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Einzelne Mailadresse mit eigener Domain "auslagern"?

Thomas Hageleit hat dies geteilt, 2 Monaten her
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Ich habe ein Problem, das ich angehen will:
Ich habe einen Familien-Account für eine eigene Domain (nachname.com), und für die Vornamen sind eigene Accounts innerhalb eines Familienaccounts eingerichtet. Das heißt, ich habe sie eingerichtet, dann übergeben, und zahle sie.

Jetzt ergibt es sich so, dass eine Person die Familie wieder verlassen wird, aber den Namen ggf. behält. Ich würde jetzt gerne diese Adresse nicht mehr verwalten und nicht mehr zahlen.

Welche Möglichkeiten gibt es, wenn es zB egal wäre, dass diese Adresse unbefristet weiter benutzt werden kann?

Eigentlich schwebt mir eher vor, dass sie sie auch aufgibt, dazu wäre mir ein Zwischenschritt fast die liebste Option:

Ich richte eine Weiterleitung von ihreradresse@nachname.com auf ihre neue Adresse (wo auch immer die sein wird) ein, so dass ich keine Kosten mehr habe. Sie hat den Vorteil, dass sie noch unter der Adresse erreichbar ist (und wir vereinbaren eine Zeit, zu der das so weiterläuft), sie antwortet aber schon mit ihrer neuen Adresse, so dass alle Kommunikationspartner daran gewöhnt werden.

Natürlich ist eine technische Möglichkeit, sie zB bei mir einzurichten und direkt weiterzuleiten, aber das will ich auf keinen Fall – ich will eine rechtlich und moralisch saubere Lösung, die der allen Seiten Sicherheit gibt.

Gibt es eine andere Möglichkeit, an die ich jetzt noch nicht denke?
Natürlich könnte man sagen: die Kosten des Accounts zahlt sie jetzt so lange weiter, so lange sie Ihre Weiterleitung noch nutzen will, bis ich dann den Account kündige.

Aber vielleicht gibt es ja noch eine weitere – günstigere Möglichkeit?

Antworten (3)

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Das gleiche Problem hatte ich, als ich damals mit meiner Domain zu Mailbox umgezogen bin. Eine Freundin nutzte eine E-Mail-Adresse der Domain, hatte damals aber selbst kein Konto bei Mailbox. Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Die Person bezahlt ein eigenes Postfach bei Mailbox und richtet den Alias entsprechend ein.
  2. Du richtest eine Weiterleitung in deinem eigenen Postfach ein. So hatte ich das damals gelöst, erfordert aber natürlich ein gewisses Vertrauen.
  3. Die Domain läuft nicht über Mailbox, sondern z.B. einen externen Hosting-Anbieter. Dann sinkt aber z.B. der Spamschutz.

Ich weiß nicht, wie deine Beziehung zu dieser Person ist, aber ein "Zahle 1 € pro Monat, wenn du die Adresse behalten möchtest" finde ich jetzt keine unmögliche Forderung.

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Ich sehe das ähnlich wie Stephan.

Wichtig ist (für euch beide), dass die gehende Person einen eigenen, unabhängigen E-Mail Account einrichtet, sei es bei mailbox.org oder woanderst. Damit hat sie Kontrolle/Hoheit über ihr Postfach, Zahlung etc..

Wenn die E-Mail weiterhin zum Senden genutzt werden soll (woanderst als mailbox.org), geht das relativ problemlos, man müsste SPF und DKIM entsprechend anpassen, hier ist es absolut kein Problem, mehrere Provider passend einzutragen.

Beim Empfangen wird es kniffliger:

  • Entweder die Adresse wird an einen bestehenden Account gebunden und per Sieve eine Weiterleitung eingerichtet.
  • Oder es wird ein seperater Account im Standard-Tarif genutzt, wo die Mails empfangen werden. In dem Fall wäre es das einfachste, wenn die gehende Person einfach diesen Account nutzt und zahlt und gut ist (entspricht Lösung 1 von Stephan).

Ein gewisses (Rest-)Vertrauensverhätnis muss immer bestehen, und zwar von der gehenden Person in dich. Denn du hast die Kontrolle über die Domain und damit die MX-Records und kannst bei Bedarf alle Mails mitlesen, wenn du die auf einen eigenen Server/Dienstleiser/anderen Anbieter umstellst. Wichtig: Nie im Nachhinein, denn das Postfach ist ja sauber getrennt.

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Ich kenne mich mit einem Teamaccount nicht aus, daher ist meine Lösung vielleicht keine, aber ich hätte folgende Idee:

Grundsätzlich kann ich mit meinem Account und dem Sicherheits-DNS-Schlüssel beliebige Mailadressen für meine eigene Domain erstennel (z.B. privat@eigenedomain /shops@eigenedomain / newsletter@eigenedomain / aloishuber@eigenedomain / etc.).

Wenn jetzt ein andere Account für "eigenedomain" Alias erstellen will, dann bekommt er meines Wissens einen eigenen DNS-Sicherheitsschlüssel. Wird dieser dann im DNS von eigedomain wieder gelöscht, dann kann die Person keine weiteren Alias mehr erstellen. Ein einmalig erstellter Alias bleibt bisher bestehen, auch wenn der DNS-Schlüssel gelöscht wird.

Hast du also eine eigene domain wie eigenedomain und willst z.B. den unbeliebten onkel loswerden (ist ironisch gemeint), dann könntest du einen separaten Account anlegen, diesem account einmalig den Alias onkel@eigenedomain zuweisen, und den entsprechenden DNS-Sicherheitsschlüssel dann löschen. Dann den Account dem Onkel übergeben, also Passwort weiter geben. Der Onkel soll dann damit machen, was er will. Und wenn der DNS-Sicherheitsschlüssel gelöscht ist, kann er auch keine neuen Alias (auch keinen Catch-All) anlegen.

Leg doch einfach einen kostenlosen Testaccount an, und versuche dort einen Testalias deiner eigenen Domain anzulegen (test123@eigenedomain) Eigentlich sollte dann ein anderer DNS-Sicherheitsschlüssel generiert werden als bei deinem Account. Wenn das so ist, sollte die oben genannte Lösung klappen. Ich würde aber unbedingt mit wieder gelöschten Sicherheitsschlüssel ausprobieren, ob wirklich keine weiteren Alias angelegt werden können.

Edit / Nachtrag: Das setzt natürlich voraus, dass die andere Person bei Mailbox.org bleibt. Verlässt sie mailbox.org, dann klappt das nicht. Wie wäre denn die Alternativ einer Subdomain? Dafür könntest du für die Person eigene DNS-Daten / MX-Server einpflegen, und er/sie kann dann damit machen was er will. Bei Änderungen musst du halt Änderungen im DNS bei deiner eigenen Domain vornehmen. Du hast eigenedomain.xyz, und die andere Person bekommt hanspeter.eigenedomain.xyz . Damit ändert sich einmalig die Mailadresse, aber es ist eben kein web.de oder gmail, sondern eine individuelle Domain.

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