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Widerruf, Sonderkündigung, Account weg - Keine Erstattung

Benjamin Prüßner hat dies geteilt, 13 Stunden her
veröffentlicht

Guten Tag, ich mache es kurz und bündig.
Test Account erstellt. Da man ja während dieser Phase Mailbox so gut wie gar nicht testen kann, habe ich den kleine Tarif gebucht. Gebucht und Bezahlt per Echtzeit. Keine Freischaltung erhalten. Nach zahlreichen Timeouts und Mails die nicht sich ankamen, am 29.03.26 - Widerruf eingereicht. Account wurde dann am 30.03.26 freigeschaltet. Also nach meinen Widerruf. Mailbox weigert sich, die 12€ für ich bezahlt hatte zu erstatten. Ich hätte diesen zu gestimmt. Das mag ich an sich gar nicht bestreiten. Aber die Lüge ich hätte sofort die Leistung erhalten ist ja mehr als widerlegt. Ich habe keine Leistung nach der Bezahlung erhalten. Sondern erst Zwei Tage später, da war der Widerruf schon bei Mailbox im System.

Nun ja dann gestern Sonderkündigung geschickt. Nun Account gelöscht. Kein Zugang mehr.
Bedeutet Widerruf abgelehnt, nach der Anfrage zwecks Sonderkündigung, Account gesperrt / gelöscht obwohl dafür bezahlt wurde. Wäre alles ok und richtig, wenn man mir mein Geld zurück gegeben hätten. Hat man aber nicht.

Sind solche Fälle hier auch bekannt ?
Auf einigen Portalen habe ich von gleich gelagerten Fällen gelesen, aber im Abschluss, haben die Betroffenen keine weiteren Einblick gewähren lassen.

Antworten (2)

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Es gibt immer wieder Leute, die auf einem Widerrufsrecht beharren, hier bei mailbox und auch wo anders. Hättest du mit Kreditkarte oder Paypal gezahlt, wäre der Account meines Wissens direkt frei geschaltet worden. Bei Überweisung (egal ob Echtzeit oder regulär) dauert es etwas. Das könnte mailbox.org vielleicht (weiß nicht genau was da im Testaccount bei der Begrüßungsmail steht) etwas klarer kommunizieren - vielleicht auch bei der Einstellungs-Seite zu den Bezahldaten. Diesbezüglich gab es hier im Forum schon mehrfach Beschwerden, weil bei Echtzeitüberweisung irrtümlich erwartet wurde, dass der Account direkt frei geschaltet wird. Dem ist aber nicht so. Manchmal geht es sehr schnell, manchmal hakt es zeitlich etwas.

Aus rechtlicher Sicht halte ich es für eventuell korrekt, dass mailbox.org eine Auszahlung verweigert. Dass mailbox.org bei einer Sonderkündigung deinerseits den Account löscht, ist aus Datenschutzgründen wohl auch korrekt. In der Juristerei gibt es oft unterschiedliche Meinungen, und Dinge sind selten eindeutig. Klar könnte mailbox hier kulanter sein, auf der anderen Seite ist der Support gerade etwas belastet aufgrund einer vergangenen Systemumstellung und eines großen Kundenwachstums, da ist der Spielraum für Kulanz gerade eventuell kleiner.

Ich würde an deiner Stelle die 12 EUR als Verlust buchen. Alternativ könntest du versuchen, deine Kündigung zu widerrufen und so einen (neuen) Light-Account für 12 Monaten testen zu können .... oder einen Standard-Account für 4 Monate. Mailboxorg ist nicht ohne Grund relativ weit vorne auf den Listen von datensparsamen privacy-engagierten Mail-anbietern. Wenn mailbox.org das verweigert, könntest du immerhin für neue 3 EUR einen Monat den Standardaccount testen. Das ist die Günstigste Möglichkeit, den vollen Fuktionsumfang zu testen. Beim Downgrade auf Light entfallen dann natürlich ein paar Funktionen.

Sofern dein Frust wirklich groß ist und die Hutschnur längst gerissen, würde ich mich jedoch wegen 12 EUR nicht mit maibox.org stundenlang rumärgern, sondern einen anderen Anbieter suchen. Mailbox.org ist ja zum Glück nicht der einzige Anbieter, mit dem man glücklich werden kann.

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Moin,

Um so mehr ich, tiefer im Netz nach Erfahrungen mit Mailbox forsche um so mehr kommt - für mich ans Licht.
Die Sonderkündigung hätte Mailbox mir bestätigen müssen. Taten Sie nicht. Und nach einen kurzen Gespräch mit einen Anwalt (Rechtsschutz Fall Prüfung), ist es wohl so, da nachweislich nach der Zahlung, ich keinen Dienst direkt bezogen habe, der Widerruf vor dem Freischalten einging, ich ganz gute Karten haben könnte, mit einer Klage durch zu kommen. Man muss aber auch ehrlich sagen. Wegen 12€ jetzt einen Anwalt zu beauftragen, der ggf. ein Gericht beauftragen müsste usw. Nunja... das wird man wohl kaum tun. Auch wenn meine Rechtsschutz nach dem Schildern des Falles "Grünes Licht" gegeben hat.

Nach dem was ich alles so lese über Mailbox, steckt da ein klares System hinter.
Für mich kommt Mailbox.Org nie wieder in Frage und werde dieses auch so in meine Bewertungen niederschreiben.

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Das meinte ich damit, dass wenn mailbox.org für dich verbrannte Erde ist, dann macht es Sinn weiter zu ziehen. Damit sparst du dir Ärger und (Lebens)zeit. Es gibt ja wie gesagt einige Alternativen wenn man im Netzt sucht. Auch die KI bietet mittlerweile ganz gute Beratungen an, wenn man was spezifisches sucht.

Ich bin knapp 10 Jahre bei mailbox.org und habe auch vorher schon recht intensiv verfolgt was Heinlein-Support so macht und lese regelmäßig im Forum mit. Dass mailbox.org systematisch etwas macht, um damit Geld rechtswidrig zu behalten, kann ich mir nicht vorstellen. Juristische Regeln für Bestellungen im Internet sind ziemlich komplex. Klar gibt es negative Bewertungen, und bei einigen Dingen (Dokumentation/Hinweise/Erklärungen gerade beim Thema Bezahlung) ist bei mailbox.org sicher teilweise auch noch Luft nach oben, aber systematische Kundenabzocke kann ich mir wie gesagt nicht vorstellen. Trotzdem mag es gute Gründe geben, einen Anbieter zu wählen.

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