärte Ziel des Unternehmens. Ein verschlüsseltes Postfach wie den Mailbox Guard etwa gibt es meines Wissens nach gar nicht.

Foto
Foto
2

Naja, ich würde das differenzierter sehen. Fastmail hat einen anderen Fokus als Tutanota oder Proton oder MBO. Fastmail ist ein sehr gut gemachter, technisch sauberer Mail-Provider mit klarem Fokus auf Stabilität, Performance und UX.


Proton und Tutanota sind hervorragend, wenn Ende-zu-Ende-Verschlüsselung das primäre Ziel ist.

Aber auch das hat klare technische Konsequenzen, die man nicht ausblenden sollte:

•eingeschränkte serverseitige Suche

•Filter/Regeln nur begrenzt möglich

•IMAP nur via Bridge (Proton) oder gar nicht klassisch nutzbar

•höhere Komplexität bei Clients & Backups

•oft langsameres UI und geringere Flexibilität

Keine Fehler sonder dem Privacy Design geschuldet.

Ja, Fastmail hat mit Australien andere Datenschutz Gesetze als die EU. Aber für mich Zählt Australien noch immer zu einer vernünftigen Demokratie. Die Aussage „Fastmail taugt nichts“ ist nur dann haltbar,

wenn man stillschweigend ein bestimmtes Bedrohungsmodell voraussetzt – und das tut eben nicht jeder.

Foto
1

Der Vergleich mit Mailbox passt halt einfach nicht. Einfache EMail-Dienste gibt es tausendfach. Bei Mailbox stehen Sicherheit und Datenschutz im Vordergrund. So etwas bekommst du in Australien nicht. Als Five-Eye-Land ist es dort nicht groß anders als in den USA oder UK.

Dann kannst du auch einfach Web.de oder Ähnliches verwenden.

Foto
Foto
1

Hi, ich vergleiche MBO ja was das Thema Datenschutz betrifft nicht mit Fastmail. Mein Eingangspost ging um das Thema OX und die technischen Hintergründe und meine Folgerungen dahinter. Natürlich ist MBO um Klassen besser im Thema Datenschutz als Fastmail. Fastmail ist für mich eine technische Referenz die ich Vergleiche wie Dinge teilweise sauberer Umgesetzt werden können. Auch beim technischen Thema „Sicherheit“ ist Fastmail bis auf DNSSEC genauso gut wie MBO. Du hast „Fastmail taugt nichts“ aus meiner Sicht pauschalisiert. Aber ich glaube wir sind uns im wesentlichen Thema Datenschutz einig.

Foto
1

Bei OX stimme ich dir auch zu. Das lässt einiges zu wünschen übrig. Ich nutze die Website nur in seltenen Ausnahmefällen. Wozu hat Gott Email-Programme erfunden?

Man sollte Mailbox nicht wählen, weil es eine tolle Oberfläche hat, sondern wegen des Datenschutzes und der Sicherheit. Die Oberfläche ist bei vielen anderen sicher besser aber die ist unwichtig, wenn der Rest nichts taugt.

Foto
2

Dann soll Mailbox endlich einen echten "mail only"-Tarif anbieten bzw. den Light-Tarif aufwerten. Wieso für etwas zahlen, was man nicht braucht/nutzt oder was ohnehin nicht richtig funktioniert?

Foto
1

Egal wie Tarife geschnitten werden, es gibt immer jemanden, der "dieses eine Feature" noch im günstigeren Tarif haben möchte und "den ganzen anderen Kram nicht braucht". So funktioniert aber keine Mischkalkulation.

Foto
Foto
2

Mir fehlt bei diesem Thema der konkrete Vorschlag, was Mailbox denn nun anders machen soll.

Geht es darum, unabhängig von OX eine Weboberfläche zu entwickeln und zu warten? Wo sollen die Ressourcen dafür herkommen?

Foto
1

Stimmt. OX kann man nur eingeschränkt beeinflussen.

Ich verwende Nextcloud aber es muss ja einen Grund geben, warum Mailbox die OX Cloud gewählt hat.

Foto
2

Für Opentalk/Meet und Opencloud hat(te) man Ressourcen? Und wie machen das nur die anderen Anbieter (Posteo, Fastmail, Runbox, Proton, Tuta, Infomaniak, etc.)? Vor wenigen Tagen wurde hier ein kritischer Beitrag zu Open Xchange gelöscht und die Probleme mit Open Xchange bestehen ja nicht erst seit gestern.

Foto
1

OpenTalk ist ein zusätzliches Produkt von Heinlein Support und wurde auch(!) den Kunden von Mailbox zur Verfügung gestellt. Dafür bin ich auch dankbar, denn ursprünglich war das nicht Teil der Leistungsbeschreibung. Daher würde ich das nicht vermischen.

Wie die anderen Anbieter das machen? Fastmail kostet in der günstigten Version mal eben 5x soviel wie der Light-Tarif von Mailbox und immer noch doppelt so viel wie der Standard-Tarif. Dafür bekommt man aber nur E-Mail und Kalender, weder Office noch Videokonferenzen kann ich in der Leistungsübersicht sehen.

Der Leistungsumfang von Posteo ist ebenfalls geringer. Ein User-Forum wie hier konnte ich nicht finden, daher ist ein Vergleich der Zufriedenheit der Nutzer schwierig.

Proton und Tuta sind nicht vergleichbar, da sie ein ganz anderes Produkt anbieten.

Foto
1

@Stephan:
So Preisvergleiche sind immer schwierig. Ein Family-Account bei Fastmail ist bei Ausschöpfung bedeutend günstiger als der bei mailbox.org, bietet mehr Speicherplatz an (ja bei mailbox.org kann man erweitern), Fastmail hat unglaublich guten 24/7 Customer-Service usw.
Ich mag auch nicht Dritt-Produkte mit in den Vergleich nehmen. Fastmail bietet Website-Hosting an, DNS Verwaltung usw. (das hat mailbox.org z.B. nicht). Dafür bietet mailbox.org andere Dinge an.

Mich persönlich interessiert ein Online-Office und Video-Konferenzen z.B. überhaupt nicht - andere schon. Von daher wie gesagt schwer so zu vergleichen - und das sollte man wenn auch nur für sich persönlich tun.

Foto
1

@Den: Völlig korrekt, den Vergleich muss jeder schon für sich selbst durchführen. Es gibt genügend Anbieter, damit für jeden etwas dabei sein sollte.

Was aber stattdessen passiert ist, dass regelmäßig gefordert wird, dass Mailbox die Produkt- oder Preisstrategie doch bitte an die persönlichen Bedürfnisse anpassen möge.

Und dann gibt es noch zapata, der mittlerweile glücklich zu Fastmail gewechselt ist und dennoch weiter hier meckert, wie fürchterlich doch alles ist. Die Motivation hinter so einem Verhalten würde ich ja gerne verstehen.

Foto
1

@Stephan zapata ist bestimmt nicht glücklich zu fastmail gewechselt, sondern mehr aus Frust weil bei Mailbox grundlegende Dinge nicht so funktionieren wie gewünscht.

Mein Mailbox Postfach hat Guthaben für die nächsten 10 Jahre (im 1€ Tarif), läuft aber nur als stilles Backup weiter. Meine Mails sind alle bei Posteo, dort gibt es zwar kein Userforum, dafür ein funktionierendes Spamlog / Mailtrace, und keine Beta Produkte.

Mailbox hätte so viel Potential, was aber NICHT genutzt wird. Mich würde sehr interessieren was im Hintergrund abläuft bei Mailbox. Zufrieden wird Herr Heinlein nicht sein, aber er antwortet hier im Userforum nur noch sehr sehr selektiv.

Foto
2

Darüber, welche Funktionalitäten "grundlegend" sind, lässt sich ja vortrefflich streiten. Wir sind uns aber hoffentlich einig, dass Mailtrace nicht dazu gehört.

Bei Mailbox habe ich ein zuverlässig erreichbares, fast spamfreies Postfach, das mittlerweile sogar einen ansprechenden Webclient bietet. Applikationsspezifische Passwörter funktionieren genauso wie Benachrichtigungen im Browser oder auf dem Smartphone. Der mit meiner Frau geteilte Kalender synchronisiert bis auf ein winziges Detail tadellos. Dazu kommt OpenTalk, das ich regelmäßig und gerne nutze. Daher bin ich immer wieder verwundert über die Aussage, hier würden "grundlegende Dinge" nicht funktionieren.

Foto
1

Eben habe ich unsere Accounts gekündigt und wollte jetzt noch kurz im Forum vorbeischauen. Mailbox ist leider nicht mehr zumutbar.

Neben privaten zeugs nutze ich meinen Account auch beruflich und es kam schon paar mal vor, dass man seit der Umstellung nicht mehr auf sein Account zugreifen konnte.

Hier gab es auch einen Datenschutzvorfall, dass man Mails von anderen bekommen hat. Bei Google oder Microsoft wäre es in allen Foren ein Aufschrei gewesen, hier, kann ja mal passieren, wurde ja repariert. Daher denke ich, dass hier viel Idealismus steckt. Aber was bringt mir der ganze Idealismus wenn das Produkt nicht funktioniert und selbst web.de oder gmx.de weniger bugs haben?

Auch die Sache das man ständig ausgeloggt wurde. Habe hierzu schon etwas geschrieben. Ich bin unterwegs und erwarte eine wichtige Mail und dann brauche ich durch die ganze Loginprozedur immer 1-2 Minuten um auf meine Mails zu kommen. Apple Mail Benachrichtigung geht auch nicht, bei anderen wie Fastmail schon?

Alles fühlt sich auch wie 90s an xD Will sagen, alle, wirklich alle, ziehen an Mailbox vorbei. Es gibt so viele Punkte die einfach nerven oder nicht funktionieren.

Wer nur E-Mail möchte und viel Idealismus hat, kann mailbox attraktiv sein. Aber ich möchte meine Lebenszeit für schöneres aufbringen und nicht ständig mit einem login rumärgern oder irgendwelche Kompromisse zu haben.

Schade, kenne den Dienst seit 2018.

bye

Foto
2

Hey,


Ich sprech jetzt nur als Privatperson die Mailbox einfach für Mail nutzt bei Zweck Website Anmeldungen. Leute nutzen Mails anders, gewisse Nutzen Clients und ähnliches, wovon ich auch nicht betroffen bin. Von dem Zweck wie ich Mailbox nutze, sehe ich keine Nutzerprobleme, die mich ernsthaft stören. Es würde mich freuen natürlich, wenn Security Key Support langsam käme, da ich ein YubiKey immer bei mir habe. Würde etwas die Arbeit an der seite bemängeln, wie z. B. TLS Checker noch auf das Alte Web-UI sich bezieht. Dies ist eine Mailbox exklusive Funktion, finde bei sowas sollte am Anfang, wenn es herauskommt, updatet werden. Zugleich fehlte über Wochen bei der englischen Website komplett die HKPS-Key-Server Button. Ansonsten verstehe ich das Login Problem auch wenig. Melde mich an mein Handy und bin dann für 1 Woche angemeldet. Sehe ich gut, da ich auch Sorge habe, wenn ich mein Handy verliere, jemand an meine Mails kommen könnte nach gewisser Zeit. Am PC melde ich mich überm Mullvad Browser an, also muss ich mich sowieso immer neu anmelden. Persönlich verstehe ich etwas den Sinn dahinter, abgesehen von der Server Belastung. Man muss halt Mittelpunkt finden zwischen Komfort, aber auch die Sicherheit für die User was den Login angeht.


Ansonsten verstehe ich trotzdem paar Kritikpunkte, z. B. der Vorfall mit den Mails in andere Postfächer, sowas müsste eigentlich in ein Blogpost + Social Media account erwähnt werden. Ein Pro wie auch Contra das auch Herr Heinlein ab und zu schreibt. Schön das der CEO selbst hier unterwegs ist, aber wie zapata auch meinte, zu „wichtige“ Themen kommt nichts.

Trotz allen bin ich von T-Online zu Gmail, von Proton zu Tuta und zu Tuta jetzt zu Maibox und fühl mich hier sehr wohl (auch den Support via Tickets).


PS: wie zapata wünsche ich mir dennoch eine bessere Forum Platform, per Mobile ist das Forum wirklich gewöhnungsbedürftig. Ein Wechsel auf discourse wäre ein Traum wie es auch Kuketz, Tarnkappe usw. nutzen

Foto
4

Zumutbarkeit (was mailhopper oben geschrieben hat) ist immer subjektiv. Die Mehrheit von Nutzern scheinen mailbox zumutbar zu halten, sonst würden die Nutzerzahlen schwinden, und im Forum immer weniger Leute Anfragen stellen. Auch die Anforderungen sind sehr subjektiv. Aber das wurde ja oben schon mehrmals geschrieben. Für den einen ist notwendig, was für den anderen überflüssig ist.

Bei dem Datenschutzvorfall gab es eine allgemeine Information, mailbox war meiner Erinnerung nach transparent … was andere Firmen nicht sind. Nutzerforen beispielsweise kenne ich nur bei ganz wenigen Anbietern. Und wenn ich das richtig sehe, wurden die Mails jetzt nicht wahllos in andere Postfächer verteilt, sondern es gab meiner Erinnerung nach „nur“ Probleme bei Nutzung von Postfächern, die die gleichen eigenen Domain in Verbindung mit einem Catchall verwendet haben. Ja, schlimm genug, aber Fritz Müller @ mailbox hat jetzt meiner Erinnerung nach nicht auf einmal Mails von Hans Maier @ mailbox bekommen.

Ich finde die Sache hier seit den Umstellungen auf den neuen Login und die neue Oberfläche auch suboptimal. Da hat vieles gehakt (Login bei trotz 2FA nur mit Hauptpasswort möglich), und es hakt jetzt auch noch an mancher Stelle (aktive Session trotz Abmelden, kein Backup des Postfachs möglich, etc.). Aber zwischen konstruktiver Kritik und bloßem Bashing oder Rumgenörgel ist ein großer Unterschied. Für mich als regelmäßigen Leser des Forums und sicher auch für mailbox und die Chefs wäre es übersichtlicher, wenn das immer gleiche Rumgenörgel aufhören würde.

Foto
1

@Arjun: Ja, Discourse wäre ein echter Mehrwert. Ich kenne das aus der Community von Bitwarden und finde die Software erstklassig. Sie lässt sich auch als Open-Source selbst hosten, also eigentlich ideal für Mailbox.

Foto
Foto
1

Ich schätze mailbox als reinen E-Mail-Anbieter. Von Open-Xchange halte ich mich jedoch fern – u. a. sprechen die zahlreichen Erfahrungsberichte in diesem Forum für sich. Für Kontakte, Kalender und Dateien setze ich daher auf Nextcloud.

Es wäre schön, ein offizielles Statement von Frau Horstmann oder von Herrn Heinlein zu erhalten, ob und wann OpenCloud bei mailbox verfügbar sein wird. Da OpenCloud den radicale-Server integriert, könnte ich Nextcloud verwerfen und hätte alle Groupware-Funktionen aus einer Hand.

Hinterlassen Sie einen Kommentar
 
Dateianlage anfügen