Warum kann ich sehen, an welche Adresse mein Empfänger meine Mail weiterleitet?
Hallo!
Ich frage mich, ob folgendes Phänomen datenschutzkonform ist, hier ein Beispiel:
Susi Müller und ihr Sohn Fritz Müller haben mailadressen bei mailbox.org. Susi schickt ihrem Sohn eine Mail an die Adresse fritz.muller@mailbox.org.
Fritz hatte eine Weiterleitung seiner Mails von fritz.muller@mailbox.org nach fritz.jobmail@stadtxy eingerichtet, weil er seine beruflichen Mails regelmäßiger anschaut als seine privaten.
Zum neuen Jahr wechselt er den Arbeitsplatz und die Jobadresse funktioniert nicht mehr. Die Weiterleitung zu ändern hat er vergessen.
Als Susi ihm nun eine Mail an seine mailbox.org-Adresse schickt, erhält sie nach ein paar Minuten die Meldung, dass ihre Mail nicht an fritz.jobbmail@... versendet werden konnte.
Meine Frage: In dem Fall bleibt das ja in der Familie, aber allgemein kann es doch nicht sein, dass Susi sieht, welche weitere Mailadresse Fritz benutzt????
Bin gespannt, was die Community dazu meint.
Ich habe die gleiche Frage
Im Prinzip hast Du recht, eigentlich sollte das nicht öffentlich gemacht werden. Andererseits würdest Du dann nicht erfahren, dass die Mail nicht im "endgültigen" Postfach angekommen ist, wenn der Sohn die Mails nur "umleitet", denn dann bleiben sie nicht zusätzlich in seinem mailbox-Postfach.
Besser wäre m.E. die Rückmeldung, dass die Mail nicht weitergeleitet werden konnte - ohne Nennung der Zieladresse.
Im Prinzip hast Du recht, eigentlich sollte das nicht öffentlich gemacht werden. Andererseits würdest Du dann nicht erfahren, dass die Mail nicht im "endgültigen" Postfach angekommen ist, wenn der Sohn die Mails nur "umleitet", denn dann bleiben sie nicht zusätzlich in seinem mailbox-Postfach.
Besser wäre m.E. die Rückmeldung, dass die Mail nicht weitergeleitet werden konnte - ohne Nennung der Zieladresse.
Hallo 1764524,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Das Verhalten ist tatsächlich korrekt so. Wie Bounce-Mails, also E-Mails, die nicht zustellbar sind, aufgebaut zu sein haben und wie der Sender darüber informiert werden soll, ist unter Anderem in den RFCs 3464 und 5321 festgelegt. mailbox hält sich an die RFCs. Hier finden Sie die betreffenden Artikel:
https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc3464
https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc5321
Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, schreiben Sie uns gerne.
Mit herzlichen Grüßen
---
Felix Kaspar
Teamlead
mailbox Support
Ein paar nützliche Links:
Hallo 1764524,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Das Verhalten ist tatsächlich korrekt so. Wie Bounce-Mails, also E-Mails, die nicht zustellbar sind, aufgebaut zu sein haben und wie der Sender darüber informiert werden soll, ist unter Anderem in den RFCs 3464 und 5321 festgelegt. mailbox hält sich an die RFCs. Hier finden Sie die betreffenden Artikel:
https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc3464
https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc5321
Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, schreiben Sie uns gerne.
Mit herzlichen Grüßen
---
Felix Kaspar
Teamlead
mailbox Support
Ein paar nützliche Links:
Danke für die schnelle Antwort. Interessant, das war mir nicht bekannt.
Den Sinn dieser Regelung verstehe ich nicht ganz (auch wenn ich verstehe, dass Sie sich als Provider daran halten müssen). Eigentlich würde doch die Benachrichtigung, dass die Mail nicht zugestellt werden konnte, reichen.
In meinem konkreten Fall war es sogar so, dass der Sohn die Mail an seine private Adresse erhielt, nur die Weiterleitung nicht funktionierte. (Man kann das bei der Weiterleitungsregel in Mailbox ja anklicken, ob man eine Kopie im eigenen Postfach behalten möchte. Damit war es also keine Umleitung, sondern eine echte Weiterleitung.) Als die Fehlermeldung kam, dachte ich, er hätte die Mail überhaupt nicht erhalten.
In der Familie kann man sowas ja rasch klären, in anderem Zusammanhang stört es mich sehr, dass
a) eventuell preisgegeben wird, welche weiteren Mailadressen ich benutze
b) man nicht weiß, ob die Mail (an der ursprünglichen Adresse) beim Empfänger angekommen ist oder nicht
Danke für die schnelle Antwort. Interessant, das war mir nicht bekannt.
Den Sinn dieser Regelung verstehe ich nicht ganz (auch wenn ich verstehe, dass Sie sich als Provider daran halten müssen). Eigentlich würde doch die Benachrichtigung, dass die Mail nicht zugestellt werden konnte, reichen.
In meinem konkreten Fall war es sogar so, dass der Sohn die Mail an seine private Adresse erhielt, nur die Weiterleitung nicht funktionierte. (Man kann das bei der Weiterleitungsregel in Mailbox ja anklicken, ob man eine Kopie im eigenen Postfach behalten möchte. Damit war es also keine Umleitung, sondern eine echte Weiterleitung.) Als die Fehlermeldung kam, dachte ich, er hätte die Mail überhaupt nicht erhalten.
In der Familie kann man sowas ja rasch klären, in anderem Zusammanhang stört es mich sehr, dass
a) eventuell preisgegeben wird, welche weiteren Mailadressen ich benutze
b) man nicht weiß, ob die Mail (an der ursprünglichen Adresse) beim Empfänger angekommen ist oder nicht
@Felix Kaspar: Hätte da nicht der Sohn eine Meldung bekommen müssen, dass die weitergeleitete (nicht umgeleitete) Mail nicht angekommen ist?
Wenn ich eine beliebige Mail selbst aktiv weiterleite, soll (und wird) ja auch nicht der ursprüngliche Absender über die Nichtzustellung informiert. Davon gehe ich zumindest aus. Habe es jetzt nicht getestet.
@Felix Kaspar: Hätte da nicht der Sohn eine Meldung bekommen müssen, dass die weitergeleitete (nicht umgeleitete) Mail nicht angekommen ist?
Wenn ich eine beliebige Mail selbst aktiv weiterleite, soll (und wird) ja auch nicht der ursprüngliche Absender über die Nichtzustellung informiert. Davon gehe ich zumindest aus. Habe es jetzt nicht getestet.
Bei uns war es so, dass tatsächlich nur ich und nicht der Sohn die Fehlermeldung erhielt. Er hatte die Mail nicht "einzeln, von Hand" weitergeleitet, sondern durch eine Filterregel, die alle Mails an die Jobadresse weiterleitete und eine Kopie in seinem privaten Postfach speicherte.
Bei uns war es so, dass tatsächlich nur ich und nicht der Sohn die Fehlermeldung erhielt. Er hatte die Mail nicht "einzeln, von Hand" weitergeleitet, sondern durch eine Filterregel, die alle Mails an die Jobadresse weiterleitete und eine Kopie in seinem privaten Postfach speicherte.
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