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Account nach aufgebrauchten Guthaben nicht löschen

4981629348 hat dies geteilt, 55 Tage her
vorgeschlagen

Bisher ist es so, dass Mailbox den Account einschränkt, wenn das Guthaben vollständig aufgebraucht ist (nur noch eine beschränkte Anzahl von E-Mails pro Tag zulässig + geringer Speicherplatz). Erfolgt nun binnen 30 Tagen keine Einzahlung, endet der Nutzungsvertrag und der Account wird dann gesperrt. Nach weiteren 30 Tagen wird der Account unwiderruflich gelöscht, inklusive der gespeicherten Daten.


60 Tage sind eine lange Zeit, um den Account durch Aufladen des Guthabens wieder zu reaktivieren. Allerdings kann ja auch der (hoffentlich) sehr unwahrscheinliche Fall eintreten, dass man selbst oder Angehörige nicht in der Lage sind, das Guthaben aufzuladen bzw. auf den Account zuzugreifen, z.B. bei einer längeren Krankheit, Koma oder was auch immer.


Warum lässt Mailbox nicht den Account gesperrt und behält die Daten so lange, bis ein Postfach durch den Kunden ordentlich gekündigt wird? Oder erhöht zumindest die Anzahl der Tage von 60 auf eine höhere Zahl?

Ich freue mich auf Antworten! :-)

Kommentare (13)

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Ich kann hier nur spekulieren, aber auch ein nicht aktives Konto verursacht Kosten. Und daher finde ich es schon in Ordnung, wenn erkennbar nichts damit passiert, das es gelöscht wird. Es sollte nur frühzeitig angekündigt werden und dann kann man sich darauf einstellen.

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kein Diensteanbieter behält sich gerne „Karteileichen“. Die Zeitspanne ist meines Erachtens angemessen. Für alles Weitere gibt es bei mailbox.org Einstellungsmöglichkeiten zum „Digitalen Erbe“, siehe... https://www.heise.de/newsticker/meldung/Mailbox-org-kuemmert-sich-um-digitalen-Nachlass-4221536.html


Selbst für Koma-Patienten könnte so über die Familiengerichte ein ordentlicher Zugriff geschaffen werden.

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Ob ein gerichtl. bestellter Betreuer an ein eMail-Postfach denkt wage ich zu bezweifeln.

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Zum Glück gibt es Angehörige

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Über dieses Problem habe ich vor einem Jahr mal mit Peer per E-Mail geschrieben. Mein Vorschlag war damals, das Lastschriftverfahren auch für Privatkunden freizuschalten. Somit würden bspw. bei einem längeren Krankenhausaufenthalt die Beiträge dennoch abgebucht und das Mailkonto wäre nicht von einer Löschung bedroht. Der Vorteil wäre, dass bei einer gescheiterten Lastschrift und evtl. einer postalischen Mahnung Angehörige auf die drohende Kündigung aufmerksam würden und dementsprechend handeln könnten.

Da das ganze aufgrund der hohen Kosten bei einem LV-Storno + Mahnkosten laut Peer nicht machbar ist, bleibt wohl nur die Einrichtung einer Dauerüberweisung.

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Die Lastschriften könnte man aber auch an einen Dienstleister abtreten und dann bekommt man definitiv sein Geld. Ich kümmere mich geschäftlich auch nicht darum, das wäre mir viel zu stressig. Und so hoch sind die Gebühren nicht, bei PayPal werden diese ja auch an den Kunden weitergegeben.

Ich würde mich generell über Lastschrift auch freuen.

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So sehr ich ja auch für Lastschriften bin, aber einen Dienstleister reinzunehmen bedeutet auch wieder ein wenig Verzicht auf Datenschutz.

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Das ist wohl richtig, aber wenn ich mit PayPal zahle, dann ist wohl jeder deutsche Zahlungsanbieter besser. Aussuchen kann sich das, wie immer, jeder selber.

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Jetzt musst Du nur noch Peer davon überzeugen...

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Zum Thema Lastschrift: Wer per Lastschrift zahlt, verzichtet auf Anonymität, und kann dann auch gleich einen Dauerauftrag einrichten. Funktioniert im Prinzip exakt gleich. Das einzig unbequeme ist, dass man im Falle eines Tarifwechsels auch an den Dauerauftrag denken muss. Sonst besteht kein Unterschied. Im Zeitalter von Onlinebanking ist der Mehraufwand marginal. Im Falle von Koma oder sonstigen Katastrophen wird einfach weiter gezahlt wie bei der Lastschrift, und derjenige der sich dann ums Konto kümmert, sieht die Zahlung, und kann sich ums Postfach kümmern.

Ansonsten finde ich die Löschung nach 2 Monaten ohne Guthaben nicht schlecht. Das ist Datenschutz, dass nicht irgendwo noch Jahrelang Mails rumliegen, wenn ich etwas nicht mehr verwende.

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Lastschriften stehen fix auf unserer Roadmap für 2019. Wir werden Lastschriften dabei nicht ab dem ersten Tag, sondern erst ab dem 2. oder 3. Jahr anbieten.

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Vielen Dank für den interessanten Diskurs! Über die Einführung des Lastschriftverfahren würde ich mich freuen!

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Woher der schnelle Sinneswandel, Peer? Ich freu mich auf jeden fall!

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